eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Freitag, der 13.
 

Ist Freitag, der 13. ein Unglückstag?

Kalender - Freitag, der 13.

Den kommenden Freitag erwarten so manche unserer Mitmenschen mit Angst und Ehrfurcht. Freitag, der 13., das bedeutet Unglück, Pech, Schäden und noch vieles mehr - wenn man abergläubisch ist.

Viele Menschen, die diesen Tag im Aberglauben als absolute Bedrohung sehen, nehmen Urlaub, um nicht zur Arbeit zu müssen und bleiben zu Hause. Am besten alle Rollos runter, im Bett bleiben und Decke drüber. Mal ehrlich, wenn was passiert, dann passiert es. Ob Decke über dem Kopf oder nicht. Statistisch gesehen können selbst die Versicherer in Deutschland keine erhöhten Schadensmeldungen an einem solchen Tag verzeichnen. Welche Versicherung ist für den Aberglauben wichtig, falls doch mal etwas passiert?

Schwarze Katze von links bedeutet Unglück

Wer hat es nicht schon einmal gehört, dass schwarze Katzen Unglück bringen? Im Mittelalter waren Katzen aus Sicht der Kirche ein Abbild des Satans. Die Farbe Schwarz hatte eine dämonische Wirkung und links war von je her die schlechtere Seite. Kein Wunder, dass viele die schwarze Katze heftig verteufeln und sich das so in den Köpfen mancher Menschen bis heute gehalten hat. Wenn Ihnen als Autofahrer eine schwarze Katze von links über die Fahrbahn rennt und Sie deshalb bremsen müssen, wird das eher Zufall sein. Kommt es zu einem Schaden, weil Sie beim Ausweichen in einen parkenden Pkw fahren, dann kommt Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung dafür auf.

Beim Stolpern einen Schritt zurückgehen

Neue Weisheiten sagen, dass man auch mal einen Schritt zurückgehen muss, um wieder vorwärts oder in die richtige Richtung zu kommen. Das ist in vielen Fällen sicherlich richtig. Was ist aber, wenn der Schritt vorher zu einem Stolperer mit einem Unfall geführt hat? Ein falscher Tritt durch Unaufmerksamkeit schon kommt es zum Unfall. Werden die Verletzungen des Unfalles ausgeheilt, ist alles gut. Bleiben körperliche Beeinträchtigungen übrig, dann leistet die Unfallversicherung in Abhängigkeit von der Schwere einer zurückbleibenden Invalidität.

Die Heiligkeit missachtet und schon nimmt das Unglück seinen Lauf

Bringt unter einer Leiter hindurchlaufen Unglück? Wer‘s glaubt, wird selig oder nimmt direkt einen Umweg in Kauf, um nicht unter einer Leiter hindurchlaufen zu müssen. Warum bringt das überhaupt Unglück? Das Dreieck ist das Symbol der Heiligen Dreifaltigkeit. Früher waren viele Leitern noch als Klappleiter im Einsatz. Aufgestellt bildeten diese mit dem Boden ein Dreieck. Wer unter der Leiter hindurchlief, betrat das heilige Dreieck und missachtete den heiligen Boden. Wenn Sie eine Leiter rammen und die Person auf der Leiter stürzt zu Boden, ist dies ein klassischer Haftpflichtschaden. In diesen Fällen greift die Privathaftpflicht.

Wenn die Seele zerbricht

Wer einen Spiegel zerbricht, hat sieben Jahre Pech. So ist zumindest die verbreitete Meinung derer, die im Aberglauben leben. Wer hingegen rational denkt, sagt sich: „Dafür habe ich doch meine Haftpflichtversicherung. Was soll‘s?“ Das gilt aber nur für einen Schaden, der gegenüber einem Dritten verübt wurde. Der eigene Spiegel an der Wand hingegen fällt unter die Glasversicherung der Hausratversicherung. Übrigens: Wer früher einen Spiegel zerbrach, der zerstörte damit auch die eigene Seele. Früher waren die Menschen vom Glauben beseelt, dass der Spiegel die Seele des Hineinschauenden beherbergt. Ging der Spiegel kaputt, war auch die Seele zerstört und brauchte sieben Jahre, bis sie wieder geheilt war.

Warum gilt bei vielen Christen Freitag, der 13. als Unglückstag?

Am Karfreitag wurde Jesus gekreuzigt und an einem Freitag wurden Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben. Kein Wunder, wenn in der christlichen Geschichte der Freitag immer schon ein wenig ungern gesehen wurde. Die Zahl 13 stand für Unordnung und Unruhe. Sie folgt auf die Zahl 12, die in der Bibel in vielen Zusammenhängen erwähnt wird. Beispiele sind die zwölf Apostel oder die zwölf Monate. Die 13 hingegen erscheint unrund, chaotisch und unberechenbar. Sie wird auch mit dem Teufel in Verbindung gebracht, 12 + 1 wird als das Teufelsdutzend bezeichnet. Abgesehen davon wurde Jesus beim Abendmahl vom 13. Gast, nämlich von Judas, verraten. Kein Wunder also, das die 13 als Unglückszahl im Glauben vieler gefestigt ist. In Kombination mit dem Freitag kann man sich da schon mal die Decke über den Kopf ziehen. Passieren wird an diesem Tag aber nicht mehr oder weniger als auch an anderen Tagen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Kommentar:
Name:
E-Mail-Adresse: