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Mensch und Hund - wo liegen die größten Irrtümer bei der Hundehaltung?

Hund wird erzogen

Was ist wichtig bei der Hundehaltung: Unser tierischer Liebling ist für uns ein wichtiger Begleiter und schon ein vollständiges Familienmitglied. Hunde sind anpassungsfähig, lernwillig und schon längst nicht mehr der Wächter für Haus und Hof.

Hunde spielen in unserer Gesellschaft vom sozialen Standpunkt her betrachtet eine immer wichtigere Rolle – vor allem für Menschen, die kaum noch Angehörige und mit dem Hund einen treuen Freund haben. Für eine optimale Hundehaltung gilt es viele Dinge zu berücksichtigen, doch in vielen Fällen ist das Zusammenleben nicht immer optimal. Wir zeigen Ihnen mal, wo die größten Irrtümer bei der Hundehaltung auftreten können.

„Der tut doch nichts“

Dieser Spruch steht mit Abstand auf dem ersten Platz, wenn Hundefreunde das Verhalten Ihres Lieblings gegenüber anderen Personen verteidigen möchten. Sei es nur das laute Bellen, Anspringen oder das Hinterherrennen. Unbestritten bleibt: Hunde haben einen ausgeprägten Jagdinstinkt und Spieltrieb. Der kann immer mit ihnen durchgehen, so dass es dabei auch mal zu einem Schaden kommt. Aus diesem Grund ist die Hundehaftpflicht auch eine wichtige Absicherung, damit Sie im Schadensfall nicht für ein Malheur Ihres Hundes mit Ihrem Privatvermögen haften müssen. Das kann nämlich im Einzelfall ganz schön kostspielig werden.

Auf dem Land sind Hunde besser aufgehoben

Stadthunde haben weniger Auslauf und nur eine Betonwüste vor der Nase: Ein Vorurteil, das so nicht zu halten ist. Wer in der Stadt einen Hund hält und sich mit ihm intensiv beschäftigt, der organisiert ausreichend Spaziergänge in den Parks oder in den Wäldern rund um die Stadt. Es ist zwar etwas zeitaufwendiger, dafür jedes Mal das Auto bemühen zu müssen, aber für den Hund ist es natürlich wichtig, dass er ausreichend Bewegung bekommt und soziale Kontakte mit anderen Artgenossen entwickelt. Aus diesem Grund sind Stadthunde den Vierbeinern auf dem Dorf nicht zwangsläufig schlechter gestellt. Es hängt eben davon ab, was Herrchen und Frauchen ihrem Liebling bieten.

Die Wohnungshaltung ist für Hunde ungeeignet

Ab in den Garten mit dem Vierbeiner und dort wird er sich schon wohlfühlen. So denken viele Hundefreunde, die mit ihrem Liebling das eigene Haus teilen und den Hund ab und an in den Garten lassen, damit er dort herumtoben kann. Wer lediglich Eigentümer einer Wohnung oder auch Mieter ist, kann diesen vermeintlichen Luxus seinem Hund nicht bieten. Das ist aber auch nicht tragisch: Ist der Hund allein im Garten, fühlt er sich dort nicht zwangsläufig wohl. Am liebsten halten sich unsere Vierbeiner dort auf, wo auch wir uns aufhalten. Das ist auch mal in der Wohnung der Fall. Hunde brauchen eine aktive Beschäftigung und auch Auslastung. Das hat er nicht, wenn er alleine im Garten herumstromt.

Werden sich Hund und Mensch immer ähnlicher?

Ein interessantes Gerücht: Immer wieder haben wir bei manchen Hundefreunden den Eindruck, dass sie ihren Hunden immer ähnlicher werden. Das hat natürlich nichts damit zu tun, dass etwa wir uns bei den Gesichtszügen unserem Hund immer mehr annähern. Nein, hier geht es eher um bestimmte Eigenschaften, die ein Hund hat. Diese entwickeln sich aber nicht allein im Laufe der Zeit, sondern sich bei der Anschaffung des Hundes schon vorhanden. Ein gemütlicher Hundefreund wird sich kaum einen Windhund anschaffen. Ebenso wenig wurden sich passionierte Langstreckenläufer keine französische Bulldogge zulegen, die bei einer Joggingrunde nach zehn Meter die Beine von sich streckt. Letztendlich kompensieren die meisten Hundeliebhaber mit der Anschaffung des Hundes nicht Dinge, die sie selber nicht haben. Vielmehr stehen Gemeinsamkeiten im Vordergrund. Dadurch wird aber keine Ähnlichkeit im Laufe der Zeit herbeigeführt.

Kleine Hunde brauchen weniger Erziehung als große Hunde

Sie werden zuweilen abfällig als Fußhupen oder Wadenbeißer bezeichnet: Hunderassen, die von ihrer Art her sehr klein gebaut sind. Manche dieser Hunderassen haben das große Bedürfnis, den großen Macker heraushängen zu lassen. Das machen sie dann auch mal lautstark anderen Artgenossen oder Radfahrern, Joggern und Spaziergängern klar. Daneben sind größere Hunde eigentlich mehr gemütlich veranlagt. Es ist daher wichtig, dass kleine Hunde ebenso intensiv ihre Erziehung erhalten müssen wie größere Hunde. Es hängt nicht von der Größe des Hundes ab, wieviel Erziehung benötigt wird, sondern von der Rasse und auch von der Interaktion zwischen dem Hund und uns Menschen.

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