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Hundesenior: 13 Tipps für den Alltag mit einem alternden Hund

Hundesenior wird gestreichelt

Wo ist nur die Zeit geblieben? Aus Ihrem herumspringenden Energiebündel ist schleichend ein Hundesenior geworden, der sich lieber auf seiner Decke entspannt, anstatt jeden Tag aufs Neue die Welt zu erobern. Kein Wunder, dass nun einige Fragen aufkommen:

Sind es normale Alterserscheinungen beim Hund oder steckt eine ernsthafte Krankheit dahinter? Müssen Sie den Hund nun die Treppe heruntertragen? Das Futter anpassen? Welche Bedürfnisse haben Seniorenhunde überhaupt? Und wie können Sie den Alltag Ihres alternden Hundes für ihn angenehmer gestalten?

Verhalten und Bedürfnisse eines alten Hundes ändern sich

Irgendwann, ganz schleichend ist es passiert: Plötzlich kommt Ihr Vierbeiner auf längeren Spaziergängen nur noch langsam hinterher. Wurde er früher nie müde, dem Ball hinterherzujagen, ist er heute dankbar für Verschnaufpausen. Selbst das Rascheln der Leckerlitüte lässt ihn nicht aufhorchen – weil er es schlichtweg nicht mehr hört. Und wenn Sie Ihren Hund ansehen, fragen Sie sich, ob die graue Maske im Gesicht gestern nicht noch schwarz war. Haben Sie einen alternden Hund daheim, werden Sie in manchen Dingen umdenken müssen. Alterserscheinungen wie schlechte Augen und ein nachlassendes Gehör, plötzlich aufkommende Unsauberkeit oder beginnende Demenz können die Lebensqualität Ihres Hundeseniors stark einschränken. Und Sie vor besondere Aufgaben stellen.

13 Tipps für den Alltag mit einem Hundesenior

Von der täglichen Gassirunde bis zum Treppensteigen – auf einmal werden alltägliche Gewohnheiten zum Problem. Es kommen neue Herausforderungen auf Sie und Ihren Hund zu. Aber keine Sorge, Sie sind ein eingespieltes Team und werden mit der neuen Situation bestimmt schnell zurechtkommen. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihrem Vierbeiner den Alltag angenehmer gestalten können.

Gassigehen für graue Schnauzen

1. Keine Marathonspaziergänge

Auch wenn Ihr Hundesenior heute noch gut zu Fuß ist, irgendwann wird er langsamer und weniger ausdauernd. Stundenlange Wanderungen sind dann nicht mehr drin. Und auch das Tempo sollten Sie an das des rüstigen Rentners anpassen. Achten Sie daher auf die Zeichen Ihres Hundes und überfordern Sie ihn nicht. Er selbst wird wahrscheinlich viel zu lange versuchen, mit Ihnen mitzuhalten. Verlassen ihn dann auf halber Strecke die Kräfte, ist es nicht nur für den Hund eine leidvolle Erfahrung, sondern auch Sie werden sich große Sorgen machen.

2. Rücksicht auf die Hundeblase

Mit zunehmendem Alter wird – ähnlich wie bei uns Menschen – auch bei Ihrem Hund die Blase schwächer. Ihr Vierbeiner muss öfter vor die Tür. Warten Sie nicht, bis der Senior anzeigt, dass er hinaus möchte, dann kann es schnell zu spät sein. Gewöhnen Sie sich besser daran, öfter mit ihm das Haus zu verlassen. Dafür können Sie die Gassirunden verkürzen. Entwischt Ihrem Hund das ein oder andere Tröpfchen im Haus, liegt dies wahrscheinlich an der schwächer werdenden Muskulatur und der verlangsamten Reaktionsfähigkeit. Kann Ihr Hund jedoch kaum noch einhalten und es bilden sich immer öfter ungewollt kleine Seen, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Hier können auch Krankheiten wie Diabetes, CDS (Kognitives Dysfunktionssyndrom, Demenz bei Hunden) oder eine Blasenentzündung dahinterstecken. Lassen Sie Ihren Hund zur Sicherheit einmal durchchecken.

3. Halten Sie Ihren Vierbeiner warm

Das Immunsystem eines alten Hundes funktioniert häufig nicht mehr so, wie es sollte. Gerade bei kälteren Temperaturen sollten Sie beobachten, ob Ihr Hund friert. Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein, Ihrer Fellnase etwas anzuziehen. Lassen Sie sich dafür am besten in einem Hundefachgeschäft beraten. Optische Aspekte sollten bei der Wahl der Hundebekleidung keine Rolle spielen. Wichtig ist allein die Funktionalität. So sollten Mäntelchen oder Jäckchen Ihren Hundesenior nicht einengen und ihn neben Kälte auch vor Nässe schützen. Empfehlenswert ist es zudem, wenn nicht nur der Rücken-, sondern auch der Bauchbereich geschützt ist.

4. Seien Sie Augen und Ohren für Ihren Hund

Sieht und hört Ihr Seniorenhund schlecht, kann ihm das ein unsicheres Gefühl geben. Vor allem auf Spaziergängen, aber auch im normalen Alltag. Würde es Sie nicht nervös machen, wenn Sie nicht mehr richtig erkennen könnten, wer da im Park auf Sie zugelaufen kommt? Wenn Sie merken, dass sich Ihr Hund draußen unsicher fühlt, ist es an Ihnen, dem Senior Sicherheit zu geben. Übernehmen Sie die Führung noch deutlicher, als Sie es ohnehin schon tun. Geben Sie den Weg zielgerichteter als gewöhnlich vor und weichen Sie Hindernissen rechtzeitig aus. Sie entscheiden, an welcher Seite Ihr Hund läuft und können ihn so besser leiten. Mit der Zeit wird Ihr Hund sich an das neue Gefühl gewöhnen und sich durch die verstärkte Orientierung auch wieder sicherer fühlen.

5. Altersstarsinn

Dass Sie die Führung übernehmen, bedeutet nicht, Ihrem betagten Freund alles aufzuzwingen. Im Alter entwickeln auch Vierbeiner ab und an einen gewissen Altersstarsinn. Wenn er unbedingt fünf Minuten an einem Baum schnuppern will, dann lassen Sie ihm doch seinen Willen. Es ist in Ordnung, einmal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Jetzt, wo der Lebensabend eingeläutet ist, ist nicht mehr der richtige Zeitpunkt, Ihren Hund zu erziehen. Gönnen Sie ihm die Schnüffel-Zeit.

6. Kontakt mit anderen Hunden

Bringen junge oder wilde Hunde Ihren Senior an seine Grenzen? Ist er davon gestresst und möchte lieber seine Ruhe? Dann achten Sie darauf, dass Ihr betagter Hund nur auf Vierbeiner trifft, die sozial verträglich sind. Geben Sie Haltern mit freilaufenden Hunden zu verstehen, dass diese bitte ihr Tier zurückrufen mögen.

Tipp: Bringen Sie ein gelbes Tuch an der Leine an. Das gelbe Tuch ist ein Zeichen dafür, dass Ihr Hund Abstand bevorzugt. Viele Hundehalter erkennen dieses Zeichen bereits und wissen dann, was zu tun ist.

7. Schalten Sie gemeinsam einen Gang herunter

Es ist nur natürlich, dass sich die gemeinsamen Aktivitäten mit dem Vierbeiner nun in ruhigeren Gefilden bewegen. Legen Sie öfter Pausen ein und genießen Sie diese bewusst. Mit der Fellnase gemeinsam auf der Wiese zu sitzen und die jahrelange Vertrautheit des anderen zu genießen – das ist echte Qualitätszeit. Nutzen Sie die Zeit, um selbst auch einmal zur Ruhe zu kommen. Sie werden sehen, wie schnell Sie so eine kleine Auszeit mit Ihrem Hundeopa bzw. Ihrer Hundeoma zu schätzen lernen.

Seniorenhunden zuhause den Alltag erleichtern

8. Wohnung seniorensicher machen

Treppen: Je älter Ihr Hund wird, desto unüberwindbarer können Treppen für ihn werden. Geben rutschsichere Trittflächen anfangs noch Sicherheit, bringen alle Maßnahmen nicht mehr viel, wenn der Senior schlecht sieht, Arthrose hat oder einfach zu schwach ist. Wahrscheinlich wird es irgendwann an der Zeit sein, dem Vierbeiner Treppen ganz zu ersparen. Haben Sie ein Haus mit mehreren Etagen, sollten Sie ihm sein Reich auf der unteren Ebene einrichten. Tragen Sie Ihre Fellnase, wenn sich das Treppeneinsteigen nicht vermeiden lässt. Denken Sie auch daran, die Treppen zu sichern, wenn die Sehkraft bei Ihrem Hund nachlässt. Bringen Sie zur Not ein Gitter am Treppenabsatz an, damit er nicht ungewollt die Stufen hinunterstürzt.

Glatte Fußböden: In der Wohnung können rutschfeste Teppiche den Seniorenalltag erleichtern und die Verletzungsgefahr für Ihren Hund verringern.

Räumliche Veränderungen: Wenn Ihr Hund altersbedingt eingeschränkt ist, etwa die Augen nicht mehr recht mitspielen, sollten Sie ihn an Veränderungen in Ihrer Lebens- oder Wohnsituation langsam heranführen. Bereits ein neuer Sessel im Wohnzimmer kann große Verwirrung stiften. Führen Sie Ihren Hund mit beruhigender Stimme und Körperkontakt langsam an Neuerungen heran – selbst wenn es nur ein neues Möbelstück ist. So werden Zusammenstöße mit dem Gegenstand, der da vorher doch noch nicht im Weg stand, vermieden. Achten Sie generell darauf, dass Sie mögliche Stolperfallen in Ihrer Wohnung aus dem Weg räumen – zum Beispiel Schuhe, die Sie unachtsam im Raum abstellen.

Tipp: In einer unbekannten Umgebung, bei einem Umzug oder im unbekannten Urlaubsdomizil kann das Suchen von Leckerlis Ihrer Grauschnauze helfen, sich in der neuen Situation schneller zurecht zu finden.

9. Ein Senior bleibt nicht gern allein

Ältere Hunde können sehr unterschiedlich darauf reagieren, was das Weggehen des Herrchens oder Frauchens anbelangt. So gibt es Hunde, denen das Alleinsein plötzlich Angst macht – auch wenn sie früher kein Problem damit hatten. Überlegen Sie in diesem Fall, ob Sie Ihren Hund nicht vielleicht doch mitnehmen können. Falls nicht, organisieren Sie jemanden, der regelmäßig nach der Fellnase sieht. Am besten jemanden, den sie kennt. Doch auch das Gegenteil kann der Fall sein: Einen Vierbeiner, der sonst immer bei allen Aktivitäten dabei war, kann zu viel Trubel plötzlich stressen. Nutzen Sie auch die Möglichkeit für einen ruhigen Urlaub mit Hund, ohne viel Stress. Sonst ist er natürlich besser daheim auf seinem Kuschelplatz aufgehoben. Es ist nun an Ihnen, abzuwägen, was Ihrem Hundesenior gut tut.

10. Ernährung anpassen

Der Stoffwechsel wird langsamer, gleichzeitig wird Ihr Hund gesetzter: Passen Sie die tägliche Futtermenge nicht rechtzeitig dem neuen Bedarf Ihres Hundes an, hat er schnell einige Pfunde zu viel auf den Rippen. Und das ist auch für Hunde ungesund. Reduzieren Sie daher – wenn nötig – die Futtermenge. Denn gerade wenn Arthrose und Co. Ihrem Hund zu schaffen machen, wird jedes überflüssige Pfund für ihn zur Qual. Es gibt auch Vierbeiner, die aufgrund gesundheitlicher Probleme abnehmen. Zum Beispiel, wenn die Zähne schmerzen oder der Hund unter Diabetes leidet. Auch ein veränderter Geschmackssinn kann einen alternden Hund zu einem schlechten Esser machen. Neben der Menge ist auch die Wahl des Futters entscheidend. So sollte das Essen beispielsweise ausreichend Vitamine enthalten, um das Immunsystem zu stärken. Ebenfalls wichtig sind ausreichend gute Ballaststoffe für eine gesunde Darmflora. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt oder einer fachkundigen Person beraten, wie Sie Ihren Seniorenhund richtig füttern.

11. Nähe schenken

Viele Hunde suchen im Alter vermehrt die Nähe und den Körperkontakt zu ihrem Menschen. Sie wollen mehr schmusen und gestreichelt werden, sind anlehnungsbedürftiger. Nehmen Sie sich daher ein bisschen mehr Zeit für ihn, wenn er Ihre Nähe sucht. Er braucht das jetzt. Genießen Sie seine Zuneigung und sein Vertrauen – denn immerhin sind die Momente mit Ihrem Hund begrenzt.

Allgemeine Tipps für das Zusammenleben mit alternden Vierbeinern

12. Fit im Geiste

Während wir Menschen Sudokus und andere Denksportaufgaben lösen, um auch im Alter geistig fit zu bleiben, kann Ihr Hund schlecht zu Rätselzeitschriften greifen. Daher sind Sie gefordert, ihn immer wieder mit kleinen Aufgaben auf Trab zu halten. Aber denken Sie daran: Er ist alt und braucht Zeit, um sich auf bestimmte Situationen einzustellen. Überfordern Sie ihn also nicht. Am liebsten arbeitet Ihr Hund wahrscheinlich immer noch mit der Nase. Verstecken Sie etwas, das er suchen muss. Dies kann zum Beispiel sein Lieblingsspielzeug sein oder auch ein Leckerchen.

13. Regelmäßige Kontrollen beim Tierarzt

Viele altersbedingte Erkrankungen wie Herz-, Gelenk- oder Schilddrüsenprobleme können medikamentös behandelt werden. Tumore, die früh genug erkannt werden, können operiert werden. Und quält sich Ihr Hund mit einer schmerzhaften Arthrose, wird er froh sein, wenn ihm Medikamente die Schmerzen ein wenig nehmen. Regelmäßige Kontrollen sind nun noch wichtiger als früher. Informieren Sie den Arzt umgehend über Veränderungen, die Ihnen an Ihrem Vierbeiner auffallen. Eine frühzeitig abgeschlossene Hundekrankenversicherung macht sich jetzt bezahlt.

Ist mein Hund alt?

In Deutschland steigt die Lebenserwartung von Hunden. Das liegt zum einen an den enormen medizinischen Möglichkeiten, zum anderen aber auch daran, dass Hundehalter viel mehr über hundegerechte Haltungsbedingungen wissen. Ausgewogenere Ernährung sowie ein ausgeglichenes soziales Umfeld tragen ihr Übriges dazu bei. So werden Hunde nun älter als früher, haben aber auch mehr mit altersbedingten Erkrankungen zu kämpfen.

Hunde altern ganz unterschiedlich. Während der eine Vierbeiner mit acht Jahren schon zu den Senioren zählt, gehört ein anderer erst mit 12 zum alten Eisen. Heutzutage ist es keine Seltenheit mehr, wenn ein Vierbeiner 15 Jahre oder älter wird. Grob lässt sich folgendes sagen: Der Zeitpunkt, wann ein Hund „alt“ ist, ist von seiner Rasse und der Genetik abhängig.

Große Rassen altern schneller als kleine Hunde. Hier eine kleine Übersicht, ab wann der Alterungsprozess so langsam einsetzt:

  • ab dem 5. Lebensjahr: sehr große Hunde über 40 kg
  • ab dem 6. Lebensjahr: große Hunde zwischen 25 und 40 kg
  • ab dem 7. Lebensjahr: kleine und mittelgroße Hunde bis 25 kg

Woran erkenne ich, dass mein Hund alt wird?

Wie sich das Alter bemerkbar macht, kann von Hund zu Hund ganz unterschiedlich sein. Während bei dem einen das Fell langsam von grauen Haaren durchzogen wird und die Maske im Gesicht langsam grau wird, trübt sich bei einem anderen Vierbeiner die Linse und Sie merken, dass er langsam nicht mehr seine volle Sehkraft hat. Typische Alterserscheinungen eines Hundeseniors sind:

  • Das Fell ergraut – meist tauchen die ersten grauen Haare rund um die Schnauze auf.
  • Die Augen werden trüber, die Sehkraft lässt nach.
  • Das Hörvermögen sinkt.
  • Der Urin lässt sich nicht immer gut halten, es geht auch schon einmal etwas auf den Fußboden.
  • Die Muskulatur wird schwächer, die Reaktionen werden langsamer.
  • Der Hund wird ruhiger, liegt häufiger.
  • Andere Hunde sind nicht mehr so interessant wie früher.
  • Der Hund wirkt orientierungslos.

Schenken Sie Ihrem Hundesenior den Lebensabend, den er verdient

Leider müssen auch Sie akzeptieren, dass Ihr Vierbeiner älter wird und irgendwann der Abschied bevorsteht. Daher sollten Sie Ihre gemeinsame Zeit genießen und für jeden neuen Tag dankbar sein. Versuchen Sie zudem, Ihrem alternden Hund ein würdevolles Leben und einen würdevollen Abschied zu ermöglichen. Sie werden spüren, wann Sie Ihren Hund gehen lassen müssen. Ist sein Leben irgendwann mit zu starken Schmerzen verbunden, sollten Sie Ihren treuen Freund nicht zwanghaft in dieser Welt halten. Wenn Sie merken, dass Ihr Hundesenior am Ende seines Lebensweges angekommen ist, lassen Sie ihn über die Regenbogenbrücke gehen. Sprechen Sie in Ruhe mit Ihrem Tierarzt. Dieser wird Ihnen eine fachlich-neutrale Einschätzung der Situation geben.

Kommentare

Am 05.12.2018 schrieb Gabriele Gillmann

Das,ist sehr schön und liebevoll geschrieben.Meine Moppels,sind acht und werden im Dezember.neun Jahre.Ich,darf garnicht daran denken.

antworten
Am 06.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Gabriele,
vielen Dank für Ihren lieben Kommentar. Oh ja, unsere Fellnasen werden einfach viel zu schnell alt. Deshalb sollten wir jeden Tag mit ihnen genießen. Ich wünsche Ihnen noch eine tolle – und hoffentlich lange – Zeit mit Ihren Moppels.
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 14.07.2020 schrieb Simone Kruger

Ich verstehe dich gut ich darf auch nicht dran denken mein Pudel ist 12 mein Leben meine grosse Liebe meine nr 1 weiß nicht wie ich ohne klar komme ist mein 1 Hund lg Simone aus Dortmund

Am 06.12.2018 schrieb Marthe

Der Artikel tut mir gut. Ich weiß, dass ich meine Hundeomi gut versorgt habe. Obwohl sie zum Schluß sehr krank war, hatten wir noch ganz viele kleine, ganz nahe Momente. Sie war dankbar für jede Hilfe, die sie bekommen hat. Tiere sind ja so herzerfrischend ehrlich und zeigen uns genau, was das für sie ist, was wir gerade tun. Ihr die Situation so leicht, wie nur möglich zu machen, war dank unserer wunderbaren TA auch immer möglich. Dann hat meine Schöne für sich selbst entschieden, dass sie nun über den Regenbogen gehen möchte. Sie ist ganz friedlich mit dem Kopf auf meinem Schoß eingeschlafen. Für sie gut, für mich zunächst eine riesengroße Leere nach 12 gemeinsamen, reichen Jahren. Nach 5 Monaten hab ich ein kleines Hundemädel angeboten bekommen, dass wegen einer Allergie in der Familie leider nicht bleiben konnte. Sie ist so ganz anders und ein so fröhliches freches und verspielte Energiebündel, dass Vergleiche keinen Platz haben. Und so gehen nun diese 4 Pfötchen die nächsten ?? Jahre mit mir die gemeinsamen Wege.

antworten
Am 07.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Marthe,
ich freue mich, dass Ihnen der Artikel gefallen hat. Das Thema liegt mir selbst auch sehr am Herzen. Es ist einfach schlimm, Abschied nehmen zu müssen. Ihre Worte rühren mich daher sehr. Denn es ist ja doch leider eher selten, dass der geliebte Vierbeiner so friedlich beim Frauchen oder Herrchen einschläft, bevor er über die Regenbrücke geht. Ich bin mir deshalb sicher, dass Ihre Hündin gespürt hat, wie sehr Sie Ihnen vertrauen kann.
Schön, dass nun ein Hundemädel bei Ihnen ein fürsorgliches Zuhause gefunden hat.
Viele Grüße und eine tolle Zeit mit Ihrem Energiebündel
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 06.12.2018 schrieb Bianca Zietlow

Unglaublich toll beschrieben. vor eineinhalb Jahren mussten wir unseren Sancho mit über 18 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen und die letzten 2-3 Jahre waren genau so wie beschrieben.
Und am Montag haben wir den 12ten Geburtstag unserer süßen Sunny gefeiert, bei der man langsam aber sicher auch schon gewisse Alterungsmerkmale feststellen muss
Aber auch ein Alter Hund ist ein treuer Freund!!!

antworten
Am 07.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Bianca,
da haben Sie vollkommen recht: Ein alter Hund ist definitiv ein treuer Freund. Häufig reichen schon Blicke, um sich zu verständigen. Die vielen gemeinsamen Erlebnisse schweißen einfach zusammen. Umso trauriger ist es dann natürlich, wenn der treue Freund über die Regenbogenbrücke geht :-(.
Ich drücke Ihnen und Ihrer Sunny natürlich die Daumen, dass Sie noch viele schöne, gemeinsame Jahre vor sich haben. Vielleicht erreicht Sunny ja sogar das Alter von Sancho!
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 07.12.2018 schrieb Irena R. aus Erlangen

Hallo zusammen
Mein Goldi ist mit 16 Jahren verstorben an alterschwäche. Sein Name war Pasha. Die 13 Tipps sind wirklich richtig. Achtet auf euere Senioren wie ich auf mein Pascha geachtet habe. Dann werdet ihr viel Freude an euerem vier beiner haben. R. I. P.
Pascha 02. 10.2002 — 16.07.2018 in Erlangen
Meine treue Seele

antworten
Am 07.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Irena,
wow, mit 16 Jahren hat Ihr Pasha ja ein Wahnsinnsalter für einen Goldi erreicht. Schön, dass Sie so viel gemeinsame Zeit hatten.
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 08.12.2018 schrieb Maria

Hallo zusammen, habe die 13 Tipps für Seniorhunde mit Spannung gelesen. Mein Charly ist jetzt 18 Jahre er ist ein Mischling aus golden Retriever u Terrier. Ich vergleiche ihn mit einem alten Menschen der gepflegt werden muss.(habe meinen Vater 4 Jahre gepflegt bis zum Tod).
Er sieht schlecht, hört schecht, die Knochen tun weh durch Hüfte und Arthrose. Der Urin fließt unkontrolliert das Charly zu hause eine Windel an hat. Er bekommt Herztabletten wegen Herzstolpern u Diätfütter wegen den Nieren. Spaziergänge sind nur noch kurze Runden. Früher lief Charly vor mir heute meist hinter mir.
Am meisten bedrückt mich das Charly gern normales Hundefutter hätte oder auch mal eine Wurst. Scheinbar wird er vom Diätfutter nicht satt. Er stibitzt uns ein Brötchen mit Wurst aus der Hand oder wenn eßbares auf dem Tisch liegt ist es sofort weg. Ich kann da nicht mehr zu schauen u geb ihm doch dann und wann ein Stück Wurst.
Charly hat zwei Mäntel einen Regenmantel u einen für den Winter.
Leider lässt er sich ihn nicht mehr anziehen weil ihm die Knochen weh tun. Von Schmerztabletten bekommt der Durchfall. Trotz allem hoffen wir auf noch gemeinsame Zeit u sind Dankbar für die vielen schönen Jahre. Herzliche Grüsse von Fellnase Charly u Frauchen. Wir wünschen allen Lesern eine schöne Adventszeit!

antworten
Am 10.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Maria,
Ihr Charly klingt wirklich nach einem richtigen Hundesenior. Augen und Gehör werden schlechter, Arthrose und Herzstolpern kommt hinzu – So ist es leider, wenn wir älter werden. Schön zu hören, dass Charly bei Ihnen in Würde altern darf. Und mal ehrlich: Ich kann voll und ganz verstehen, dass Sie ihm ab und zu mal ein Stückchen Wurst und damit Freude gönnen :-).
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Charly noch eine schöne, gemeinsame Adventszeit!
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 08.12.2018 schrieb Margit Stadler

da habe ich jetzt bereits 4 Senioren um mich herum. Der Jüngste meiner Hunde (alle zwischen 20 – 35 kg) ist 5 1/2 Jahre, dann 6 Jahre, 8 1/2 Jahre,, 8 Jahre un d 12 1/2 Jahre.

Ich geniesse die jetzt ruhigere Zeit mit meinen Schätzen, denn ich selber bin auch im Seniorenalter, zwar noch nicht in Rente, aber der „Zahn der Zeit“ nagt auch an mir.

Meinen Senioren mache ich das Leben so schön wie möglich und verlorener Urin wird einfach aufgewischt. Was solls.
Hoffentlich bleiben meine Schätze noch viele Jahre bei mir

antworten
Am 10.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Guten Morgen Margit,
wow, gleich 4 treue Fellnasen – das klingt nach einer gemütlichen Runde :-). Ich sehe das genau wie Sie: aufwischen und fertig. Was ist schon so ein bisschen Arbeit gegen die Liebe, die uns unsere Hunde jeden Tag geben? Und schließlich machen unsere alternden Fellnasen die kleinen Pfützchen ja nicht extra. Trotzdem toll, wie Sie mit der Situation umgehen. So entspannt bleibt ja leider nicht jeder …
Ich wünsche Ihnen und Ihren Senioren noch viele schöne, gemeinsame Tage!
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 09.12.2018 schrieb Mohr

Meine kleine Hündin ist im August 11 Jahre altgeworden!
Sie verfolgt mich, auch in der Whg. die sie ja bereits gut kennt. Nachts schläft sie in meinem Bett. Anfangs nur am Fussende, mittlerweile hat sie ihren Schlafplatz nach oben verlegt und das ist auch ok so! Die Treppen trage ich sie, nur, wenn sie möchte! Beim Gassigehen (fremde Umgebung) läuft sie anfangs an der Leine … später ohne!
Ich werde bis zu ihrem letzten Atemzug an ihrer Seite bleiben und mit meiner Nähe ihr Kraft schenken! Hoffe, wir können noch einige, schöne Jahre gemeinsam verbingen

antworten
Am 10.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Guten Morgen,
es ist so toll zu hören, wie liebevoll Sie sich hier alle um Ihre alternden Hunde kümmern. Das zeigt doch wieder einmal, dass unsere Fellnasen eben einfach mehr als „nur Hunde“ sind. Sie sind ein Teil der Familie! Und genau das wird Ihre kleine Hündin auch merken. Sie wird wissen, dass sie sich immer auf Sie und Ihre Unterstützung verlassen kann – sei es beim Treppensteigen oder in einer fremden Umgebung.
Genießen Sie weiterhin Ihre gemeinsame Zeit!
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 09.12.2018 schrieb Christian

Hey, der Artikel passt perfekt auf meine kleine Arabella 19Jahre jeder einzelne Punkt trifft zu! Das beruhigt mich sehr! An den bestimmten Tag will ich gar nicht denken denn wie ich das hinbekommen soll ist und bleibt mir ein absolutes Rätsel! Liebe Grüße Christian

antworten
Am 10.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Christian,
19 Jahre sind ja unglaublich! Da hat Ihre Arabella schon jetzt ein Wahnsinns-Alter erreicht. Kein Wunder, dass Sie nicht an den „bestimmten“ Tag denken mögen. Nach 19 gemeinsamen Jahren können Sie sich bestimmt kaum noch an die Zeiten ohne Ihre Fellnase erinnern. Ich drücke natürlich die Daumen, dass Arabella die 20 Jahres-Grenze noch gesund und munter knackt!
Viele Grüße und eine tolle Zeit mit Ihrer alten Hundedame
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 09.12.2018 schrieb Maike Prinz - Johns

Auch bin gerade in diesen Situationen, die oben beschrieben sind. Unser ist ein Schäferhund /Husky Mischling, namens Osbourne, 14 Jahre alt. Er leidet an spondiose, hat ein Herleiten, ist inkontinent, es ist viel Arbeit, Schmerz, Freude und liebe ohne ende dabei. Ich bin über mich hinausgewachsen, mit seiner Krankheit. Wir beiden arrangieren uns so gut, ohne Worte, spürt man, was er möchte, braucht und liebt. Ich bin Do dankbar ihn zu haben,und mich kümmern zu dürfen. Es schweisst uns sehr zusammen. Drum bin ich sehr dankbar, für den Artikel, um mich noch besser in ihn reinfühlen zu können. Danke.

antworten
Am 10.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Maike,
danke für Ihre rührende Nachricht. Es ist einfach traurig, mitansehen zu müssen, wie unsere Fellnasen altern. Leider sind uns zu großen Teilen die Hände gebunden und wir können kaum etwas dagegen tun. Was wir jedoch tun können, ist genau das, was Sie bereits für Osbourne tun: Sie nehmen ihm die Schmerzen so gut es geht, geben ihm die Liebe und Geduld, die er braucht, und gestalten ihm die letzten Tage, Monate, vielleicht Jahre noch so schön wie möglich. Das wird Ihr Osbourne auch spüren – da bin ich mir sicher.
Viele Grüße und alles Gute für Sie beide
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 09.12.2018 schrieb Sonja von der Weiden

Das war sehr interessant zu lesen.Es trifft auf meinen Jonny (Jack Russel) genau zu.Übrigens ist er schon 15 Jahre.

antworten
Am 10.12.2018 schrieb Julia Siegfried

Hallo Sonja,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Ihr Jonny hat bereits ein stolzes Alter erreicht. Da bleibt es (leider) nicht aus, dass Sie ihn in vielen Punkten wiedererkannt haben. Dennoch hoffe ich natürlich, dass sich die Altersbeschwerden bei ihm in Grenzen halten und Sie noch viele gemeinsame und wunderschöne Tage miteinander verbringen werden.
Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 10.03.2019 schrieb Elke Kilian

Der Artikel ist wunderschön !!! Wir mussten unseren Gismo am 02..11.18 über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er fehlt uns immer noch so sehr. Gerade der Teil ihres Textes, mit auf eine Wiese setzen und die Vertrautheit spüren, hat mich jetzt zu Tränen gerührt, denn gerade das haben wir in unserem letzten schönen und doch schmerzhaften Sommer gemacht und es war so beglückend zu erleben, wie nah wir uns durch die vielen gemeinsamen Jahre waren. Liebe Grüße Elke mit Gismo im Herzen

antworten
Am 11.03.2010 schrieb Julia Siegfried

Hallo Elke,

lieben Dank für Ihren Kommentar. Das mit Gismo tut mir wirklich leid. Es ist einfach so unheimlich schwer, unsere geliebten Fellnasen ziehen zu lassen. Umso schöner ist es zu hören, dass Sie beide eine so enge Vertrautheit aufbauen konnten. Denn diese wunderschönen Erinnerungen an Gismo, die kann Ihnen niemand mehr nehmen.

Viele Grüße aus Bottrop
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 04.05.2019 schrieb Silke Richter

Wirklich wunderschön geschrieben. Mein Spyke, 14 Jahre und Jack Russell, hat auch seine wehwehchen. Herz möchte nicht mehr so und Schilddrüse auch nicht. Momentan kann er nicht wirklich gut laufen und springen geht gar nicht. Tierarzt sagte irgendwas im Rücken. Wir haben alles Senioren gerecht, auch 1 Rampe. Treppen wird er getragen weil er sie auch seit 1 Jahr fast nicht mehr selbst gehen möchte. Spaziergang müssen wir jetzt auch sofort verkürzen, dafür aber öfter gehen. Egal welche Hürde kommt, wir versuchen sie zu überspringen, solange es Spyke kann und damit glücklich ist. Schwere OPs kommen aber nicht mehr für ihn in Frage, das tun wir ihm nicht mehr an. Wünsche allen eine tolle Zeit mit ihren Tieren

antworten
Am 06.05.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo Silke,

lieben Dank für Ihre Nachricht. Es ist einfach rührend zu lesen, wie Sie mit der Situation umgehen. Ihr Spyke kann sich glücklich schätzen, ein so tolles Frauchen zu haben. Denn dank Ihrer Hilfe und Fürsorge kann er auch in seinem hohen Alter das Leben noch genießen und wird nicht vom Alltag ausgeschlossen. Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und Spyke noch eine wunderschöne gemeinsame Zeit, an die Sie sich immer gerne erinnern werden.

Liebe Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 22.07.2020 schrieb Franz Freiherr von Scherrich

Guten Tag,
Mein Shih tzu wird in 3 Tagen 20 Jahre alt, er hört etwas schlechter und seine Sehkraft ist auch nicht mehr Fidel! Trotz alldem ist er noch fit und rennt noch fröhlich durch den Schlosspark! Ich hoffe , dass er noch lange bei uns sein wird! Ich finde diesen Artikel sehr toll geschrieben, da so ein wichtiges und teilweise auch schwieriges Thema, so liebevoll verpackt wurde!
Allen noch eine schöne Hunde-Zeit, mögen alle gesund bleiben

Am 22.07.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Franz,

wow, 20 Jahre sind ja wirklich unglaublich für einen Shih Tzu. Kein Wunder, dass da die Hör- und Sehkraft ein klein wenig nachlässt. Aber schön zu hören, dass dein Hund ansonsten noch fit und fidel ist. Seine Lebensfreude scheint er auf jeden Fall beibehalten zu haben.

Ich wünsche dir und deinem Hund noch eine tolle, gemeinsame Zeit. Bleibt auch ihr gesund!

Liebe Grüße
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 20.07.2019 schrieb Adolf Magnus

Ich habe etwas ganz anderes im Net gesucht, und bin durch Zufall auf diese 13 guten Tipps gestoßen, die so wunderbar beschrieben sind.
Meine „Maxi“ ist jetzt 17 Jahre, seit zirka 2 Jahren hat sie den grauen Star und seit einem Jahr hört sie nichts mehr. Sie schenkt uns trotzdem noch so viel Freude, die ich hier alles gar nicht schildern kann. Wenn ich mit ihr noch täglich meinen Runden drehe, die allerdings immer kürze werden, werden wir beiden von den anderen Hundebesitzern die meine „Maxi“ schon als „Junges Mädel“ kannten gelobt, ja manchmal fast beneidet. Denn „Maxi“ hat ihre großen Spielkameraden aus jungen Jahren alle überlebt. Es scheint wohl so, als hätten wir beiden uns altersmäßig etwas angepasst, denn ich bin auch bald 82 Jahre alt, Dank meiner „Maxi“ die mir viele Jahr geschenkt hat. Ich habe so eine starke Verbindung zu ihr, dass ich förmlich fühlen kann wie es ihr geht. Sie drückt sich immer noch an mich wenn sie meine Nähe will, und das ist noch oft der Fall. Obwohl sie sehr stark auf mich bezogen ist, kuschelt sie sich in letzter Zeit auch stark an meine liebe Frau um sich auch bei Ihr ihre Streicheleinheiten abzuholen. Wenn es ihr mal nicht gut geht, sehe und spüre ich das auch. Sie fühlt dass dann, dass ich bei Ihr bin.Trotz ihres hohen Alters,meldet sie sich immer zu festen Zeiten wenn Sie in den Garten muss. Natürlich achten wir auch auf diese Zeiten.Uns fällt es nicht schwer wegen „Maxi“ auf manches zu verzichten. Sie war unser Kind, und jetzt ist sie unsere Oma der wir all unsere Liebe zu teil werden lassen, denn sie hat uns so viel Glück und Freude geschenkt.
Wir dürfen gar nicht daran denken wenn das mal alles nicht mehr ist. Aber wir sind keine Egoisten und werden ihr helfen wenn sie über die „Regenbogenbrücke“ gehen muss. Wir haben eine gute Tierärztin die uns dabei hilft. Aber noch genießen wir mit ihr „den Herbst des Hundelebens“. Weil „Maxi“ dann unsere letzter Hund war, werden wir sie nicht nur in Erinnerung, sondern auch in unseren Herzen behalten.
Ich grüße alle Hundebesitzer die ihren „Wau-Wau“ auch so lieben.
Adi Magnus, Landsberg/Lech -am 20.07.2019

antworten
Am 30.07.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo Adi,

danke für Ihren lieben Kommentar. Es ist schön, Ihre Worte zu lesen. Das klingt nach einem erfüllten gemeinsamen Hunde- und Menschenleben, so wie es sein sollte!

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Maxi noch eine wunderschöne Zeit voller Vertrauen und Zuneigung.

Alles Gute
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 24.10.2019 schrieb Renate Schleichert

Ach wie schön geschrieben.ich wünsche Ihnen noch wu derbare Zeiten mit ihrem Schatz.

Am 12.08.2019 schrieb Toni Krause

Mein Hund ist mittlerweile schon älter und bei ihm wurde Arthrose diagnostiziert. Danke für den Tipp, die Menge vom Hundefutter anzupassen, damit er nicht zunimmt. Ich denke auch, dass man das Futtermittel für Hunde rechtzeitig reduzieren sollte.

antworten
Am 12.08.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo Toni,

mit dem richtigen Futter und der richtigen Futtermenge können Sie tatsächlich viel zum Wohlbefinden Ihres Hundes beitragen. Wir hoffen natürlich, Ihrem Hund geht es trotz der Arthrose gut. Wir drücken Ihrer Fellnase auf jeden Fall fest die Daumen.

Viele Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 03.09.2019 schrieb Anja Lis

Leider mussten wir unseren Gismo (Westie) am Freitag gehen lassen.Er war 14 Jahre alt,wurde seit sieben Jahren morgens u.abends gespritzt wegen Diabetes, war blind ,taub,dement. Er konnte sich nicht mehr orientieren u.stiess überall an,manchmal verletzte er sich.Leider kann man ja nicht alles wegräumen.Früher war er sehr agil,aber die letzten drei Jahre war er ein liebenswerter Senior der uns so viel gab,er hat uns grenzenlos vertraut.Die letzten Monate hat er uns oft nicht mehr erkannt u.lag fast nur in seinem Körbchen,spazieren gehen wollte er nicht mehr u.natürlich schaffte er es nicht immer nach draussen.Dann haben wir beschlossen ihn gehen zu lassen.Es sind jetzt vier Tage u.er fehlt uns so sehr. Er hinterlässt eine Lücke die man nicht füllen kann.

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Am 03.09.2019 schrieb Julia Siegfried

Liebe Anja,

mein herzliches Beileid! Bei Ihrem Kommentar musste ich richtig schlucken. Es ist unheimlich rührend zu lesen, wie sehr Sie Ihren Gismo geliebt und was Sie alles für ihn getan haben. Kein Wunder, dass er Ihnen so fehlt. 4 Tage sind ja gar nichts im Vergleich zu 14 Jahren gemeinsamen Jahren. Nehmen Sie sich daher ruhig genug Zeit, um zu trauern. Solche traurigen und einschneidenden Erlebnisse steckt man nun mal nicht von heute auf morgen weg.

Sie schreiben, wie liebenswert Gismo war und wie sehr er Ihnen vertraut hat. Genau diese Erinnerungen sind es, die Sie immer in Ihrem Herzen bewahren sollten.
Ich wünsche Ihnen weiterhin ganz viel Kraft für diese schwere Zeit!

Liebe Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 24.09.2019 schrieb Renate

Ein ganz toller Bericht Meine Mischlingshuendin aus dem Tierschutz ist jetzt 14 ,5 Jahre alt und ist seit 14 Jahren an meiner Seite.Noch ist sie Kontinent, sieht noch ganz gut ,hoert allerdings nicht mehr gut.Was ich feststelle,dass sie unbekannte Strecken nicht mehr gehen moechte,da wird sie stur wie ein Panzer. Auf bekannten Gassiwegen im Feld läuft sie aber so 20 Min.noch an der Schleppleine vorneweg (die ich mittlerweile benutzen muss wegen dem schlechten Gehör).Sie war schon immer ein Kuschelhund,das hat sich jetzt
intensiviert und ich genieße es sehr,wenn sie abends neben mir auf dem Bett oder auf dem Sofa liegt.Meinen Enkeln ist sie seit 14 Jahren sehr zugetan,die waren aber schon immer sehr sorgsam mit ihr weil sie ein extremer Angsthund war.Ich hoffe,dass ich noch einige Zeit mit ihr verbringen kann.

antworten
Am 25.10.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo Renate,

lieben Dank für Ihre Nachricht. Es ist schön zu lesen, dass eine Hündin aus dem Tierschutz ein so liebevolles Zuhause gefunden hat, in dem alle Rücksicht aufeinander nehmen. Und das schon seit 14 Jahren – einfach nur toll. Kein Wunder, dass sich Ihre Hündin so wohl fühlt und so gerne kuschelt!

Ich wünschen Ihnen und Ihrer Mischlingsdame nur das Beste und noch eine wundervolle, gemeinsame Zeit.

Viele Grüße aus Bottrop
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 10.11.2019 schrieb Sandra Breiken

Es ist toll das eine Hilfestellung gibt, wie ich es meinem Senior leichter mache Alt zu werden. Ich genieße jeden Tag nach unserer schweren Zeit, Magendrehung mit Komplikationen vor ca 1,5 Jahren. Ja, er kann von Zeit zu Zeit schlechter einhalten, sein aufstehen ist immer mit schnellen Gang nach draußen verbunden, verpasse ich das, weil Frauchen trödelt gibt es einen zusätzlichen Putz- und Waschdienst. Ich kann jedem nur eine Inkontinent Decke aus dem humanbereich empfehlen. Zusätzlich füttere ich noch Cranberrys ins Futter, hilft auch die Blase zu stärken. Naja und das wir starrsinnig und langsam werden ist völlig akzeptabel zu 95%, an unausgeglichenen Menschentagen eher nicht.

antworten
Am 11.11.2019 schrieb Manfred Weiblen

Hallo Sandra,

Senioren brauchen Würde. Nicht nur bei uns Zweibeinern, sondern auch unsere Fellnasen. Sie haben uns in den meisten Fällen ihr ganzes Hundeleben begleitet und viel für unsere Lebensqualität geleistet. Da ist nur recht und billig, wenn wir etwas davon unserem Liebling zurückgeben. Er hat auch Gefühle und spürt, wenn es es bei ihm nicht mehr so rund läuft.

Ein bisschen mehr Pflege hier und ein bisschen mehr Geborgenheit da zeigen Ihrem Liebling, dass kleine Missgeschicke wahrlich kein Weltuntergang sind. Er kann halt nicht mehr anders. Es ist toll, dass Sie das Problem erkennen und Ihren Liebling unterstützen. In manchen Fällen müssen Hundesenioren nämlich auch mal einiges einstecken, wenn sie sich wegen ihrer schwachen Blase im Haus oder der Wohnung gelöst haben. Das sollte nicht sein, passiert aber leider aus dem Unverständnis mancher Hundehalter dennoch.

Umso schöner ist es, dass Ihr Senior bei Ihnen artgerecht die ruhigeren Tage des Lebens genießen kann.

Alles Gute für Ihren Liebling!

Manfred vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 17.11.2019 schrieb Erich Jenniches-Welsch

Wir haben seit Februar 2019 einen 10 Jahren alten Jack Russel über Tiere in Not bekommen.
Der Hund ist in einer Wohnung allein zurück gelassen worden.
Ein lieberes, treueres und anhänglicheres Tier kann sich nicht wünschen.
Wo wir sind, da folgt uns unser Kleiner.
Wir lieben Dich Günter-Sam!!!
Wir passen immer auf Dich auf.
Erich & Udo

antworten
Am 18.11.2019 schrieb Julia Siegfried

Hallo ihr 2,

danke für eure Nachricht. Es ist einfach schön zu lesen, dass ihr einem Hundesenior noch einmal die Chance auf ein glückliches Zuhause geboten habt – und anscheinend habt ihr euch gesucht und gefunden.

Ich wünsche euch und eurer kleinen Fellnase weiterhin eine wundervolle Zeit!

Liebe Grüße
Julia vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 10.01.2020 schrieb Finchen

Vielen lieben Dank für die tollen Tipps!

Mein Frauchen ist zwar gut informiert und auch mein Doc hat mich unter Beobachtung weil mein kleines Herzchen ein bisschen klappert….
Aber es hat meinem Frauchen schon geholfen zu lesen ,dass vieles worüber sie sich Sorgen macht für alte Fusselnasen total normal ist.
Wir sind jetzt seit fast 11 jahren ein Dreamteam und genießen die Zeit die uns noch bleiben wird.
Ich werde ihr zeigen wenn es Zeit ist mich gehen zu lassen, und Frauchen wird es verstehen.
Wir sind all die Jahre so viele Wege gemeinsam gegangen, haben viel von einander gelernt und waren immer für einander da….
Da schaffen wir auch diese Etappe.

Liebe Grüße an alle Fusselnasen und die dazugehörigen Dosenöffner

Sendet Finchen Fusselinchen

antworten
Am 13.01.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Finchen,

es freut mich, dass wir dein Frauchen ein wenig beruhigen konnten. Wenn wir alt werden, bleiben leider manchmal einige Begleiterscheinungen nicht aus. Da können wir kaum etwas machen. Aber es ist schön zu lesen, dass dein Frauchen schon mit dir beim Tierarzt war und sich ein Fachmann um dein Herzchen kümmert. Ich bin mir sicher, du und dein Frauchen werdet noch eine schöne Zeit zusammen haben. Genießt die gemeinsamen Tage!

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 17.01.2020 schrieb Regine B

Ein ganz toller Artikel, ich sehe, ich mache alles richtig. Mein Beaglemix ist nun 12 , zum Glück noch sehr verspielt und frech aber er hat auch schon seine Zeiten vermehrt zu schlafen, das Gehör hat nachgelassen und um die Schnauze herum ist er auch schon grau. Zu schnell läuft die Zeit und ich mag nicht an das Ende denken und ich genieße Die Zeit mit ihm. Möge dieser Artikel viele weitere ansprechen . Alles Gute für Euch und Eure Hunde die hier lesen und schreiben und natürlich an den Verfasser des hervorragenden, liebevollen Artikels. Hunde sind so treu und wertvoll.

antworten
Am 20.01.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Regine,

danke für deine liebe Nachricht. Die Beschreibung von deinem Beaglemix klingt einfach knuffig. Schön, dass er auch in seinem betagteren Alter und trotz nachlassenden Gehörs noch gerne spielt. Das zeigt auch, wie wohl er sich bei dir und in seinem Zuhause fühlt. Ihr werdet bestimmt noch eine tolle, gemeinsame Zeit verbringen.

Viele Grüße und alles Gute!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 04.02.2020 schrieb Erika Jablonski

Hallo,auch ich habe eine17 Jährige Mischlingshündin die auch unter einigen Alters bedingten Krankheiten leidet(Bauchspeicheldrüse,Gehör ,Zähne und die Gelenke)aber sie sieht noch recht jung aus und sie vergisst ganz oft das sie schon eine alte Dame ist sie rennt an machen Tagen wie ein junger Hund springt 4 Stufen auf einmal hoch und runter.Aber sie schläft auch ganz viel und man bekommt sie gar nicht wach .Ich bekomme dann immer einen Schrecken,Ich hoffe wir können noch einige Zeit miteinander genießen

antworten
Am 05.02.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Erika,

17 Jahre! Wow, das ist ja ein tolles Alter. Schön zu lesen, dass sie sich manchmal noch wie ein junger Hund fühlt und vergnügt durchs Leben springt. Kein Wunder, dass sie danach ausgiebige Ruhephasen braucht.

Ich wünsche euch noch eine wundervolle, gemeinsame Zeit!
Liebe Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 12.02.2020 schrieb sabine lorenzen

Sabine Lorenzen
habe eure Kommentare gerne gelesen, auch ich habe eine Hunde Omi, meine Labradorhündin ist jetzt 15 Jahre alt und hat einen gelähmten kehlkopf und alle anderen Alltagsgebrechen. Ich mag garnicht an einen heißen Sommer denken,dann geht es ihr richtig schlecht. Aber sie ist eine Kämpferin und wird mir anzeigen wann der richtige Zeitpunkt ist. Ich bin die dritte Besitzerin, Laura kommt aus Ungarn und hat unzähligen Welpen das Leben geschenkt,dann sollte sie erschossen werden und ist dabei weggelaufen und hat einige Zeit auf der Straße gelebt,saß dann in der Tötungsstation und ist so nach Deutschland gekommen zu einer Familie , dort lebte sie auf dem Balkon und ist beschlagnahmt worden ,so kam sie zu mir. Nach Hundeschule habe ich jetzt den besten Labbi .Sie ist sehr anhänglich und ich bin für jeden Tag dankbar, Übrigens ist meine Katze 22 jahre alt, und das ist sehr tröstlich für mich ,ich habe alles richtig gemacht. Laura,,. ich danke dir und bin auf deinem letzten Weg dabei,

antworten
Am 13.02.2020 schrieb Kim Gerdesmeier

Guten Morgen Sabine,

Ihre Labradorhündin Laura hat wirklich schon einiges durchgemacht. Umso schöner ist es, dass sie bei Ihnen nun ein Zuhause gefunden hat, in dem sie in Ruhe altern kann.
Ich wünsche Ihnen und Ihren beiden Senioren noch eine schöne gemeinsame Zeit. Genießen Sie jeden Moment mit Ihnen.

Liebe Grüße
Kim vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 16.02.2020 schrieb Mariella

Hallo zusammen,
vielen Dank für all die liebevollen Kommentare! In Vielem finde ich mich wieder.
Meine kleine Spanierin wurde im Oktober 16. die ist fast blind und taub. Seit einem Jahr bekommt sie ein Nierenspezialfutter, welches sie aber sehr gerne frisst. Und seit Herbst letzten Jahres noch Entwässerungstabletten und ein Herzmedikament. Da sie auch Anzeichen von Demenz hat, einen Blutverdünner. Ja, die Liste der Medikamente wird langsam länger und die Tierarztbesuche beinahe schon regelmäßig. Und doch geht meine Kleine immer noch gern spazieren, bettelt nach Leckerlies und hat ihre lustigen Anwandlungen, die mich immer wieder in meinen Bemühungen bestätigen, weiterhin um ihre Gesundheit bemüht zu sein. Sie springt auch immer noch auf‘s Sofa und wieder runter, ohne zu ermüden. Ein Teppich verhindert, dass sie wegrutscht, wenn sie mal nicht so elegant landet, wie in jungen Jahren. Was mich allerdings viel Geduld kostet, sind die Momente, in denen sie orientierungslos im Wohnzimmer vor mir steht. Ich weiß dann immer nicht, was ich tun soll oder womit ich sie glücklich machen kann. Das tut mir dann immer sehr leid und ich fühle mich hilflos. Ihre Inkontinenz habe ich ganz gut im Griff. Da erhielt ich von unserer Tierärztin einen guten Tipp: Inkontisal! Homöopathische Tropfen, die die Blasenmuskelatur stärken können. Bei meiner Hündin wirkt es glücklicherweise! Dennoch sorge ich dafür, dass sie alle 2-3 Stunden in den Garten kann, um sich zu erleichtern. Nachts hält sie weitestgehend dicht. Ein bisschen verliert sie im Schlaf, was eine Einlage im Körbchen auffängt. Dennoch weckt sie mich oft sehr früh. Sie war immer ein Hund, der keine Leine brauchte und auf kurze Absprache oder Gestik reagierte. Und das ohne Hundeschule! Nach all den unbeschwerten Jahren fällt es mir immer noch schwer, zu akzeptieren, dass sie nun weder sieht noch hört und die Leine nun ihre Sicherheit ist. Sie war immer sehr verkuschelt und saß beinahe ständig auf meinem Schoß. Das hat sich leider auch verändert. Sie kommt selten und zieht sich viel zurück. Ihre Nähe vermisse ich schmerzlich, aber ich akzeptiere ihre Entscheidung. Sie braucht halt ihre Ruhe. Wenn ich mit ihr irgendwo bin, sucht sie dann doch meine Nähe, zu ihrer Sicherheit. Es hat sich schon sehr viel verändert und dennoch freue ich mich jeden Morgen, wenn ich in ihr kleines, fröhliches Gesichtchen schauen darf und feststelle, dass sie noch bei mir ist! Dafür bin ich sehr dankbar und schätze die unbeschwerten Augenblicke mit ihr heute mehr wert als früher!

antworten
Am 18.06.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Mariella,
es ist rührend zu lesen, wie liebevoll du dich um deine Hündin kümmerst. Du machst ja wirklich alles, um ihr den Lebensabend so angenehm wie möglich zu gestalten. Ich bin mir sicher, dass sie das merkt und dir dafür auch sehr dankbar ist. 16 Jahre ist ein Wahnsinnsalter und einfach unendlich viel Zeit, die ihr bereits miteinander verbracht habt. Da fällt es natürlich schwer mitanzusehen, dass das Alter bei ihr nun seine Spuren hinterlässt. Aber wie du schon selbst schreibst, die gemeinsamen Augenblicke sind kostbar und du solltest sie einfach genießen. Denn was morgen kommt, das weiß ja leider niemand …

Ich wünsche euch beiden alles, alles Gute!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 19.02.2020 schrieb Annette Theiss

Hallo,

unsere Prinzessin Susi mussten wir leider aufgrund des Alters am Montag einschläfern.
Wir hatten sie vor 11 Jahren aus dem Tierheim geholt.
Sie wurde ausgesetzt und das geschätzte Alter war etwa 3 bis 5 Jahre.
Also war sie jetzt ungefähr 15 Jahre.
Ich habe alles für meine Prinzessin gemacht.
Aber sie war blind und hörte sehr schlecht.
Beim Gassi gehen ist sie immer wieder umgefallen.
Wir vermissen sie so sehr. Sie fehlt an jeder Ecke.
Aber sie wurde erlöst und ruht nun im Himmel.
In Gedanken lebt sie in meinem Herzen weiter.
Ich liebe meine Susi so sehr.
Es tut unfassbar weh.

antworten
Am 19.02.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Annette,

mein herzlichstes Beileid! Nach einer so langen gemeinsamen Zeit muss der Abschied einfach schrecklich sein. Den Schmerz kann dir leider keiner nehmen. Doch die vielen, schönen Erinnerungen an deine Prinzessin, die kann dir zum Glück auch keiner nehmen.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese schwere Zeit!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 20.02.2020 schrieb Tina

Hallo
Es ist sehr interessant zu lesen.
Ich habe meine Hündin von Baby an sie war sehr jung als ich sie bekahm und jetzt wird sie im August 15 Jahre alt man könnte meinen sie ist jünger weil sie manchmal sich bewegt wie ein Welpe xD
Ich beschäftige mich auch mit dem thema wie es wohl sein mag wenn ich abschied von meinem hund nehmen muss ob ich das alles kann sie einfach gehen zu lassen den ich habe sie groß gezogen und das ganze 15 Jahre lang das ist eine lange Zeit. Und ich weiss das ich sie bald gehen lassen muss wenn die zeit gekommen ist aber trotzdem versuche ich immer positiv zu denken das sie noch lange lebt weil sie so eigentlich noch körperlich fit ist auch wenn sie schon zwischen durch ihre altersmerkamele hat
Aber ich versuche auch immer für sie da zu sein ihr die wärme und halt zu geben und viel liebe natürlich schläft sie auch manchmal bei uns wenn sie es möchte so verbringen wir noch mehr Zeit.
Immer wenn ich aufstehe und sie seh das sie mich fröhlich anschaut macht es mich glücklich und bin froh das sie immer noch bei mir ist und ich hoffe das es viele weitere schöne Monate oder sogar jahre mit ihr wird.
Jeden Tag sollte man es genießen man weiss nie was am nächsten tag kommt oder passiert.
Genießt eure Zeit mit euren Vierbeiner
(Cindy,Foxterrier 14,5)

antworten
Am 20.02.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Tina,

danke für deinen schönen Kommentar. Die Liebe zwischen dir und deiner Hündin kann ich richtig spüren. Es ist toll, dass es Menschen wie dich gibt, die sich so toll um ihren Hund kümmern – und das selbst dann, wenn die Altersmerkmale zunehmen. Ich drücke dir und deiner Cindy die Daumen, dass ihr noch viele, unbeschwerte Tage habt.

Genießt weiterhin jeden gemeinsamen Augenblick!
Liebe Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 24.03.2020 schrieb Klara Schöneberg

Hallo & Moin
Diese Tipps sind Gold Wert.
Die vielen liebevollen Geschichten rühren mich sehr.
Unser „kleiner“, wir haben ihn seit der 11. Woche, wird bald 12 Jahre alt und ist für einen großen Schweizer bisher immer fit gewesen. Wenn Fremde ihn sehen, glauben Sie sein Alter nicht. Er wird für 2 bis 5 geschätzt. Er war nie krank, hat keine der typischen Krankheiten und hat sonst noch alle Flausen im Kopf.
Leider hat er seit ein paar Tagen Hüpftprobleme und nun müssen wir uns mit dem Thema doch „schon“ beschäftigen.
Liebe Grüße und bleibt Gesund
Klara

antworten
Am 25.03.2020 schrieb Julia Siegfried

Moin moin Klara,

die liebevollen Kommentare hier im Blog rühren uns auch sehr. Es ist einfach schön zu sehen, wie sehr Hunde doch geliebt werden. Das spüren wir auch bei deinem Text. Deinem „Kleinen“ (niedlicher Name für einen Schweizer Sennenhund ;-)), scheint es bei euch richtig gut zu gehen. Sonst wäre er nicht so ausgelassen und glücklich. Ich hoffe wirklich, dass die Hüftprobleme keine schlimmere Ursache haben und der Tierarzt eurem Hund noch einmal helfen und ihn schmerzfrei machen kann. Mit 12 Jahren gehört er aber leider – wie du ja selbst weißt – nicht mehr zu den Jüngsten. Früher oder später musst du dich dann, so schwer es auch ist, mit dem Thema auseinandersetzen. Doch bis es so weit ist, genieß die gemeinsame Zeit in vollen Zügen. Denn diese kann einem niemand wiedergeben.

Liebe Grüße und komm gut durch die schwere Corona-Zeit
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 28.03.2020 schrieb Simone

Hallo
Eure Komentare sind richtig toll,habe sehr viel wiedererkannt wie es meiner kleinen Nase Gina geht.
Meine kleine Nase wird am 15.5. 18 Jahre. vor 18 Jahre hab ich sie auf die Welt geholt, ihre Mutter hatte keine Kraft,weil sie das letzte junge war. Also zog ich sie raus ,öffnete die Hülle und die kleine Atmete nicht,also habe ich sie eine halbe Stunde reanimiert, bis sie atmete von da an stand es fest,das es mein Hund wird. Nur jetzt nach 18 Jahren tut es mir richtig leid, das sie nicht mehr alles so kann wie sie möchte. Die Augen und das Gehör lassen leider nach und mit dem Laufen ist auch nicht mehr so. Habe ihr ,da sie viel schläft aus ganz tollen Viscoelasischen Schaum schlafkissen gemacht ,wo sie sich Sau wohl drauf fühlt. Nur mit dem fressen macht sie uns Probleme weil die Zähne nicht mehr gut sind. Wir genießen jeden Tag mit unsere kleine Nase die wir sehr Lieben. Ich hoffe wir haben sie noch lange Zeit bei uns.
LG an alle und viel Freude mit euern Fellnasen .
Die Besten Freunde der Menschen.
LG Simone

antworten
Am 30.03.2020 schrieb Julia Siegfried

Guten Morgen Simone,

wow, 18 Jahre! Das ist ja ein tolles Alter. In einer so langen gemeinsamen Zeit habt ihr bestimmt einiges erlebt. Kein Wunder, dass es dir jetzt schwer fällt mitanzusehen, wie das Alter langsam Spuren bei deiner Gina hinterlässt. Aber hey, solange sie sich noch wohlfühlt und gemütlich auf ihren Schlafkissen liegen kann, ist für sie die Welt bestimmt noch in bester Ordnung. Ich bin mir sicher, dass sie fühlt, wie sehr sie von euch geliebt wird – so ein liebevolles Zuhause kann sich einfach nur jeder Hund wünschen.

Ich drücke euch die Daumen, dass eure kleine Fellnase noch lange fit bleibt – von den Alterswehwehchen natürlich einmal abgesehen. Genießt eure gemeinsame Zeit, denn sie ist wertvoll!
Liebe Grüße
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 06.04.2020 schrieb Rosita Denkler

Hallo zusammen,
vielen Dank für die umfassenden Tipps und auch Dankeschön, dass Sie es möglich machen, dass jeder Interessierte die liebevollen Kommentare lesen kann.
Das hat mir sehr geholfen und gut getan, da ich doch des Öfteren auf Unverständnis stoße, einen alten Hund nicht einfach einzuschläfern.
Mein Gin’chen habe ich vor 13 Jahren mit ca. 2-3 Jahren aus dem Tierschutz bekommen. Sie kam aus Italien und lebte in desolaten Zuständen (104 Hunde in einem kleinen Häuschen). Es dauerte fast ein Jahr, bis ich ihr mithilfe einer Hunde-Therapeutin und einer tollen Hundeschule ihre panische Angst vor anderen Hunden nehmen konnte. Dennoch hat sie nie Gefallen daran gefunden, mit ihren Artgenossen zu spielen oder zu toben und ging ihnen immer wenn möglich aus dem Weg. Daher hat sie dich sehr stark auf mich fixiert und ich habe sie mit zahlreichen Intelligenzspielen, dem Beibringen von tollen Tricks und auch Trick-Seminaren ausgelastet. Hier war sie immer total begeistert dabei und man sah ihr die Freude an, wenn sie eine neue Aufgabe gemeistert hatte. Eine so schlaue Fellnase hatte ich vorher nie gesehen. Sie wurde sogar „vom Straßenhund zum Werbestar“. Unter diesem Titel berichtete unsere Zeitung von ihr und selbst das Bayerische Fernsehen hat 2011 einen Bericht über sie gesendet.
Diese lange Einleitung soll Ihnen vermitteln, wie unsicher ich bin, ob meine Gina noch ein lebenswertes Leben hat. Seit ca. einem Jahr ist die mehr oder weniger taub und seit einem Monat blind. Dazu kommt die Demenz. Immer häufiger stößt sie gegen Türrahmen und Möbel oder steht in einer Ecke und starrt die Wand an. Sie trägt jetzt eine ganz leichte Stoffleine, mit der ich sie in die richtige Richtung dirigieren kann, da sie sich ungern anfassen lässt. Auf diese Hilfe reagiert sie allerdings sehr gut. Spazierengehen wird immer mehr zum Problem: Im Dunkeln bleibt sie vor Angst stehen, mit Taschenlampe geht’s dann einigermaßen. Scheint ihr die Sonne ins Gesicht bzw. in die Augen, ist es noch schlimmer. Eine extra für sie angefertigte Baseball-Kappe oder auch eine Hunde-Sonnenbrille brachten leider keinen Erfolg: Heute habe ich die heimgetragen!
Ihr „großes Geschäftchen“ verliert sie unbemerkt im Gehen und manchmal auch im Schlaf. Das ist nicht schlimm. Es ist schnell weggeräumt und mein Teppich war wegen der anschließenden Desinfektion nie so sauber wie jetzt.
Allerdings meldet sie ihr „kleines Geschäft“ immer noch zuverlässig an. Hierfür hat sie für die Nacht ein überdachtes Klö’chen mit Rollrasen auf dem Balkon.
Seit 2018, wo mein damaliger Tierarzt von Einschläfern gesprochen hatte, wird sie jede Treppe mit einer für sie genähten Tragehilfe runtergetragen. Seit 2 Monaten auch nach oben getragen, weil sie wegen ihrer Erblindung Angst davor hat Ein CT vor zwei Jahren ergab, dass sie 5 Bandscheiben-Vorwölbungen hat, die aber aufgrund meiner Vorsichtsmaßnahmen nie vorgefallen sind. Der neue Tierarzt fand damals die ideale Schmerztherapie, so dass sie mit Sicherheit schmerzfrei ist. Weil der damalige TA Ginas Problem nicht erkannt hatte, hatten sich ihre Muskeln ziemlich angebaut. Deswegen begannen wir bei dem neuen TA mit Wasserlaufband-Training, was wir immer noch alle 14 Tage durchführen.
Gina hat hierdurch eine tolle Kondition, läuft (wenn es nicht zu dunkel oder zu hell ist) locker 1-1/2 km und ist, was alle Organe anbelangt, absolut gesund.
Ihr aktuelles Highlight ist der Schnüffelteppich, aus dem sie ihre Leckerlies heraussucht. Die Nase funktioniert ja noch. – Und Fressen tut sie immer noch für ihr Leben gerne.
Dennoch komme ich auf meine Frage zurück: Ist für sie das Leben noch lebenswert, wenn sie ihren Lieblingsbeschäftigungen nicht mehr nachkommen kann, sogar gegen meine Beine läuft, weil sie mich nicht sieht oder hört und desorientiert in einer Ecke steht?
Gestern ist sie von ihrer Matratze seitlich runtergerutscht. Sie lag da wie ein Käfer, mit den Füßen nach oben und konnte sich nicht wegrollen. Mir kamen fast die Tränen. Nachdem ich sie nach rechts gedreht hatte, konnte sie allerdings selbstständig aufstehen.
Ich habe alle Zeit der Welt und nehme sie mir auch, um Gin’chen noch eine Weile bei mir zu haben; aber ich will sie nicht quälen.
Ich bitte Sie herzlich um Ihre Meinung,
Vielen Dank und liebe Grüße aus Würzburg
Rosita Denkler

antworten
Am 07.04.2020 schrieb Julia Siegfried

Liebe Rosita,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist unheimlich rührend, Ihren Text zu lesen. Ich kann sehr gut nachempfinden, was Sie derzeit quält. Ein Hund ist und bleibt einfach ein Familienmitglied – und das lässt man nicht mal eben so einschläfern, nur weil es alt ist und die Pflege viel Aufwand mit sich bringt. Aber das brauche ich Ihnen ja nicht zu erzählen. Aus Ihrem Text spricht so viel Liebe, da kann sich so mancher Tierbesitzer eine Scheibe von abschneiden.

Nichtsdestotrotz: Eines Tages kommt der Zeitpunkt, an dem wir den Fakten ins Auge blicken müssen. Stellen wir einmal die Tatsachen gegenüber. Auf der einen Seite leidet Gin´chen an unzähligen Krankheiten: Sie ist bereits blind, taub und wird zudem langsam dement. Sie hat häufig Angst, ist verunsichert und lässt sich nicht gerne anfassen. Hinzu kommen die Bandscheibenvorfälle. Diese haben Sie zwar derzeit gut im Griff, aber wenn sie auf den Rücken rutscht, kann sie sich selbst nicht mehr aus der Lage befreien. Auf der anderen Seite läuft Gin´chen noch gut (wenn die Lichtverhältnisse stimmen), ist organisch gesund, hat keine Schmerzen, schnüffelt gerne und freut sich über Leckerchen und Co.

Kein Wunder, dass Ihnen die Entscheidung so schwer fällt. Ich hoffe dennoch, dass Sie vielleicht bereits durch das Niederschreiben Ihres Kommentars eine Antwort gefunden haben. Denn leider möchte und kann ich Ihnen hier keinen Rat geben – weder in die eine, noch in die andere Richtung.

Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 17.04.2020 schrieb Gabriele Simon-Miedzinski

Inzwischen merke ich auch, dass mein Bolle in die Jahre gekommen ist, er wird in wenigen Monaten 11 Jahre. Er trödelt hinter mir her, macht auch mal eine Pause, hat seinen eigenen Kopf. Ich richte mich darauf ein, er ist mein treuer Begleiter, aber er ist eben nicht mehr der Kasper wie vor 5 Jahren. Egal, wir machen alles zusammen, und sollte es nötig sein, dann wird ein Hundebuggy gekauft. Er ist mein Schatz:

antworten
Am 20.04.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Gabriele,

danke für deinen Kommentar. Auch wenn dein Bolle mittlerweile leider kein Kasper mehr ist, so ist seine Treue doch tausendmal so viel wert. Aber das sagst du ja selbst. Es ist schön zu hören, dass du dir schon Gedanken darüber machst, wie du ihm das Leben erleichtern kannst, wenn er mal nicht mehr so gut laufen kann. Viele Hunde lieben ihren Hundebuggy. So können sie immer noch dabei sein, selbst wenn sie nicht mehr so fit sind.

Ich wünsche dir und Bolle noch eine wundervolle Zeit!
Sonnige Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 18.04.2020 schrieb Manuela

Hallo Frau Siegfried. Ich bin zufällig auf dieser Seite gelandet und möchte sagen, dass Sie einen sehr tollen Artikel geschrieben haben. Die Tipps sind allesamt so zutreffend!!! Ich bin Hundemutti einer fast 14jährigen Bullterrier-Mix Hündin aus dem Tierschutz, die nun auch etwas müder wird. Sie hat viele Operationen hinter sich gebracht, Allergien, Spondilose etc. Nun Inkontinenz, die Augen werden schlechter und plötzliche Taubheit. Doch wenn wir auf den Feldern unterwegs sind, sie einen frisch vom Bauern gebrachten Misthaufen sieht, galoppiert sie los schmeißt sich rein!!! Das „Lächeln“ das dieser Hund dann mitbingt wenn sie total „eingesaut“ zurückkommt macht mich einfach nur glücklich und beweist mir, dass Hunde auch im Alter noch jung sind. Genau wie wir, oder? An alle anderen hier: Ihr seid tolle Besitzer und habt tolle Hunde. Interessante, liebevolle Geschichten und Kommentare.
Ich wünsche euch und euren Hunden alles Gute. Bleibt gesund!
Viele Grüße Manuela mit Amy

antworten
Am 20.04.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Manuela,

vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Ich musste sehr schmunzeln über die Geschichte mit den Misthaufen. Genau diese Momente, in denen die Lebensfreude in unseren Fellnasen aufblitzt, sind es doch, die für immer in unseren Herzen bleiben. Wie du schon schreibst: Alte Hunde sind wie wir. Körperlich hinterlässt die Zeit zwar ihre Spuren, aber der Mensch bzw. Hund bleibt tief im Innern immer noch derselbe.

Auch wenn der Geruch nach Misthaufen zwar nicht der Schönste ist ;-), wünsche ich dir und deiner Amy noch unendlich viele solcher Momente. Genießt eure Zeit und haltet weiterhin so toll zusammen.

Liebe Grüße
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 23.04.2020 schrieb Sabine

Vielen Dank, für einen interessanten Artikel und gute Tips für unsere Senioren. Bentley unser Cavalier King Charles, ist 14 Jahre alt. Als er 5 Jahre war, kam er zu uns, weil meine Freundin schwer erkrankte und dann leider auch kurze Zeit später starb. Er begleitet uns nun schon 9 Jahre und er weicht nicht von unserer Seite, und wir nicht von seiner. Seit einen Jahr bekommt er Medikamente fürs Herz. Wir haben unglaubliches Glück gehabt, da diese Rasse, oft schon sehr früh Herzprobleme bekommt. Wir genießen jeden Tag mit Ihm, auch wenn man merkt, das der alte Herr mehr Ruhezeiten braucht. Auch Urlaube verändern sich. Im letzten Jahr haben wir einen Buggy gekauft, und der Kleine war begeistert, und hat sich gerne fahren lassen, und konnte so super auf die Nordsee schauen. Wir hoffen sehr, das uns noch ein bisschen gemeinsame Zeit bleibt. Allen Fellnasen wünschen wir mit Ihren Familien ein schönes und entspanntes Seniorenleben, bei bestmöglicher Gesundheit.
Liebe Grüße
Werner und Sabine

antworten
Am 23.04.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Sabine,

das ist lieb von euch, dass ihr Bentley damals zu euch genommen habt, so dass er nicht in völlig fremde Hände musste. Das dankt er euch jetzt durch seine Treue. Schön zu lesen, dass es ihm so gut geht – von den Herzproblemen einmal abgesehen. Denn für einen Cavalier King Charles hat er schon ein stolzes Alter erreicht. Da ist es also nicht verwunderlich, dass er ein wenig mehr Ruhe braucht. Buggys sind wirklich eine tolle Sache. So kann Bentley bei euch sein, ohne dass er sich zu sehr anstrengen muss.

Ich wünsche euch noch eine wunderschöne gemeinsame Zeit!
Ganz liebe Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 04.05.2020 schrieb christine neuhoff

Ein Toller Artikel ,auch ich bin Hunde Mutti von 2 Hunden die eine ist 11 DSH leider ist sie seid 3 Wochen krank ,sie Atmet sehr schnell ,hat Wasser in der Lunge und ihr Herz ist schwach ,sie schaft nur ein paar Meter zu gehen ,sie war immer so verfressen ,in der ersten Woche ihr Krankheit hat sie nichts gefressen ,seit ein paar Tagen frisst sie aber nur bestimmte Sachen .ich gebe ihr nur das was sie mag und frisst ,Leider hat sie heute morgen gelben schleim mit Blut Beimengung erbrochen ,ich will sie behalten so lange es geht ,sie bekommt ihr Medis ,sie kommt zum schmusen ,Wir genießen jeden Tag vielleicht auch nur noch std

antworten
Am 04.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Christine,

lieben Dank für deinen Kommentar. Dass deine Hündin gelben Schleim erbricht, kann daran liegen, dass sie momentan so wenig frisst. Sie erbricht dann Galle. Dass der Galle Blut beigemischt ist, ist natürlich ein ernstzunehmendes Warnsignal. In ihrem Magen-Darm-Trakt scheint einiges durcheinander zu sein. Aber das brauche ich dir ja nicht zu sagen. Denn wie ich deinem Text entnehmen kann, ist deine Hündin bereits in ärztlicher Behandlung. Du kannst ihr dennoch ein wenig helfen, indem du darauf achtest, dass sie regelmäßiger frisst, und wenn es nur kleine Portionen sind. Vor allem abends sollte sie noch etwas fressen, damit die Zeitspanne über Nacht nicht zu lang wird. Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan, wenn sie nichts zu sich nehmen möchte. Das Wichtigste ist natürlich, dass sie keine Schmerzen hat und das Leben noch genießt! Ich hoffe, ihr habt noch eine schöne gemeinsame Zeit.

Herzliche Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 19.05.2020 schrieb Katrin

Hallo. Mein Hund ist im März 14Jahre alt geworden. Seit diesem Jahr nimmt sie ab. Seit 3Wochen frisst sie kaum ,manchmal fast gar nicht. Das Hüftgelenk macht ihr zu schaffen. Vom Tierarzt habe ich schmerztapletten. Aber da sie kaum frisst, nimmt sie ,sie nicht ein .Das geht nun schon 3 Wochen. Ich trage sie raus .Das Gassi gehen fällt ihr schwer .sie ist lustlos.was soll ich machen. Soll ich sie erlösen ?Ich weiß es nicht. Plötzlich ist die Zeit gekommen, haben schon manchmal in der Familie darüber gesprochen .

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Am 20.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Katrin,

oh nein, was für eine schwere Entscheidung. Das ist genau die Situation, vor der sich alle Hundebesitzer fürchten. Niemand möchte seinen Hund leiden sehen – gleichzeitig ist es aber auch unheimlich schwer, die endgültige Entscheidung zu fällen. Leider können auch wir dir diese nicht abnehmen. Hat denn der Tierarzt gesagt, warum deine Hündin nicht frisst? Vielleicht hängen ja die Lustlosigkeit und das schwerfällige Laufen alleine damit zusammen, dass ihre Hüfte schmerzt. Ohne Schmerzmittel ist Bewegung für sie eine große Qual, da geht auch bei Hunden viel Lebensfreude verloren. Doch vielleicht hast du Recht und es ist einfach ihre Zeit gekommen. 14 Jahre sind – je nach Rasse – für einen Hund ein stolzes Alter. Es ist schön zu hören, dass du mit deiner Familie darüber sprechen kannst. Gemeinsam mit ihr und deinem Tierarzt werdet ihr bestimmt den richtigen Weg finden.

Ganz viel Kraft und alles Gute!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 20.05.2020 schrieb Katrin

Hallo Christine. Danke für ihren Beitrag. Warum unser Hund (Mandy) nichts frisst, hat der Tierarzt nicht gesagt. Sie hatte immer schon ein leben lang Probleme mit dem Magen. Aber wir konnten damit umgehen. Wir werden eins bis 2 Wochen warten, vielleicht schläft sie von alleine ein , zu Hause in ihrem Bettchen. Denn vorm Tierarzt hat sie panische Angst.

Am 20.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Katrin,

danke für deine Antwort. Die arme Mandy. Ich hoffe, dass sie nicht zu viele Schmerzen hat und friedlich einschläft – ohne, dass ihr sie dafür zum Tierarzt bringen müsst. Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft für diese schwere Zeit.

Liebe Grüße aus Bottrop
Julia

Am 15.06.2020 schrieb Katrin

Hallo. Nun möchte ich mich nochmal melden. Am Freitag haben wir unseren Hund Mandy über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Es fiel uns sehr schwer. Die Tierärztin kam nach Hause und hat sie in ihrem Bettchen erlöst von ihren Schmerzen. Auch wir hatten schlaflose Nächte und hatten mit gelitten. Im Garten haben wir sie begraben. Sie fehlt uns sehr .aber von alleine wollte sie nicht gehen. Für uns war es jetzt der richtige Weg und Zeitpunkt. LG Katrin

Am 16.06.2020 schrieb Julia Siegfried

Liebe Katrin,

mein aufrichtiges Beileid. Was ein schrecklicher Schritt! Doch als verantwortungsbewusste Hundebesitzer musstet ihr leider eine Entscheidung treffen. Sie hat sich jetzt ja schon länger gequält. So schrecklich die Situation auch ist, ich finde es toll von euch, dass ihr den Tierarzt zu euch geholt habt. So konnte sie in ihrer geliebten Umgebung bleiben und musste nicht noch einmal in die Praxis. Ich wünsche euch alles, alles Gute und viel Kraft. Vielleicht findet ja eines Tages wieder ein Fellknäuel bei euch ein neues Zuhause …

Viele Grüße
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 21.05.2020 schrieb Angie

Hallo,
morgen früh geht meine Kleine (16j) über die Regenbogenbrücke.
Letztes Jahr hatte sie ein Vestibularsyndrom. Sie hat sich zwar gut erholt, aber sie hat sich sehr verändert.
Innerhalb eines Jahres kam dann eine Niereninsuffizienz, Herzprobleme, Demenz und Wirbelsäulenathrose dazu.
Sie war aber gut mit Medikamente eingestellt.
Von jetzt auf gleich bekam sie eine dicke Wange.
Bin gleich mit ihr zum Tierärztlichen Notdienst, dachte es sei eine Vereiterung am Zahn. Der Tierarzt hatte aber Angst die Kleine zu Untersuchen. Er hat sie dann nur mit Spritzen und Tabletten versorgt. Er gab uns einen neuen Termin für weitere Untersuchungen.
Bin aber dann am nächsten Tag zu meiner Tierärztin.
Sie konnte die Maus ohne Probleme untersuchen.
Die Kleine reagierte überhaupt nicht auf Schmerzen, daher unwahrscheinlich das da eine Zahnvereiterung vorliegt, da sie auch ein wenig aus der Nase blutete.
Meine Tierärztin glaubt an einem Tumor, da die Maus schon an Gewicht verloren hat.
Da ich letztes Jahr schon beschlossen habe, dass nichts mehr gemacht werden soll, lassen wir sie morgen gehen.
Meine Tierärztin hält dies auch für den richtigen Weg.
Wir haben die letzten Tage intensiv mit ihr genossen, waren mit ihr noch an ihren Lieblingsplatz.
Ihre Tierfreunde hat sie alle noch sehen können.
Ihrer Lieblingsmenschen haben sich auch von ihr verabschiedet.
Ich hatte die Kleine immer mit auf der Arbeit (Altenheim),
dort haben sich einige Bewohner und sehr viele Mitarbeiter von ihr verabschiedet. Sie war das Maskottchen vom Altenheim.
Es schmerzt sie gehen zu lassen, aber wir würden uns beide nur Quälen, wenn ich anders Entscheide. Das wäre dann auch nur Egoistisch und Tierquälerei.
Zur Tierliebe gehört das loslassen.
Ich möchte nicht das sie noch ein Leidensweg gehen muss, dafür Liebe ich meinen Hund zu sehr.
Ich habe sie gerne gepflegt, auch wenn es mich manchmal schlaflosen Nächte gekostet hat.
Aber jetzt ist die Zeit gekommen und sie kann über die Regenbogenbrücke gehen und all unsere Liebe zu ihrem eigenen Stern mitnehmen.
Ich danke meine kleinen Fellnase für die 16 Jahre an meiner Seite.

P.S: Sehr gute Tipps

antworten
Am 22.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Angie,

was für ein schwerer Tag. Schön, dass ihr mit eurer Fellnase noch einmal an ihrem Lieblingsplatz wart und sie auch ihre Hundefreunde noch einmal sehen konnte. Ich bin mir sicher, sie hat deine Liebe gespürt und ist dir dankbar für die lange gemeinsame Zeit. Leider musst du jetzt den schwersten Schritt eines verantwortungsbewussten Hundehalters gehen und sie über die Regenbogenbrücke ziehen lassen – aber ihre Schmerzen und Qualen hat sie dann überstanden. Auch wenn dies die Trauer für dich leider nicht einfacher macht. Ich wünsche dir und deinen Liebsten daher ganz viel Kraft!

Alles Gute!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 24.05.2020 schrieb Sonya

Vielen Dank für diesen sehr empathisch herzlichen Beitrag für unsere alten Freunde. Ich denke manchmal, wenn unsere Hundenasen die Menschen wären, würden sie uns auch sehr liebevoll und nachgiebig behandeln, sollten wir diejenigen sein, die als erstes alt und gehen werden

antworten
Am 25.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Sonya,

oh ja, das denke ich auch :-). Wenn sie könnten, würden sie uns mit Sicherheit überall helfen, wo es geht – und das wahrscheinlich ohne zu meckern und mit ganz viel Geduld. Sie haben einfach so ein feines Gespür dafür, wenn etwas mit dem Herrchen oder Frauchen nicht stimmt. Sie wären bestimmt wundervolle Menschen!

Ganz liebe Grüße
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 26.05.2020 schrieb Petra Hoffmann

Hallo, ich bin durch Zufall auf diese Seite gekommen um zu erfahren ob es meiner
Seniorin gut tut, sie noch mit in den Urlaub zu nehmen.
Daher fand ich diesen Beitrag sehr gut und hat mir meine Entscheidung leicht gemacht.
Ich habe eine. 14 jährige Golden Retriever Hündin. Hat auch altersbedingt Ihr Gebrechen. Sieht und hört schlecht, hat ein Fettherz. Bekommt dafür Tabletten und hat Arthrose.
Da wir im Juli wieder an die See fahren wollen, hatte ich mir Gedanken wegen der Fahrt gemacht, ca. 500 km.
Entscheidung ist gefallen, mache mir nur Sorgen wegen Auto Passat Kombi raus und rein. Das ist Stress für Amanda. Hatte ich letztes Jahr schon. Aber jeder gemeinsamer Tag zählt.
Danke und Gruß aus Erfurt

antworten
Am 26.05.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Petra,

es freut mich, dass wir dir mit unserem Beitrag ein klein wenig bei deiner Entscheidungsfindung weiterhelfen konnten. Auch wenn der Ein- und Ausstieg für Amanda Stress bedeutet, so wird sie die gemeinsame Zeit dennoch genießen. Es wird ihr gut tun, die frische Seeluft zu schnuppern. Habt ihr schon einmal über eine Rampe nachgedacht, über die sie ins Auto laufen kann? Das könnte ihr vielleicht ein wenig den Stress nehmen.

Ich wünsche euch einen wundervollen Hundeurlaub an der See!
Liebe Grüße nach Erfurt
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 05.07.2020 schrieb Mira

Was mache ich wenn ich einen 11 jährigen Husky bekomme was muss ich beachten

antworten
Am 06.07.2020 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Mira,

die Tipps in unserem Artikel helfen dir sicherlich auch im Alltag mit deinem 11-jährigen Husky. Wichtig ist, dass du ihm viel Nähe schenkst, deine Wohnung seniorensicher machst und ihn auf den Gassirunden nicht überforderst. Was genau du dabei beachten solltest, steht in unserem Artikel. Da du den Husky ja erst noch bekommst, haben seine Vorbesitzer sicherlich auch den einen oder anderen Tipp für dich. Immerhin kennen sie ihn gut und wissen alles über seine Vorgeschichte und altersbedingte Problemchen. Am besten fragst du sie also, worauf du achten solltest.

Alles Gute
Kim vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 06.07.2020 schrieb Lutz

Meine Amy wird jetzt 17Jahre. Sie ist nicht mehr so fit und laufen nur kurz aber dafür regelmäßig mehrmals am Tag. Hin und wieder denken wir was ist nur los mit ihr. Plötzlich fängt sie wie ein junger Hund im Garten das Rennen an und will spielen. Es macht so viel Freude mit ihr. Sie kommt auch täglich mit in unser Geschäft und begrüßt die Kundschaft. Wir hoffen dass wir sie noch lange haben werden. Amy ist ein italienischer Strandmix und wiegt knapp 10kg.

antworten
Am 07.07.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Lutz,

danke für deine schöne Nachricht. Amy scheint ja noch voller Lebensfreude zu stecken. Als Kunde würde ich gerne von so einem freundlichen Hund begrüßt werden. Schön finde ich es aber auch von euch, dass ihr so liebevoll auf sie eingeht und mehrmals am Tag mit ihr kleine Runden dreht, anstatt sie mit einer großen zu überfordern. Amy scheint ein tolles Leben zu haben! Ich wünsche ihr (und euch), dass sie noch gaaanz lange fit bleibt. Genießt weiterhin die gemeinsame Zeit.

Sonnige Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 25.07.2020 schrieb Anne

Ein ganz toller Artikel, in dem ich meinen Sisqo sehr genau erkenne. Sisqo ist ein Schäferhund-Spitz-Mix und feiert im September seinen 16. Geburtstag. Gefunden haben wir uns vor 15 Jahren und mussten sehr viel miteinander arbeiten, um an den Punkt zu kommen, an dem wir uns gegenseitig blind vertrauen können. Durch Traumata, die durch den Vorbesitzer ausgelöst wurden, zählt Sisqo bis heute noch bei vielen Leuten als "Problemhund", bei mir allerdings gar nicht! Wir verstehen uns blind, haben feste Rituale und Routinen und fühlen uns einfach wohl miteinander.
Vor etwa zwei Jahren hat Sisqo sein Gehör verloren. Wo man sonst denken würde "Oh nein, der Arme" sind wir beide, so denke ich, gar nicht SO böse darum, denn es bewahrt ihn vor dem, was ihm sein Leben lang große Angst bereitet hat - Gewitter, Feuerwerk, Sirenen und laute LKWs. Sisqo ist seither wesentlich entspannter geworden.
Wo er früher bereits an der Tür auf mich wartete, wenn ich aus der Arbeit kam, hört er es heute nicht mehr, wenn ich nach Hause komme. Aber er weiß genau, dass ich mich umziehe und dann mit seinen liebsten Leckerli bewaffnet ans Bett komme, um ihn zu begrüßen.
Manche Nächte landet der Urin im Bett oder auf dem Teppich. Was soll's?! Wasserdichte Matratzenbezüge, Waschmaschine und Reinigungsmittel machen einen hervorragenden Job.
Mein Schatz darf bei mir in Würde und mit ganz viel Liebe altern und ich werde ihn bis zur Regenbogenbrücke begleiten

antworten
Am 27.07.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Anne,

du und dein Sisqo, ihr scheint ein perfektes Team zu sein. Toll, dass es Menschen wie dich gibt, die auch "Problemhunden" ein so schönes Zuhause bieten. Man spürt richtig, wieviel Liebe hinter deinen Worten steckt. Und dass du so locker damit umgehst, wenn bei ihm mal nachts was danebengeht, das ist nicht selbstverständlich. Sisqo wird es zu schätzen wissen!

Ich wünsche dir und deinem Hund noch eine wunderbare, gemeinsame Zeit. Haltet weiterhin so toll zusammen.

Liebe Grüße aus Bottrop
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 29.07.2020 schrieb Sabine

Mein Bär ist ein deutscher Schäferhund und nun 11 Jahre und 4 Monate alt. Es schmerzt enorm, ihn abbauen zu sehen.
So viele schöne Erlebnisse haben wir
geteilt.
Seine IBD kommt immer häufiger zum Vorschein, er wird immer dünner, weil er sein Lieblingsessen einfach stehen lässt.
Diagnostisch ist alles aber im Lot, aber er wird von Woche zu Woche weniger. Er hat immer noch Spass daran, Amseln zu verbellen, das Postauto zu jagen, aber manchmal liegt er ganz flach am Zaun. Jedes Mal denke ich, er lebt nicht mehr und das Herz wird mir so schwer.
Er ist mein erster Hund, ich habe ihm sogar ein Gedicht gewidmet. Der Gedanke mich verabschieden zu müssen.... ist für mich sehr schwer zu ertragen.

antworten
Am 30.07.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Sabine,

es ist einfach schrecklich, mitansehen zu müssen, wie unsere geliebten Haustiere alt werden und immer mehr abbauen. Es sind dann genau diese Kleinigkeiten,die du beschreibst, die es einem ganz wehmütig ums Herz werden lassen. Wie zum Beispiel, dass dein Bär häufiger das Fressen verschmäht. Schlimm!

Leider kann jedoch niemand diesen Prozess stoppen. Umso mehr solltet ihr die gemeinsamen Momente genießen, die euch noch bleiben. Verwöhn deinen Bär ruhig öfter mal mit einem Leckerchen - immerhin isst er ja sonst kaum etwas. Gesell dich zu ihm, wenn er am Zaun liegt und kraul ihm das Fell. Er wird spüren, wie sehr er geliebt wird und wird dir für immer dankbar sein.

Dir und deinem Hund alles Gute!
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 03.08.2020 schrieb Anja Ludwig

Hallo!
Unser slowakischer Schäferhund-Mix haben wir gekauft um ihm noch bei uns im Haus sein Gnadenbrot zu geben.Doch er hat überhaupt kein Interresse an dem Körpchen bzw Matte er will vielmehr nachts im Garten übernachten und hält sich auch am Tag im Garten auf.Wir wollten Aber ein Haustier und kein Hoftier.Kann mann das einem alten Hund noch beibringen?
Ich danke Euch Anja

antworten
Am 03.08.2020 schrieb Julia Siegfried

Hallo Anja,

es ist lieb, dass ihr einem alten Hund noch ein schönes Zuhause geben wollt. Doch wenn er es gewohnt war, immer draußen zu sein und sich dort auch wohl fühlt, wird er seine Gewohnheiten nicht mehr so leicht ändern können. Ihr könnt es natürlich weiterhin probieren. Vor allem, wenn der Herbst und Winter kommen, wird er das Haus vielleicht zu schätzen lernen. Ihr solltet ihn aber nie einsperren, sondern ihm immer die Möglichkeit lassen, selbst zu entscheiden. Zum Beispiel, indem ihr die Türen offen lasst. Nur so könnt ihr jetzt auf seine alten Tage noch sein Vertrauen gewinnen. Zwingt ihr im zu sehr euren Wunsch auf, wird er unglücklich werden - das möchtet ihr bestimmt auch nicht. Habt einfach ein wenig Geduld.

Viele Grüße
Julia vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

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