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Hundehaftpflicht für den Urlaub?

Die Sommerferien sind in den meisten Bundesländern schon voll im Gange. In den bevölkerungsreichsten Bundesländern, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen beginnen sie in diesen Tagen. Für viele Familien heißt es dort jetzt Koffer packen und ab in den Urlaub.

Hund rennt über den Strand

Wo der Hund zur Familie gehört, ist er mit von der Partie. Ist ja auch logisch, denn Hunde fühlen sich dort am wohlsten, wo auch Herrchen und Frauchen sich aufhalten. Das gilt zu Hause beim Gassi gehen wie auch für den Urlaub. Viele Ferienhausvermieter und auch Hotels lassen ausdrücklich Hunde zu, so dass der Urlaubsfreude gemeinsam mit dem Vierbeiner nichts im Wege steht. Uns erreicht häufig in dieser Zeit die Frage: „Brauche ich für den Urlaub eine spezielle Hundehaftpflichtversicherung?“ Nein, brauchen Sie nicht. Sie benötigen eine Hundehaftpflicht, die ganzjährig und überall schützt. Zusätzlich müssen dabei bestimmte Einschlüsse beachtet werden.

Warum ist die Hundehaftpflichtversicherung für das ganze Jahr notwendig?

Viele Hundefreunde machen sich dann Gedanken zum Thema Hundehaftpflichtversicherung, wenn der Vermieter der Ferienwohnung hierzu einen Nachweis fordert. Sicher, zwei Drittel aller Hunde in Deutschland sind bereits versichert. So mancher Hund ist aber noch ohne Versicherungsschutz und die Frage taucht erst auf, wenn es um die Urlaubsplanung geht. Dabei kann der Hund ja nicht nur in der Ferienwohnung einen Schaden verursachen, sondern das ganze Jahr hindurch. Ist da nicht durchgehender Versicherungsschutz sinnvoller? Zumal es keine Policen gibt, die dieses Risiko nur für einen bestimmten Zeitraum absichern.

Worauf müssen Sie bei der Hundehaftpflicht für den Urlaub achten?

Generell sind in der Hundehaftpflichtversicherung Personen- und Sachschäden versichert. Im Klartext: Wenn Ihr Hund im Urlaub jemanden beißt, besteht dafür Versicherungsschutz. Wichtig ist aber vor allem die Absicherung von Mietsachschäden – sowohl an gemieteten Räumen und auch an beweglichen Gegenständen. Es kann ja durchaus mal passieren, dass Ihr kleiner Freund in der ersten Nacht in der Ferienwohnung unruhig ist und dabei einen Türrahmen anknabbert. Ihr Vermieter hat in diesem Fall einen Schadenersatzanspruch Ihnen gegenüber. Das kann ohne Hundehaftpflicht natürlich schon zu Beginn des Urlaubs böse das Budget überreizen. Ebenso wichtig ist es, dass eben auch bewegliche Gegenstände abgesichert sind. Ein verunreinigtes Sofa muss ein Vermieter einer Ferienwohnung ebenso wenig hinnehmen wie zum Beispiel einen verdreckten Teppich, der sich nicht mehr reinigen lässt.

Warum brauchen Sie auch ohne gesetzliche Grundlage eine Hundehaftpflichtversicherung?

Mehrere Bundesländer haben in ihren Hundegesetzen die Versicherungspflicht für Hunde verankert. In Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen muss jeder Hund eine Hundehaftpflichtversicherung haben. Haben Sie, weil Sie in einem anderen Bundesland leben, noch keine Hundehaftpflichtversicherung, ist das rechtlich erst einmal nicht zu beanstanden. Für kleinere Hunde besteht eben keine Versicherungspflicht. Dennoch – bei einem Schaden kann es für Sie trotzdem zu einem Problem kommen, wenn Sie nicht versichert sind. Als Hundehalter stehen Sie nämlich generell in der Haftung, wenn Ihr Hund es mal etwas zu dolle treibt – auch im Ausland.

Haften Hundehalter grundsätzlich für alle Schäden?

Das Problem eines jeden Hundehalters ist die sogenannte Gefährdungshaftung. Diese greift dann, wenn Sie eine sogenannte legale Gefahrenquelle schaffen. Dazu gehören nun einmal auch Hunde. Für Kraftfahrzeuge und Pferde gelten aber die gleichen Grundsätze. Natürlich ist die Hundehaltung erlaubt, aber dafür mit sehr engen Haftungsgrundsätzen. Bei der Gefährdungshaftung geht es nämlich nicht um die Frage des Verschuldens. Allein die Tatsache, dass Sie einen Hund halten, rückt Sie in die Haftung, sofern sich ein Schaden ereignet. Für solche Fälle nützt es nichts, wenn Sie die beste private Haftpflichtversicherung auf dem Markt haben. Für solche Schäden zahlt sie nämlich nicht. Grundsätzlich hilft hier nur die Hundehaftpflicht.

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