Die Hunde-OP-Versicherung kommt für Behandlungen nach der Operation des Hundes auf

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Eine Operation beim Hund stellt immer einen schwerwiegenden Eingriff dar: Wird durch eine Erkrankung oder eine Verletzung ein operativer Eingriff notwendig, dann ist es für Ihren Liebling auch noch Tage nach der geglückten Operation mühsam,

wieder auf die Beine zu kommen. Erst sind es die Nachwirkungen der Narkose, später die Wundheilung der Operationsnarben. Jetzt benötigt Ihr Vierbeiner viel Aufmerksamkeit, denn er muss erst einmal verarbeiten, was da so mit ihm passiert ist.

Führen Sie nach der Operation ein Gespräch mit dem Tierarzt

Die Operation ist gut verlaufen, nun können Sie Ihren Hund wieder mit nach Hause nehmen. Die weitere Heilung kann auch ohne ständige ärztliche Kontrolle verlaufen. Zu Hause ist es eh am schönsten. Wird Ihr Hund aus der Tierklinik entlassen, sprechen Sie ausführlich mit dem Tierarzt über die Maßnahmen, die nun zu Hause getroffen werden müssen. Notieren Sie sich alle wichtigen Punkte und scheuen Sie sich nicht, genau nachzufragen, wenn Ihnen etwas nicht klar ist. Halten Sie wichtige Termine in den nächsten Tagen ein, die zur Nachbehandlung Ihres Hundes dienen. Sofern für Ihren Liebling eine Hunde-OP-Versicherung vorhanden ist, sammeln Sie die anfallenden Rechnungen. Diese können Sie Ihrer Versicherung einreichen. Denn nicht nur die Operation ist versichert, sondern auch die Nachbehandlung oder auch Medikamente und Verbandsmaterial. Teilweise bis zu 15 Tage, bei manchen Gesellschaften sogar zeitlich unbegrenzt.

Wärme, Ruhe und Liebe – das ist jetzt wichtig für Ihren vierbeinigen Liebling

Der Hund ist nach der Operation beim Tierarzt oder in der Tierklinik kaum wieder zu erkennen. Geschwächt, apathisch, träge, unsicher und benommen. Zu allem Überfluss muss er, je nach Eingriff, sogar eine lästige Halskrause tragen, die sein Sichtfeld erheblich einschränkt. Um die Operationsnarbe herum ist das Fell abrasiert. Ihr Hund wirkt dadurch nackt und verletzlich. Das müssen Sie als Herrchen oder Frauchen auch erst einmal verdauen. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie sich für das Abholen Zeit lassen.

Manche Hundefreunde vergessen in diesem Moment alles, was zuvor mit dem Tierarzt für die weitere Heilbehandlung besprochen wurde. Daher: Immer ein Notizbuch mitnehmen und die wichtigsten Dinge notieren. Zu Hause benötigt Ihr Hund nun ein warmes und ruhiges Plätzchen auf dem Boden. Auf dem Sofa oder gar auf dem Bett sollte kein Krankenlager eingerichtet werden, damit er beim Aufstehen nicht dort herunterfallen kann. Ebenso sollte der Platz für das Ruhekörbchen abseits von anderen Haustieren gewählt werden.

Wie sieht das optimale Krankenlager für Ihren Hund aus?

Wir schätzen, wenn wir krank sind, Wärme und Behaglichkeit. Genauso müssen Sie es für Ihren Hund halten. Das Lieblingskörbchen zusammen mit der Lieblingsdecke, eine ruhige Stelle an der Heizung oder dort, wo wärmende Sonnenstrahlen durchs Fenster hineinkommen. Die Decke und das Körbchen sollten frisch gewaschen und gereinigt sein, damit keine überzähligen Hundehaare daran haften. Diese können allzu leicht die Wunde reizen.

Alternativ zur Hundedecke können Moltontücher verwendet werden, diese lassen sich für schmales Geld beschaffen und zur Reinigung schnell austauschen. Frisches Wasser steht in der unmittelbaren Nähe zur Verfügung. Tauschen Sie es regelmäßig aus, um die Bildung von Keimen zu vermeiden. Für das Fressen gilt: Sobald Ihr Hund einigermaßen koordiniert zu seinem Napf laufen kann, dann gibt es auch etwas zu futtern. Kurz nach der Narkose und dem Eingriff, sollte Ihr Hund schon mit nach Hause kommen, ist füttern eher ungünstig: Ihr Hund kann sich durch die Nachwirkungen der Narkose verschlucken oder erbrechen.

Halten Sie Ihren Liebling in den ersten Tagen nach der Operation genau im Auge

Unter Umständen ist es möglich, dass sich die Operation Ihres Hundes aufwendiger gestaltet hat und Sie Ihren Liebling nun auf Diät setzen müssen. Gegebenenfalls rät Ihnen der Tierarzt auch zu einer Spezialnahrung, die den Heilungsprozess unterstützen soll. Achten Sie darauf, wie Ihr Hund sein Geschäft macht. Hat er Schwierigkeiten, sich zu lösen, dann müssen Sie mit ihm zum Tierarzt. Ebenso müssen Sie regelmäßig Verbände wechseln und die Operationsnarbe im Auge behalten. Tritt hier Wundflüssigkeit aus oder die Wunde riecht übel, dann muss Ihr Hund ebenfalls zum Tierarzt. Eine Halskrause ist zwar lästig, schützt Ihren Hund aber davor, dass er seine Operationsnarbe lecken oder benagen kann. Wenn es auch Mühe macht: Bedauern Sie Ihren Vierbeiner nicht, sondern loben Sie ihn als tapferen Kerl. Bei einer solchen Portion Zuspruch sollte Ihrem Liebling eigentlich nichts anderes übrig bleiben, als schnell wieder gesund zu werden.

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