So gelingt mit Ihrem Hund der Start in den Herbst

Hund in einem Laubhaufen

Also, mal ehrlich, der Sommer hat sich nach den letzten Ausläufern der Vorwoche endgültig verabschiedet. Wenn wir mal die vergangene Woche Revue passieren lassen, dann hat das schon eindeutig herbstliche Züge.

Es ist wohl kaum damit zu rechnen, dass die Sonne in den nächsten Wochen noch mal eine Schüppe drauf legt. Da wird das Gassi gehen beim Regen zu einer Herausforderung. Auch wenn wir das zum Wohle unseres Lieblings machen: Die Sonne, die uns sonst nach draußen lockt, fehlt einfach. Jetzt können wir uns und unseren Vierbeiner direkt auf den Herbst vorbereiten.

Achtung Frühaufsteher: Es wird langsam dämmerig

Hund und Herrchen in der Dunkelheit

Wer morgens früh aus dem Haus geht, merkt, dass die Tage kürzer geworden sind. Der Sonnenaufgang verschiebt sich immer weiter nach hinten. Das betrifft vor allem die Hundefreunde: Wer morgens mit der Fellnase vor der Arbeit noch eine Runde Gassi geht, der muss sich auf schlechte Sichtverhältnisse einstellen. Vor allem die Sichtbarkeit des Hundes gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern leidet. Blinkis, reflektierende Halsbänder oder Leuchthalsbänder helfen Ihnen, dass Ihr Hund besser gesehen wird.

Durch den einsetzenden Nachtfrost mancherorts füllen viele Autobesitzer bereits Frostschutzmittel ins Scheibenwischwasser. Wenn davon was daneben geht, ist das ein großes Risiko für Ihren Hund: Frostschutzmittel schmecken süßlich, enthalten aber Ethylenglykol. Das ist hochgiftig. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass sich irgendwo auf dem Gehweg davon eine Pfütze befindet. Es kann aber passieren, dass jemand auf dem Parkstreifen neben dem Gehweg damit hantiert und etwas davon verschüttet hat. Also Vorsicht bei kleinen Pfützen unmittelbar in der Nähe von Autos. Falls Sie dennoch den Verdacht haben, dass Ihr Fellnase etwas von der Flüssigkeit aufgenommen hat, sollten Sie in jedem Fall zum Tierarzt. Wenn Sie eine Hundekrankenversicherung für Ihren Liebling haben, trägt diese die Kosten der tierärztlichen Behandlung.

Jetzt ist Fellpflege angesagt

Jetzt, wo die Tage so langsam wieder kürzer werden, beginnt bei vielen Hunden so langsam die Phase des Fellwechsels. Bedingt durch das schwächere Tageslicht und die aufkommende Kälte setzt bei Hunden ein Hormonwechsel ein. Das Sommerfell wird abgestoßen und das Winterfell bildet sich aus. Sie können Ihren Liebling unterstützen, indem Sie mit regelmäßiger Fellpflege die Durchblutung fördern, das abgestorbene Haar entfernen und gleichzeitig auch Verfilzungen vorbeugen. Achten sie dabei auf Ihre Utensilien: Ein beschädigter Kamm oder eine beschädigte Bürste können zum Verletzungsrisiko werden. Also, alte Utensilien entsorgen, wenn sie beschädigt sind und im Haustierfachmarkt neu kaufen. Ihr Liebling wird es genießen.

Bei kaltem Wetter steigt das Infektionsrisiko

Kleiner Hund im Park an der Leine

Kälte und Feuchtigkeit kriechen nicht nur uns Zweibeinern in die Knochen, sondern auch unserer Fellnase. Dazu steigt das Infektionsrisiko im Bereich der Atemwege. Es kann zu Husten oder Bronchitis kommen. Dazu treten im Herbst vermehrt Blasenentzündungen oder Nierenentzündungen auf. Achten Sie auf Anzeichen möglicher Erkrankungen und gehen Sie rechtzeitig mit Ihrem Liebling zum Tierarzt. Daneben kann das nasskalte Wetter vor allem für ältere Hunde recht unbequem werden. Einige der älteren Fellnasen leiden an Gelenkerkrankungen und reagieren damit besonders empfindlich auf Kälte und Feuchtigkeit.

Ausreichend Pfotenpflege vor dem Gassi gehen

Die Pfotenballen unseres vierbeinigen Freundes halten schon eine Menge aus, aber der Temperaturunterschied von der warmen Wohnung der morgendlichen Kälte kann den Pfotenballen zusetzen. Sie werden durch den Temperaturunterschied rissig. Da hilft nur, diese regelmäßig mit Pfotensalbe einzureiben, damit die Ballen schön geschmeidig bleiben. Damit sollten Sie auch nicht erst anfangen, wenn es schneit, sondern bereits jetzt zum Ausgang des Sommers. Immerhin kommt es in manchen Regionen Deutschlands bereits zu Bodenfrost. Da ist im Gegensatz zu uns beschuhten Zweibeinern das Gassi gehen für Hunde nicht unbedingt ein Vergnügen.

Warme Kleidung für die Hunde im Herbst?

Eisklumpen am Hund

Was bei manchen Hundefreunden völlig verpönt ist, kann für andere Hundehalter wichtig sein: ein warmes Mäntelchen für den Vierbeiner. Im Laufe der Zuchtgeschichte haben viele Hunde ihre dichte Unterwolle verloren, die sie vor Frost und Kälte schützt. Hunderassen, die also über ein wenig dichtes Fell in der Bauchregion haben, sind mit einem Mäntelchen gut versorgt. Das gilt auch für kurzbeinige Hunde, die die Auswirkungen des Bodenfrostes im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt mitbekommen. Durch die Kälte und Feuchtigkeit sind Hunde in der heutigen Zeit anfälliger für Erkrankungen und Infekte als früher, wo sie vielfach im Freien gehalten wurden.

Bei dem Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Tür

Doch, natürlich. Und Herrchen oder Frauchen müssen mit raus. Denn die Bewegung ist wichtig für unseren Liebling. Da hilft nichts, wir müssen runter von der warmen Couch und mit unserem Liebling ein paar Runden drehen. Der Herbst kann auch seine schönen Seiten haben. Lesen Sie dazu mal unseren Blogbeitrag Spaß im Herbst für Hunde.

Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter rund um den Hund:

Hund liegt auf dem Boden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.