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Hund krank - Lies hier 8 Tipps zur Früherkennung

Hund krank

Wenn dein Hund krank ist, kann er es dir nicht direkt mitteilen. Deshalb müssen wir als Hundebesitzer lernen, die Körpersprache unseres Vierbeiners zu verstehen. Wir möchten hier einmal die wichtigsten Anzeichen dafür, dass der Hund krank ist, aufzeigen.

Hund krank? Die Anzeichen:

Die Körpersprache des Hundes sollte jeder Hundebesitzer zu deuten wissen. Gewohnheiten, Verhalten und das Auftreten des Vierbeiners sagen vieles über seine Befindlichkeit aus. Wer diese Zeichen richtig versteht, kann im Fall, wenn der Hund krank ist, auch sofort handeln und einen Tierarzt aufsuchen.

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VS.-Info

Die folgende Auflistung ist nur als Empfehlung zu verstehen, im Zweifelsfall sollte immer ein professioneller Tierarzt konsultiert werden! Die mitunter sehr hohen Kosten für die Behandlung kannst du mit einer Hundekrankenversicherung absichern. Um Tierartrechnungen im Falle einer Operation oder einer langwierigen medikamentösen Behandlung, musst dir dann nämlich keine Sorgen mehr machen.

Änderung des Verhaltens

Ist der Hund krank, geht oft ein ungewöhnliches Verhalten mit einher. Ihr kennt euren Vierbeiner am besten, daher könnt ihr eine Verhaltensänderung am ehesten erkennen. Oft möchte der Hund mit dem Verhalten etwas mitteilen. Anzeichen für eine Krankheit könnten sein:

  • Leichte Reizbarkeit
  • Lethargisches Verhalten oder grundsätzliche Unlust
  • Unruhiges Verhalten
  • Ständiges Zurückziehen
  • Starke Anhänglichkeit

Verdauungsprobleme

Jeder Hund hat einmal Probleme mit der Verdauung, hierzu zählen Erbrechen oder auch Durchfall. Im Regelfall sind diese Erscheinungen aber harmloser Natur und oft kann man sie zurückführen auf ein falsches Fressen. So ist die häufige Fütterung am Tisch sowie das Aufnehmen nicht ganz verdaulicher Dinge beim Gassigang oft ein Faktor für das schnelle Ausscheiden des Gefressenen.

Wenn der Hund jedoch zusammen mit den genannten Symptomen auch noch Fressunlust oder Lethargie zeigt, sollte man schleunigst einen Tierarzt aufsuchen. Weitere mögliche Anzeichen einer ernsthafteren Erkrankung können sein:

  • Wiederholter Durchfall oder wiederholtes Erbrechen innerhalb eines Tages.
  • Ein geschwollener Unterleib in Verbindung mit Schmerzen.
  • Blutiger Durchfall.
  • Fressunlust.

Besondere Vorsicht gilt jedoch, wenn der Hund sich wiederholt versucht zu übergeben, aber keinen Erfolg damit hat, verbunden mit starker Unruhe und einem geschwollenen Bauch. Hier könnte dann eine im Ernstfall lebensgefährliche Magendrehung vorliegen und es sollte schleunigst ein Tierarzt aufgesucht werden!

Atemwegsprobleme

Atemwegsprobleme können im schlimmsten Fall lebensgefährliche Auswirkungen auf den Hund haben. Hier sollte man die Verhaltensweise vom Hund genauestens beobachten und den Tierarzt zu Rate ziehen.

  • Wiederkehrender Husten innerhalb von 24 Stunden.
  • Wiederholter starker Nasenausfluss mit Schleim oder Blut.
  • Lautstarkes Husten.
  • Keuchendes oder lautes Atmen.
  • Wiederkehrendes schnappen nach Luft.
  • Schwere Atmung.

Sollte der Hund grundsätzlich Schwierigkeiten bei der Atmung haben, seht nach seiner Zunge und dem Zahnfleisch. Beide sollten rosa/pink sein. Sollte sich eine bläuliche Färbung finden, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden!

Probleme beim Harn- und Kotabsatz

Wenn euer Hund plötzlich sein Verhalten beim Gassigang verändert und folgende Anzeichen auftreten, sollte ebenso ein Tierarzt aufgesucht werden:

  • Stark erhöhte Dringlichkeit zum Urinieren.
  • Probleme beim Urinieren oder beim Kotabsatz.
  • Stubenreinheit ist plötzlich nicht mehr vorhanden und es kommt zu Urin- oder Kotabsatz in der Wohnung.

Andere äußerliche Veränderungen

Nicht nur Änderungen des Verhaltens können darauf hinweisen, dass der Hund krank ist. Auch körperliche Veränderungen sind oft ein Anzeichen. Sollte eine dieser Auffälligkeiten auftreten, wäre auch hier der Besuch beim Tierarzt ratsam:

  • Neue Beulen oder Verdickungen bzw. Veränderungen bereits vorhandener Beulen oder Verdickungen.
  • Beulen oder Bläschen, aus denen Flüssigkeit oder gar Blut austreten.
  • Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme in sehr kurzer Zeit.
  • Rötungen der Haut.
  • Haarausfall.
  • Ständiger Juckreiz und stetes Kratzen der Ohren oder Kopfschütteln.

Fieber

Ist der Hund krank, kann es oft zu Fieber kommen. Viele Hundebesitzer gehen von der Faustregel aus, dass eine kalte und feuchte Hundenase bei einem gesunden Hund vorzufinden ist, ein kranker Hund jedoch eine warme und trockene Nase hat. Das ist aber leider falsch! Die Nase ist ein sehr schlechter Indikator für die Körpertemperatur des Hundes. Daher sollte man immer mit einem Thermometer die genaue Temperatur des Vierbeiners ermitteln. Ist der Hund augenscheinlich krank und hat eine Temperatur über 39,4° Celsius, so ist schnellstmöglich ein Besuch beim Tierarzt nötig!

Schmerzen

In der Regel verhalten sich Hunde bei Schmerzen sehr ruhig und machen sich nicht durch Laute bemerkbar. Daher ist es hier umso wichtiger, auf die Signale des Tieres zu achten.
Folgende Anzeichen können beim Hund auf Schmerzen zurückzuführen sein:

  • Andauernde Steifheit und Lahmheitserscheinungen.
  • Die Abneigung zu laufen, springen oder sich generell zu bewegen.
  • Geschwollene Gelenke oder Knochen die sich als erhitzt herausstellen.
  • Probleme beim Fressen oder starker Speichelfluss.
  • Allgemeine körperliche Unruhe.
  • Bewachen eines Körperteils und Knurren, wenn man sich diesem nähert.

Neurologische Auffälligkeiten

Als letztes sollen die neurologischen Auffälligkeiten betrachtet werden. Alles, was nun folgt, zeigt, dass der Hund krank ist und man mit ihm schleunigst zum Tierarzt gehen sollte:

  • Allgemeine Schwäche.
  • Probleme beim Laufen; Herumstolpern.
  • Spürbare Hitzeschübe.
  • Krämpfe.
  • Wiederholtes und unkontrolliertes Zucken.
  • Ständiges „Im Kreis laufen“.
  • Orientierungslosigkeit.
  • Allgemeine Benommenheit.

Sollte der Hund bewusstlos werden, ist ein sofortiger Gang zum Tierarzt unausweichlich!
Ganz wichtig: Niemals für den Menschen hergestellte Schmerzmittel verabreichen! Diese können für den kranken Hund giftig sein! Hier bitte nur vom Tierarzt verschriebene Medikamente nutzen!

Ist der Hund krank, sollte man die Zeichen richtig deuten können. Unser Auszug aus den möglichen Anzeichen für eine Erkrankung beim Vierbeiner soll einen kleinen Überblick geben und ist sicher nicht vollständig. Hier gilt also generell:
Ist man sich unsicher über den Gesundheitszustand des Hundes, kann es sicher nicht schaden, tierärztlichen Rat aufzusuchen. Schließlich soll der vierbeinige Freund ja nicht leiden!

Kommentare

Am 14.09.2018 schrieb Mia

Eine Bekannte war mit ihrem Hund beim Tierarzt. Hätte sie die Anzeichen früher erkannt, wäre der Leidensweg des Tieres nicht so lange gewesen. Von dem Tierarzt hat sie jetzt Tipps bekommen, so dass das hoffentlich nicht mehr passieren wird.

antworten
Am 13.02.2019 schrieb helga

Nützliche Tipps! Die helfen uns bestimmt. Ein Welpe wurde dem Sohn geschenkt. Man muss ja im Voraus zu allem bereit sein. Wie ich gehört habe, gilt die Nase als erstes Zeichen für die mögliche Krankheit, wenn die trocken ist. Gratis für die Tipps!

antworten
Am 14.02.2019 schrieb Manfred Weiblen

Hallo Helga,

wir freuen uns, dass unsere Tipps für Sie hilfreich sind. Ihr Sohn und sein Welpe werden sicherlich ein tolles Gespann, das viel Zeit füreinander hat.

Viele Grüße
Manfred vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 19.06.2019 schrieb Neeltje

Ich hätte nicht gedacht, dass eine ständige Anhänglichkeit beim Hund auf eine Krankheit hindeuten könnte. Vielen Dank für die Information, ich hatte gedacht das ist eher darauf zurückzuführen, dass ich ihn öfters mal bei meiner Mutter unterbringen muss. Nun werde ich vielleicht zu einem Tierarzt gehen.

antworten
Am 21.06.2019 schrieb Kim Gerdesmeier

Hallo Neeltje,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Die ständige Anhänglichkeit ist natürlich nur eins von vielen Anzeichen dafür, dass Ihr Vierbeiner krank sein könnte. Haben Sie in letzter Zeit noch andere Wesensveränderungen an Ihrem Hund wahrgenommen, ist ein Tierarztbesuch sicherlich keine schlechte Idee. Denn je früher eine mögliche Krankheit entdeckt wird, desto besser. Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund alles Gute!

Liebe Grüße
Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

Am 10.09.2019 schrieb Lars Friesen

Als großer Hundeliebhaber, musste ich schon öfter mit ansehen, dass mein Hund Verdauungsprobleme hatte, aber sich nicht richtig übergeben konnte. Wie schon erwähnt, hatte mein geliebter Vierbeiner dann eine Magendrehung und der Tierarzt hat gesagt es war war eine äußerst weise Entscheidung den Hund zur Untersuchung zu bringen.

antworten
Am 10.09.2019 schrieb Jörg Brzemek

Hallo Lars,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Dass Ihr Hund schon öfter eine Magendrehung hatte und wieder geheilt wurde, ist sehr erfreulich – aber auch sehr erstaunlich. Da ist Ihr Vierbeiner wohl vom Pech verfolgt. Normalerweise kommt die Magendrehung nach einer OP nicht mehr vor. Zum Glück haben Sie richtig und besonnen gehandelt und sind mit Ihrem Hund zum Tierarzt gegangen. Das ist auch bei dem nur leisesten Verdacht auf Magendrehung unbedingt nötig, da sonst ein qualvoller Tod für den Hund die Konsequenz ist. Wir hoffen, dass es der Fellnase nun besser geht und diese schlimme Erkrankung nicht noch einmal auftritt.

Viele Grüße
Jörg vom vergleichen-und-sparen.de-Team

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