10 gute Vorsätze für Sie und Ihren Hund!

Hund mit Schnauze auf dem Küchentisch auf einem Stuhl

Na, haben Sie auch gute Vorsätze für 2019? Wir haben die perfekte Motivationsspritze für Sie gefunden: Ihre geliebte Fellnase! Denn wenn Sie durchhalten, wird auch Ihr Hund davon profitieren. Wir zeigen Ihnen warum! Und damit das Ganze fair bleibt, haben wir uns zusätzlich 10 – nicht ganz ernst gemeinte – Vorsätze für Ihren Vierbeiner überlegt.

10 Vorsätze fürs Herrchen und Frauchen

Neues Jahr, neue Vorsätze. Oder besser gesagt, neues Jahr, wieder dieselben Vorsätze?!? Denn eins wissen wir alle: Durchhalten ist schwer.

Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung ist schwer. – Johann Wolfgang von Goethe

Vielleicht fällt es Ihnen ja leichter, wenn Sie wissen, dass es sich nicht nur für Sie, sondern auch für Ihren Hund lohnt. Wir haben 10 Klassiker herausgesucht:

Vorsatz 1: Nicht rauchen – der Qualm schadet Ihrem Hund

Rauchen ist tödlich – das wissen Sie bestimmt selbst. Aber ist Ihnen bewusst, dass der Qualm auch Ihrem Hund schadet? Studien haben nachgewiesen, dass Hunde in Raucherhaushalten wesentlich häufiger an Lungenkrebs, Nasenkrebs, Allergien oder Atemwegserkrankungen leiden. Wollen Sie das wirklich riskieren?
Mein Tipp: Falls Sie es nicht auf Anhieb schaffen, ganz auf den Glimmstängel zu verzichten: Wie wäre es mit dem Vorsatz, nur noch draußen und nicht in der Nähe Ihres Hundes zu rauchen? Ihre Fellnase wird es Ihnen danken.
Hund mit Halskragen

Vorsatz 2: Mehr Sport – zum Beispiel beim Gassi gehen

Die Vorteile für Ihren Hund liegen klar auf der Hand. Mehr Sport = ein aktiveres Frauchen oder Herrchen. Das Schöne: Sie können Ihren Vierbeiner in das neue Sportprogramm einbeziehen. Natürlich nur, wenn es zu Ihrer Fellnase passt! Bitte nehmen Sie jetzt nicht Ihren altersschwachen Hund mit zum Marathonlauf ;-). Je nach Hund bieten sich zum Beispiel folgende Sportarten an: Frisbee-Spielen, Agility, Dog Dance, Inline Skating, Schwimmen in Badeseen.
Mein Tipp: Sie sind ein richtiger Sportmuffel? Dann setzen Sie sich keine übertriebenen Ziele. Das demotiviert nur. Beginnen Sie langsam. Verlängern Sie einfach die Gassi-Runde am Morgen und Abend um 10 Minuten. Das sind über zwei Stunden mehr Bewegung in der Woche – für Sie und für Ihren Hund.

Hund mit Frauchen im Wald

Vorsatz 3: Nichts aufschieben – Ihr Hund sagt Danke

Jeder Mensch hat etwas, das er vor sich herschiebt. Das kann Fensterputzen sein, die Steuererklärung oder auch der Anruf bei den Schwiegereltern. Aber mal ehrlich: Früher oder später muss es ja doch gemacht werden. Also erledigen Sie es lieber direkt, dann haben Sie es wenigstens hinter sich. Manche Aufgaben sind außerdem zu wichtig, um sie auf die lange Bank zu schieben, zum Beispiel Impfungen oder Kontrollbesuche beim Tierarzt.
Mein Tipp: Versichern Sie Ihren Hund. Dann können Sie mit vielen Dingen entspannter umgehen, zum Beispiel mit teuren Tierarztbesuchen oder wenn Ihr Hund einen Schaden anrichtet. Gute und günstige Tarife finden Sie hier im Vergleich: Hundehaftpflicht, Hunde-OP-Versicherung und Hundekrankenversicherung. Noch ein Tipp: Erstellen Sie sich eine Liste mit den Aufgaben. Diese arbeiten Sie ohne Wenn und Aber ab. Schnell werden Sie merken, wie viel Last von Ihnen abfällt, wenn Sie einen Punkt nach dem nächsten abhaken können.

Vorsatz 4: Gesünder essen – für einen glücklichen Hund

Gesünder essen und abnehmen werden oft in einem Atemzug genannt. Doch was bedeutet eigentlich gesünder essen? Ist es bereits mit einem Stück Obst oder Gemüse mehr am Tag getan? Wahrscheinlich nicht. Es geht eher darum, bewusster zu essen. Nicht zwischen Tür und Angel und Hauptsache schnell. Denn genau dann wird häufig zu ungesunden Alternativen gegriffen. Und die machen auf Dauer nicht nur dick, sondern auch unglücklich. Und das spürt auch Ihre Fellnase!
Mein Tipp: Nehmen Sie sich mehr Zeit. Nicht nur zum Essen, sondern auch für die Vorbereitung. Essen Sie bewusst. Dann werden Sie sich fitter und wohler fühlen – und das ein oder andere Kilo purzelt bestimmt gleich mit. Übrigens: Ist Ihr Hund zu dick, ständig schlapp oder hat Fellprobleme? Auch dies kann an falscher Ernährung liegen. Lassen Sie sich zu dem Thema am besten in einem Tierfachgeschäft Ihres Vertrauens beraten.

Vorsatz 5: Bei alten (Hunde-)Freunden melden

Die eine oder andere Freundschaft geht auseinander, ohne dass etwas Konkretes vorgefallen ist. Sie ist einfach eingeschlafen. Aber hey, das muss nicht sein. Sie können sie wieder zum Leben erwecken. Bestimmt freut sich Ihr Gegenüber über einen Anruf oder eine Nachricht. Vielleicht gibt es noch alte Freunde von der Hundewiese, bei denen Sie sich schon lange mal wieder melden wollten. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt. Auch Ihre Fellnase wird glücklich sein, endlich seine Spielkameraden wiederzusehen.
Mein Tipp: Nicht zu lange zögern. Melden. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Unterschiedliche Hunde im Wald, sitzen auf dem Boden und blicken in die Kamera

Vorsatz 6: Weniger Stress – für Sie und Ihren Hund

Ihr Stress überträgt sich unbewusst auf Ihren Hund. Auch wenn Sie versuchen, dies zu vermeiden. Beobachten Sie sich selbst: Haben Sie schon einmal Ihren Hund viel zu schnell von einer Blume weggezogen, an der er gerade so schön geschnuppert hat? Oder waren Sie etwas zu unwirsch, weil Ihr Vierbeiner aus Versehen etwas umgestoßen hat? Es gibt bestimmt die eine oder andere Situation, in der Sie etwas entspannter hätten sein können.
Mein Tipp: Stress können Sie kaum vermeiden. Doch überlegen Sie sich ein paar Angewohnheiten, um nicht überzureagieren. Zählen Sie zum Beispiel langsam bis 10 (klingt seltsam, hilft aber tatsächlich), atmen Sie 5 Mal tief ein und aus oder streicheln Sie ganz in Ruhe Ihren Hund. Sie werden merken, wie Sie sich dabei entspannen.

Vorsatz 7: Mehr Zeit für die Familie – Hund inklusive

Hierzu brauchen wir eigentlich nichts zu sagen: Der Hund ist schließlich Teil der Familie. Mehr Zeit für die Familie bedeutet also gleichzeitig mehr Zeit für den Hund. Versuchen Sie Freiräume für Ihre Familie einzurichten, an denen Sie etwas Schönes unternehmen. Denn genau diese gemeinsamen Erlebnisse sind es, die verbinden.
Mein Tipp: Setzen Sie sich nicht zusätzlich unter Stress. Die Erwartungen Ihrer Familie sind bestimmt gar nicht so hoch. Nehmen Sie sich doch einfach unvermittelt eine Stunde bewusst Zeit. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Spaziergang durch den Wald?

Vorsatz 8: Weniger Fernsehen – mehr Stöckchen werfen

Oh, ein Vorsatz mit gleich mehreren Vorteilen. Erstens wird Ihr Hund nicht dauerbeschallt. Und zweitens bleibt mehr Zeit zum Spazieren gehen, Ball spielen, Stöckchen werfen, Hundekekse backen ;-). Keine Sorge, Sie sollen nicht gleich den Fernseher für immer aus Ihrem Leben verbannen. Vielmehr geht es darum, schlechte Gewohnheiten abzulegen. Greifen Sie bewusst nach der Fernbedienung und nicht aus Gewohnheit.
Mein Tipp: Schauen Sie nur Fernsehen, wenn Sie etwas Bestimmtes sehen wollen. Sobald Sie anfangen zu zappen, schalten Sie die Flimmerkiste aus.

Hund und Frau auf der Couch am kuscheln

Vorsatz 9: Neue Leute kennenlernen – Ihr Hund hilft Ihnen

Um neue Leute kennenzulernen oder den Partner fürs Leben zu finden, ist Ihr Hund ideal. Sie können zur Hundeschule gehen oder auf Hundewiesen flanieren. Hundebesitzer unter sich kommen in der Regel schnell ins Gespräch.
Mein Tipp: Manchmal sind neue Bekanntschaften gar nicht so weit entfernt. Haben die neuen Nachbarn einen Hund? Klingeln Sie doch mal. Oder was ist mit der älteren Dame, die jeden Tag mit ihrem Dackel die Straße entlang läuft? Sprechen Sie sie doch einfach an. Bestimmt freut sie sich über zwei- und vierbeinige Gesellschaft.

Vorsatz 10: Sparsamer sein – so bleibt mehr für den Hund

Schon wieder ein Oberteil gekauft, dass Sie nicht mehr anziehen? Ihnen einen Eierkocher zugelegt, obwohl Sie gar keine Eier essen? Vor Fehlkäufen ist niemand gefeit. Doch mit ein bisschen Muße und etwas mehr Zeit zum Nachdenken können sich unnütze Spontankäufe vermeiden lassen.
Mein Tipp: Packen Sie das gesparte Geld in eine Spardose. Vielleicht haben Sie so ja bald genug zusammen für einen schönen Urlaub mit Ihrem Hund? Tolle Tipps und Feriendomizile für Sie und Ihren Vierbeiner finden Sie hier: www.hundeurlaub.de

Noch mehr Tipps zum Durchhalten

Nehmen Sie sich nicht zu viel vor. Das geht eh meist nicht gut. Beginnen Sie mit dem Punkt, der Ihnen persönlich am Wichtigsten erscheint. Und wenn Sie dann so weit sind, können Sie den nächsten in Angriff nehmen. Wer sagt denn, dass die Vorsätze unbedingt im Januar gestartet werden müssen?

Nicht aufgeben. Sie haben gestern eine Zigarette geraucht, obwohl Sie aufhören wollten? Kein Grund, gleich den ganzen Vorsatz über Bord zu werfen. Probieren Sie es einfach weiter. Irgendwann klappt es dann bestimmt.

Schreiben Sie die Vorteile auf, die sich Ihnen und Ihrem Hund bieten, wenn Sie durchhalten. In einem schwachen Moment können Sie diesen Zettel lesen und sich so noch einmal vergegenwärtigen, wofür Sie das Ganze eigentlich machen.

Hund mit Stift in der Schnauze

Suchen Sie sich Gleichgesinnte. Manche Vorhaben gehen in der Gruppe leichter. Sie wollen abnehmen oder Nordic Walking ausprobieren? Dann reden Sie ehrlich mit Freunden und Familie darüber. Vielleicht steigt ja jemand mit ein. So können Sie sich gegenseitig motivieren.

Setzen Sie sich Ziele. Und wenn Sie diese erreichen, belohnen Sie sich selbst. Das können auch kleine Etappenziele sein. Zum Beispiel: Wenn Sie 4 Wochen nicht geraucht haben, kaufen Sie Ihrem Hund das schöne Lederhalsband, mit dem Sie schon so lange liebäugeln.

Für ganz Ambitionierte kann auch dies hilfreich sein: Wetten Sie mit einem guten Freund oder Ihrem Partner. Je unangenehmer der Wetteinsatz, umso eher halten Sie durch ;-).

10 Vorsätze für Ihren Hund

So, genug der Rede über Sie und Ihre Vorsätze. Widmen wir uns doch einmal Ihrem geliebten Vierbeiner. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was er sich wohl vornehmen würde? Wir haben uns 10 – nicht ganz ernst gemeinte – Vorsätze überlegt :-). Und so könnten die Hundegedanken aussehen:
Vorsatz 1: Ich fresse nichts mehr, was auf der Straße liegt. Das schmeckt oft eh nicht und es gibt nur Ärger. Außerdem hasse ich es, wenn mein Frauchen in meinem Mund rumwühlt, um es mir wieder wegzunehmen. Obwohl, vielleicht sollte ich es einfach nur schneller schlucken …
Vorsatz 2: Ich belle die Nachbarskatze nicht mehr an. Auch wenn ich sie nicht leiden kann.

Katze und Hund beschnuppern sich

Vorsatz 3: Ich versuche, etwas tiefer zu bellen. Ich hasse es, wenn die Leute sagen, ich würde kläffen.
Vorsatz 4: Wenn jemand „Sitz“ sagt, gehorche ich ab sofort schon beim zweiten Mal. Und nicht erst, wenn mein Herrchen anfängt, auf meinem Hinterteil herumzudrücken.
Vorsatz 5: Ich beiße nicht mehr in die Zeitung, wenn der Postbote sie in den Briefschlitz steckt. Generell bin ich freundlicher zum Briefträger.
Vorsatz 6: Ich laufe nicht mehr vor dem kleinen Mädchen mit den Zöpfen weg, sondern lasse mich brav streicheln. Es sei denn, sie streichelt mich immer noch gegen den Strich – dann hat es diesen Vorsatz nie gegeben.

Kleines Mädchen mit Hund auf Wiese

Vorsatz 7: Ich schüttle mich nicht mehr nach dem duschen, sondern warte geduldig, bis ich abgetrocknet worden bin.
Vorsatz 8: Ich versuche, nicht mehr so gierig auf Leckerchen zu sein. Schlimm, wie abhängig ich mich damit mache! Ich mache ja wirklich alles, nur damit ich eins bekomme.
Vorsatz 9: Ich ziehe nicht mehr an der Leine. Das zwickt immer so im Hals, dass ich hinterher ganz außer Atem bin.
Vorsatz 10: Na gut, der wirklich schwerste Vorsatz. Ich lecke nicht mehr an Kot oder anderen Dingen – die mein Herrchen als unappetitlich empfindet – und gebe ihm danach ein Küsschen!

So oder so ähnlich stellen wir uns die tierischen Vorsätze vor. Fallen Ihnen auch noch welche ein? Schreiben sie doch einfach in die Kommentare, damit wir mitschmunzeln können.

Wir wünschen Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg beim Umsetzen Ihrer eigenen Vorsätze. Denken Sie immer daran: Ihr Hund wird sich freuen!

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Hund liegt auf dem Boden

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