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Heute ist Weltkatzentag - eine Hommage an unsere Samtpfote

Katze am Weltkatzentag

Für alles gibt es einen Gedenktag: Tag des Baumes, Welttoilettentag, Welthundetag und vieles mehr. Da darf natürlich das beliebteste Haustier der Deutschen, unsere Katze, nicht fehlen. Heute ist Weltkatzentag und wir wollen einfach mal eine Lanze für unsere geliebten Stubentiger brechen.

Schließlich ranken sich um sie viele Vorurteile. Dabei sind Katzen eigentlich nur Schmusetiger, die ein bisschen ihren eigenen Willen haben.

Wenn wir nach Hause kommen, ist unsere Katze schon in den Startlöchern

Es gibt doch nichts Schöneres: Wir kommen vom Einkaufen oder der Arbeit nach Hause und wer wartet da schon auf uns? Richtig, unser kleiner Sofalöwe. Voller Anmut streicht er um unsere Beine herum und wartet anscheinend nur darauf, von uns verwöhnt zu werden. Gutmütig wie wir sind, lassen wir alles stehen und liegen und wollen uns unserem Liebling zuwenden. Doch was macht unsere Katze? Sie dreht sich um und zeigt uns die kalte Schulter. Was haben wir denn nun schon wieder falsch gemacht? Das Herumstreichen um unsere Beine ist eines der größten Missverständnisse überhaupt. Vielmehr schleppen wir von draußen fremde Gerüche rein und die muss unsere Katze sofort mit ihrem eigenen Geruch übertünchen. Schließlich sind wir ja ihr Eigentum. Sie markiert quasi mit ihrem Eigengeruch die fremden Düfte. Dass sie uns dann einfach sitzen lässt, soll bei uns anscheinend Reue auslösen.

Reagieren Katzen eigentlich auf ihren Namen?

Katzen haben die schönsten und klangvollsten Namen von allen Haustieren. Während Hundenamen in vielen Fällen Kraft ausdrücken sollen, führen Katzen zumeist Namen mit einem Hauch von Eleganz. Es ist tatsächlich so, dass ein großer Teil der Katzen auf den Ruf ihres Namens reagiert. Das aber nicht so freudig wie ein Hund. Nein, für eine Katze reicht es schon aus, wenn sie ihren Kopf hebt oder die Ohren um 90 Grad dreht. Allein das bloße Rufen von Herrchen oder Frauchen ist ja noch nichts Wichtiges. Also immer locker bleiben. Interessant ist es natürlich, dass Katzen dafür auf hochsensible Geräusche achten. Dann liegt die Reaktionszeit im Bereich von Millisekunden. Besonders, wenn es um das Öffnen von Futterdosen geht.

Katzen sind sehr um unsere Ernährung bemüht

Unsere Samtpfote kümmert sich in vielerlei Hinsicht um uns Menschen. Auch was unsere Ernährung angeht. Schließlich sind viele Speisen zu fett und unausgewogen. Da liegt es doch nahe, wenn sich unsere Katze ein wenig an der Ausgestaltung des Speiseplanes beteiligt. Schließlich haben Katzen seit zehntausenden von Jahren da so ihre Erfahrung mit frisch erlegten Lebensmitteln gesammelt. Nicht anders ist es doch zu erklären, dass regelmäßig halbe Mäuse bei uns auf dem Kopfkissen oder an anderen neuralgischen Punkten landen und unsere Katze uns laut und deutlich darauf aufmerksam macht. Solange wir in ihren Augen nicht in der Lage sind, uns besser zu ernähren, wird sie dieses Ritual auch noch sehr lange durchziehen. Irgendwann müssen wir es doch mal begreifen.

Und damit unsere Katzen auch immer gesund bleiben, sind Besuche beim Tierarzt unausweichlich. Vor hohen Kosten schützt die Katzenversicherung.

Können wir eigentlich mit unsere Katze schimpfen?

Ja, natürlich ist das möglich. Das verpufft aber genauso, als wenn ich mit einem Tropfen Wasser den Kamin ablöschen will. Dabei hätten wir genug Anlass, mit unserer Katze zu schimpfen. Sei es nur die zerfledderte Sessellehne, die zerfranste Tapete und umgekippte Blumenvasen. Nichts ist für uns ärgerlicher. Umso blöder ist es auch noch, wenn unsere Katze sich anscheinend überhaupt nichts von unserem Geschimpfe anzieht. Wir werden laut und was macht sie? Sie wendet einfach den Blick ab und trollt sich. Keine Widerworte, nichts, keine Reaktion. Das frustet uns noch mehr, wenn wir gerade so richtig in Rage sind.

Dabei ist dieses Verhalten einfach nur ein Selbstschutz für unsere Samtpfote. Von Natur her ist sie ein Beutejäger und Einzelgänger. Eine Verletzung macht sie für andere Beutejäger angreifbar. Daher vermeidet sie es um jeden Preis, verletzt zu werden. Bei Konflikten mit Artgenossen führt das in der Regel zu einem unblutigen Kampf, nämlich dem Niederstarren. Wer zuerst den Blick abwendet, der zieht den Kürzeren. Somit ziehen Sie bei unserem Geschimpfe auch den Kürzeren. Was auch eine versteckte Botschaft ist, denn der Klügere gibt ja bekanntlich nach. Also klappt noch nicht mal so etwas.

Will unsere Katze uns eins auswischen?

Schon seit Tagen lässt sich Ihre Katze nicht mehr bei Ihnen zum Schmusen blicken und fordert ansonsten nur ihr Futter ein? Es kommt Besuch und Ihre Katze streift den Gästen schnurrend um die Beine? Was ist denn da los? Versucht sich Ihr Liebling, neue Freunde heranzuziehen? Es ist schon interessant, wenn sich unsere Katze mit unseren Gästen anfreundet, obwohl diese selbst nichts mit Katzen zu tun haben. Selbst wenn der Besuch die Katze vom Schoß hebt – sie kommt dennoch zurück. Will sie uns damit eins auswischen? Werden wir in diesem Moment erpressbar, indem wir die Aufmerksamkeit unseres Vierbeiners mit Leckerchen auf uns lenken? Dann hat es unser Liebling mal wieder geschafft und wir sind die Gelackmeierten. Zudem bekommt der Besuch überhaupt nicht mit, dass unsere Samtpfote ihn mit dem Herumstreifen auch noch markiert, also in Besitz nimmt.

Alle Katzen haben eine Diva in sich

Unsere Stubentiger machen uns sehr schnell klar, wenn ihnen etwas nicht gefällt oder sie mit etwas nicht einverstanden sind. Das fängt in der Regel beim Futter an. Es scheint so, als wenn Ihre Katze wittert, wenn das Futter aus dem Discounter stammt. Sie isst nur das, was sie auch wirklich mag. Da sind ab und zu Experimente gefragt, um den Geschmack zu treffen. Ansonsten wird Ihre Katze nämlich das Futter verweigern. Eine Art Hungerstreik macht deutlich, was Ihr Liebling von Ihrem gekauften Futter hält. Das betrifft auch den Platz für den Kratzbaum oder die Katzentoilette. Steht die Toilette nicht an einem Ort, der dem Sofalöwen genehm ist, werden Sie schon merken, was Sie davon haben.

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