Helvetia erneuert die Katzenversicherung – worin steckt der Mehrwert?

Verletzte Katze beim Tierarzt

Ob Krankenversicherungen für Katze sinnvoll sind, stellen Verbraucherschützer regelmäßig in Frage. Zu teuer und monatlich besser in paar Euro auf die Seite legen und das Problem der Tierarztrechnung ist gelöst.

Katzenfans sehen das allerdings meist anders. Sie pflegen eine sehr innige Beziehung zu ihren Samtpfoten. Den Stubentigern soll es an nichts fehlen und dazu gehört aus Sicht vieler Katzenfreunde nun einmal auch eine vernünftige Katzenversicherung. Die Helvetia gehört zu den wenigen Anbietern, die bereits seit Jahren eine Katzenversicherung auf dem deutschen Markt anbieten. Jetzt gibt es zahlreiche Neuerungen bei den Tarifen. Was steckt dahinter?

Abgesichert von der Impfung bis zur Operation

Klar, eine Katzenversicherung kostet Geld. Schließlich ist diese so etwa wie für uns Zweibeiner die private Krankenversicherung. Katzenfreunde können bei der Helvetia zwischen der Katzen-OP-Versicherung und der Katzenkrankenversicherung wählen. Erstere deckt ausschließlich das Kostenrisiko von Operationen ab. Die Katzenkrankenversicherung sichert hingegen alle Tierarztbesuche einschließlich der Operationen ab. Außerdem stehen bei der Katzenkrankenversicherung zwei Tarifvarianten zur Auswahl.

Neue Beiträge und mehr Leistung

Der Einstiegsbeitrag der Katzen-OP-Versicherung liegt bei Stubentigern bis zum 4. Geburtstag bei 11,90 Euro monatlich. Bisher waren es 10,90 Euro. Dafür hat die Helvetia in einigen Bereichen die Leistungen aufgestockt. So übernimmt die Katzen-OP-Versicherung nun den Aufenthalt in der Tierklinik inklusive Verpflegung für bis zu 20 Tage. Zudem hat die Helvetia den Auslandschutz auf zwölf Monate heraufgesetzt.

Bei der Katzenkrankenversicherung gab es ebenfalls eine Anpassung der obigen Leistungen. Aus diesem Grund sind die Einstiegsbeiträge im Tarif Basis von 15,90 Euro auf 17,40 Euro und in der Variante Komfort von 22,90 Euro auf 25,90 Euro monatlich gestiegen. Der wesentliche Unterscheid zwischen den beiden Tarifvarianten liegt in der jährlichen Erstattung. Diese ist bei ambulanten Behandlungen im Tarif Basis auf 2.000 Euro begrenzt. Im Tarif Komfort entfällt die jährliche Summenbegrenzung. Dazu gibt es im Bereich der Krankenversicherung neue Bausteine, um den Schutz noch aufzuwerten.

Anpassung der Katzenkrankenversicherung an den Bedarf der Katzenfreunde

Wenn eine Versicherung ihre Leistungen erweitert, orientiert sie sich entweder an den Mitbewerbern oder am Bedarf ihrer Kunden. Katzen nehmen in unserer Wertvorstellung eine gewichtige Rolle ein. Längst sind die kleinen, getigerten Jäger nicht nur reine Mäusefänger, sondern weitestgehend sanfte Stubentiger und vollwertige Familienmitglieder. Wenn auch manchmal mit einem eigenen Kopf. Davon kann jeder Katzenfreund ein Lied singen. Immer häufiger besuchen Katzen den Tierarzt, sei es nur zu Routineuntersuchungen, für Impfungen oder aufgrund von Erkrankungen.

Zahnzusatzversicherung für Katzen?

Bei Katzen nimmt die Zahnpflege einen immer größeren Stellewert ein. Schließlich trägt ein gesundes Gebiss erheblich zur Gesunderhaltung bei. Lesen Sie dazu auch unserem Magazinbeitrag zum Thema Appetitlosigkeit bei Katzen. Da die Zahnbehandlung bisweilen von den meisten Versicherern nicht erstattungsfähig war, mussten Katzenfans diese Kosten immer aus eigener Tasche übernehmen. Nun übernimmt die Helvetia im Tarif Komfort der Katzenversicherung bis zu 500 Euro jährlich für die Zahnbehandlung. Darunter fallen Leistungen für Wurzelbehandlungen, das Ziehen von Zähnen und sogar Zahnersatz. Der monatliche Mehrbeitrag für diesen Zusatzbaustein liegt dafür bei 9,90 Euro.

Gefragt: alternative Heilbehandlungen

Wenn wir neben der Gesetzlichen Krankenversicherung auch nach ergänzende Krankenzusatzversicherungen abschließen, entscheiden sich viele Kassenmitglieder auch für die Erstattung der Kosten für alternative Heilbehandlungen. Es kommt relativ häufig vor, dass das Thema Homöopathie auch für Katzenliebhaber wichtig ist. Die Helvetia übernimmt im Tarif Komfort der Katzenkrankenversicherung die Kosten für alternative Heilbehandlungen von bis zu 500 Euro jährlich. Darunter fällt beispielsweise die Akupunktur, Bachblütentherapie oder auch die Homöopathie. Ein sehr umfangreicher Service, der bisher bei fast allen Versicherern in den Leistungskatalogen fehlt.

Was können wir als Fazit festhalten?

Interessante Varianten sind es auf alle Fälle, die die Helvetia in ihrer Katzenkrankenversicherung anbietet. Sicherlich, die Kosten für eine dreijährige Katze liegen bei 44,70 Euro, wenn die Zusatzbausteine Zahnbehandlung und alternative Heilbehandlungen ebenfalls abgeschlossen werden.  Für Katzenfreunde, die aber ihrem Liebling einen Rundumschutz bieten möchten, sind diese Mehrkosten durch die Zusatzbausteine sicherlich kein Thema. Eine sinnvolle Ergänzung, die Sie optional abschließen können, sind die Zusatzbausteine allemal.

Dazu kommt, dass die Helvetia beitragsfrei in allen drei Tarifvarianten einen Schutzbrief integriert hat. Dieser bietet Assistance-Leistungen, wenn Ihre Katze beispielsweise notfallmäßig zum Tierarzt muss. Ebenso erhalten Sie Unterstützung, wenn Sie sich krankheitsbedingt nicht um Ihren Liebling kümmern können. Das reicht von der Besorgung von Tierfutter bis hin zur Unterbringung in einer Tierpension.

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