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Hausratversicherung: Was ist dran an den Einbrechermythen?

Einbrecher am Fenster

Bald beginnt die Urlaubssaison. Für Einbrecher die perfekte Gelegenheit. Vor Ihrer Reise sollten Sie daher viele Dinge berücksichtigen:

Ist das Ladekabel für das Handy eingepackt? Sind alle Lichter gelöscht oder die Fenster geschlossen? Viele Menschen machen sich Sorgen wegen des momentan sehr hohen Einbruchrisikos. Eine längere Abwesenheit kann unliebsame Gestalten anlocken und nach dem Urlaub ist das Entsetzen groß. Welche gängigen Vorurteile gibt es über Einbrecher?

Einbrecher kommen meistens in der Nacht

Die Zeiten, wo der Ede nachts um die Häuser schleicht und nach ungesicherten Türen oder Fenstern sucht, sind lange vorbei. Nachts ist das Risiko für Einbrecher am größten, eine Konfrontation mit den Bewohnern einzugehen. Deutlich mehr als die Hälfte aller Einbrüche wird tagsüber verübt, weil zu diesen Zeiten keiner zu Hause ist. Vor allem in der dunklen Jahreszeit langen die Täter zwischen 16 Uhr und 20 Uhr gerne zu, da viele Leute noch arbeiten sind und die Einbrecher im Schutze der aufkommenden Dämmerung relativ unbemerkt aktiv werden können.

Das Fenster ist der häufigste Zugang für Einbrecher

Sicher, Einbrecher mögen es, wenn ihnen durch ein gekipptes Fenster die Wohnung quasi auf dem Silbertablett serviert wird. Da immer mehr Hauseigentümer und Wohnungsbesitzer sensibilisiert werden, müssen sich Einbrecher aber andere Zugänge suchen. In mehr als zwei Drittel aller Einbrüche wird die Wohnungstür oder die Terrassentür aufgehebelt. Dabei setzen Einbrecher längst nicht mehr den klassischen Kuhfuß ein, sondern Schraubenzieher. Wenn Türen schlecht gesichert sind, ist es ein Leichtes, diese mit dem relativ simplen Werkzeug aufzuhebeln.

Die Hausratversicherung zahlt alle Schäden

Grundsätzlich ist das allgemeine Denken, dass die Hausratversicherung für den Schaden aufkommt, richtig. Allerdings muss dafür die Hausratversicherung aber auch richtig abgeschlossen werden. Dazu gehört die richtige Versicherungssumme, die auch Wert-, Kunst- oder andere Liebhabergegenstände umfasst. Übersteigen diese Dinge vom Wert den normalen Rahmen in einer Hausratversicherung, so ist der Schaden nicht vollständig abgedeckt. Besser ist, wenn Sie die hochwertigen Einrichtungsgegenstände einzeln auflisten und Ihre Hausratversicherung dahingehend aufstocken. So wird zumindest der materielle Wert erstattet. Den ideellen Wert kann Ihnen die Hausratversicherung leider auch nicht erstatten.

Die Hausratversicherung zahlt alle Schäden

Grundsätzlich ist das allgemeine Denken, dass die Hausratversicherung für den Schaden aufkommt, richtig. Allerdings muss dafür die Hausratversicherung aber auch richtig abgeschlossen werden. Dazu gehört die richtige Versicherungssumme, die auch Wert-, Kunst- oder andere Liebhabergegenstände umfasst. Übersteigen diese Dinge vom Wert den normalen Rahmen in einer Hausratversicherung, so ist der Schaden nicht vollständig abgedeckt. Besser ist, wenn Sie die hochwertigen Einrichtungsgegenstände einzeln auflisten und Ihre Hausratversicherung dahingehend aufstocken. So wird zumindest der materielle Wert erstattet. Den ideellen Wert kann Ihnen die Hausratversicherung leider auch nicht erstatten.

Mein Bargeld ist gut versteckt, da kommt niemand dran

Wer so denkt, handelt schon grob fahrlässig. Größere Bargeldbestände sind in der Hausratversicherung nicht abgesichert, außer, sie werden in einem zertifizierten Tresor untergebracht. Der ist aber nicht überall vorhanden, sondern als Verstecke müssen Matratzen, Kaffeedosen oder andere unscheinbare Behältnisse herhalten. Einbrecher kennen diese Verstecke und finden sie garantiert auch. Wer also mal eben 50.000 Euro aus Angst vor der Bankenkrise zu Hause im Sparstrumpf bunkert und versteckt, geht bei einem Einbruch definitiv leer aus. Diesen Schaden braucht die Hausratversicherung nur in einem minimalen Rahmen zu übernehmen, nämlich bis zu den festgelegten Grenzen für Bargeldbestände im Rahmen der Versicherungsbedingungen. Diese sind in den meisten Fällen nämlich auf 1.000 Euro, 2.000 Euro oder 5.000 Euro gedeckelt.

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