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Hausratversicherung - Außenversicherung ist wichtig für den Urlaub

Richterhammer

Eine Urlaubsreise gehört für viele Bürger zu den schönsten Wochen des Jahres. Viel Geld wurde dafür angespart, um in Deutschland oder anderen Ländern die Erholung zu suchen. Da ist es natürlich ärgerlich, wenn die Urlaubsfreude durch einen Einbruch in das Hotelzimmer getrübt wird.

Nun stellte das Amtsgericht München klar: Ein Einbruch ist kein Reisemangel. Für entwendetes Bargeld oder andere Gegenstände ist nicht der Reiseveranstalter verantwortlich. Für solche Schäden kommt die Außenversicherung der Hausratversicherung auf – sofern diese vorhanden ist.

Kläger verlangte Schadensersatz von seinem Reiseveranstalter

Bei einem Einbruch in das Hotelzimmer wurde einen Urlauber aus dem Safe Bargeld entwendet. Insgesamt forderte er von dem Reiseveranstalter Schadensersatz über knapp 750 Euro und zusätzlich eine Minderung des Reisepreises. Der Reiseveranstalter ließ sich nicht darauf ein und so musste der Fall vor dem Amtsgericht München verhandelt werden. Die Richter wiesen die Kläger in vollem Umfang ab. Das der Einbruch das Ziel der Erholung beeinträchtigt, ist unbestritten. Ein Einbruch gehört aber auch deutlich zum Lebensrisiko des Klägers, da hier das Reiseunternehmen keine Schuld treffe. Selbst wenn an der Zimmertür noch alte Einbruchsspuren vorhanden sind, weist das noch lange nicht darauf hin, dass das Hotel in seiner Sicherheit gefährdet sei und besondere Schutzmaßnahmen erforderlich wären.

Hausratversicherung deckt Einbruchschäden im Hotel ab

Dass die Hausratversicherung Schäden bei einem Einbruch in den eigenen vier Wänden abgedeckt, ist im Allgemeinen bekannt. Im Rahmen der Hausratversicherung sind aber auch Einbruchschäden abgesichert, die sich außerhalb der eigenen vier Wände ereignen. Das wird als Außenversicherung bezeichnet und spielt vor allem für Urlaubsreisen eine Rolle. Ist das Hotelzimmer verschlossen und Wertgegenstände sind in einem Safe untergebracht, leistet die Hausratversicherung bei einem Einbruch Schadensersatz. Das in diesem Fall der Betroffene Schadensersatz von seinem Reiseveranstalter forderte, lässt eher darauf schließen, dass er keine Hausratversicherung hat. Leider zeigt sich immer erst im Schadensfall, wenn an der falschen Stelle gespart wurde. Nur in den seltensten Fällen ist die Hausratversicherung aus Unkenntnis nicht vorhanden, vielmehr steckt der falsche Sparwille dahinter, getreu dem Motto: „Bei mir passiert schon nichts.“ Sicherlich, durch eine Hausratversicherung kann ein Schaden kaum abgewendet werden, aber zumindest sind darüber die finanziellen Folgen abgesichert.

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