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Sanfte Hausmittelchen für die Gesundheit Ihres Hundes

Hunde mit Möhren

Hunde sind, zumindest was die Tierwelt betrifft, unsere treuesten Freunde und immer für uns da. In Familien mit Kindern sind sie ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft, für ältere Menschen ein wichtiger Partner im Kampf gegen das Alleinsein und die Langeweile. Da ist es natürlich wichtig, wenn wir für die Gesundheit unseres vierbeinigen Lieblings alles Erdenkliche unternehmen, damit er ein langes und glückliches Hundeleben an unserer Seite genießen kann. Wir stellen Ihnen mal ein paar von den beliebtesten Hausmitteln vor:

Äpfel für Hunde?

Wenn ein Hund einen Apfel isst, dann befindet er sich noch lange nicht auf dem Weg zum Veganer. Ein Apfel ist aber für die Gesundheit Ihres Vierbeiners eine echte Vitaminbombe. Er enthält nicht nur eine Vielzahl von Vitaminen, sondern auch reichlich Mineralstoffe, die gut für die Verdauung sind. Bei Durchfall können Sie Ihrem Hund einen Apfel mit Schale reiben und etwas verfärben lassen. Zeigt der Apfel eine leichte bräunliche Verfärbung, dann einfach unter das Futter mischen oder Ihrem Liebling pur verabreichen. Dann geht es mit der Verdauung wieder aufwärts. Nebenbei hilft ein Apfel auch bei unangenehmen Mundgeruch und reinigt die Zahnzwischenräume.

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VS.-Hinweis:

Sollten sich leichte Beschwerden bei Ihrem Hund nicht bessern, dann ist auf alle Fälle der Besuch beim Tierarzt anzuraten. Die empfohlenen Hausmittel sollen keine Heilbehandlung ersetzen, sondern ein bisschen zur Gesundheit beitragen. Da eine tierärztliche Behandlung auch mal ordentlich ins Geld gehen kann, empfehlen wir die Hundekrankenversicherung: So sind Sie gegen ungeplante Tierarztkosten abgesichert.

Die Ringelblume als Wundheilpflanze

Mit ihren leuchtenden gelb- und orangefarbenen Blüten ist die Ringelblume eine sehr auffällige Pflanze. Sie gilt als die wichtigste Wundheilpflanze und wirkt entzündungshemmend, abschwellend und antibakteriell. Die Ringelblume wird äußerlich angewendet und ist in der Apotheke in Salbenform erhältlich. Aus frischen Blättern oder getrockneten Blüten können Sie bei leichten Entzündungen oder Wunden eine Wundspülung oder einen Umschlag herstellen. Einfach zwei Teelöffel der Blüten mit einem Viertelliter Wasser übergießen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen und dann durchsieben.

Ist Löwenzahn nur lästiges Unkraut?

Im Garten ist er schlichtweg nervig, als Heilpflanze gut einsetzbar. Der Löwenzahn hat bessere Eigenschaften als man denkt und eignet sich bestens für eine Frühjahrskur. Seine Wirkung ist blutreinigend, harntreibend und regt die Leber an sowie die Galle und die Niere. Quasi ein Spülmittel für die inneren Organe. Sie können Ihrem Hund einfach über ein paar Wochen ein paar junge und klein geschnittene Blätter unters Futter mischen.

Apfelessig zur Wundheilung

Was bei uns als Hausmittelchen gut funktioniert, ist auch bei Hunden einsetzbar. Apfelessig wurde schon von den alten Griechen und Römern als Heilmittel eingesetzt. Ein Spritzer Apfelessig unter das Futter gemischt sorgt bei Ihrem Hund für ein glänzendes Fell. Zudem werden dadurch das Immunsystem und die Darmflora gestärkt. Bei Insektenstichen und kleinen Wunden hat Apfelessig eine antiseptische Wirkung und wirkt schmerzlindernd. Hier gilt aber auch noch einmal unser Hinweis: Insektenstiche müssen Sie trotz Behandlung mit Apfelessig im Auge behalten. Kommt es zu Schwellungen, etwa, weil Ihr Hund allergisch reagiert, dann müssen Sie dennoch unmittelbar zum Tierarzt. Das gilt auch für kleine Wunden, die sich unter Umständen entzünden.

Der gesunde Kracher – die Mohrrübe

Bei Durchfall ein Geheimtipp ist eine Karottensuppe. Ihr Erfinder, der Kinderarzt Ernst Moro hat bereits vor mehr als hundert Jahren ein Rezept entwickelt, um die Säuglingssterblichkeit durch Durchfall zu senken. Dazu kochen Sie 500 Gramm Karotten ein bis zwei Stunden mit einem Liter Wasser ab. Pürieren Sie das Ganze dann und füllen den Brei mit Wasser bis auf einen Liter wieder auf. Einen Teelöffel Salz hinzufügen, abkühlen lassen und fertig. Davon kann Ihr Liebling mehrmals am Tag ein paar Löffelchen bekommen. Auch hier gilt: Wird der Durchfall dadurch nicht gelindert, dann müssen Sie mit Ihrem Hund zum Tierarzt.

Gänseblümchen als Appetitanreger?

Im Mittelalter bereits wurden Gänseblümchen bei Rheuma und Erkältungen als Wundheilmittel eingesetzt. Bei Appetitlosigkeit mischen Sie einfach ein bis zwei Köpfe des Gänseblümchens unter das Futter Ihres Lieblings. Daneben wirken Möhren, Amper und auch Fenchel bei Appetitlosigkeit.

Bitte denken Sie aber immer daran: Unsere Hausmittelchen sind kein Ersatz für die anerkannte Tiermedizin. Leichte Erkrankungen lassen sich damit durchaus lindern, erfolgt aber keine Linderung, dann ist der Gang zum Tierarzt unverzichtbar, es geht schließlich um das Wohlbefinden Ihres Lieblings.

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