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Hausapotheke fuer Katzen

Hausapotheke fuer Katzen - Ein Muss fuer den Notfall

Die Hausapotheke für Katzen ist eine unerlässliche Anschaffung für jeden Katzenbesitzer. Doch was muss man darin für den Notfall aufbewahren? Wir listen die must-haves auf!

Die Ausstattung für den Notfall

Jeder Katzenbesitzer sollte sie in der Wohnung haben – eine Hausapotheke für Katzen. Denn genau wie wir Menschen sind die pelzigen Vierbeiner nicht immer vor Blessuren oder Krankheiten gefeit. Hinzu kommt, dass Katzen wesentlich öfter als ihre Besitzer durchaus als halsbrecherisch zu bezeichnende Kletterpartien darbieten, sei es in der Wohnung oder als Freigänger an der frischen Luft. Hier ist das Risiko dann besonders hoch, sich eine Verletzung, Erkrankung oder Parasiten einzufangen. Für schlimmere Erkrankungen und die Kopsten beim Tierarzt kommt die Katzenversicherung auf.

Für kleinere Behandlungen, die keinen Tierarzt notwendig machen, braucht es dennoch eine gute Ausstattung im trauten Heim. Vieles aus dem Inhalt gleicht einer menschlichen Hausapotheke, folgende Dinge sollte die Hausapotheke für Katzen enthalten:

Verbandszeug

  • Mullbinden und –kompressen
  • Verbandstuch und –watte
  • elastische Binden
  • Klebeband für das Fixieren der Verbände
  • Wattestäbchen für das Auftragen von Salben usw.

Diverse Instrumente

  • Schere mit abgerundeter Spitze für das Verbandszeug
  • Einmalspritzen (ohne Nadel) für das Ausspülen von Verletzungen oder Verabreichen von flüssigen Medikamenten
  • Pinzette für Entfernung von Fremdkörpern
  • Zeckenzange (nur für Freigänger sinnvoll!)
  • Flohkamm
  • Digitales Fieberthermometer, das geht schnell und stört die Katze nur gering (Katzen hassen Fiebermessungen)
  • Einmalhandschuhe für ein steriles Versorgen von möglichen Wunden
  • Gummischlauch, falls eine Wunde stark blutet und abgebunden werden muss (fragt hierzu aber unbedingt auch euren Tierarzt!)
  • Kühlpad (im Kühlschrank aufbewahren) für Insektenstiche, Hitzschlag usw.,
  • Wärmflasche bei Unterkühlung,
  • Decke zum Wärmen oder Transportieren,
  • Socken, sie hindern die Katze daran, sich an einer Wunde zu lecken.

Salben und Medikamente

  • Wundsalbe für Nachbehandlungen kleinerer Verletzungen
  • Spot-Ons für Freigänger (gegen Flöhe, Milben usw.)
  • Notfalltropfen zur Beruhigung (OHNE Alkohol, versteht sich!), fragen Sie hierzu am besten den Tierarzt
  • Desinfektionsspray, auch hier den Tierarzt zu Rate ziehen
  • Wurmtabletten für Wurmkuren

Sonstiges

  • Telefonnummer der Tierarztpraxis
  • Mobilnummer des Tierarztes
  • Telefonnummer der Giftnotrufzentrale
  • Adresse einer Tierambulanz oder Tierklinik
  • Impfbuch der Katze

Typische Katzenblessuren

Was besonders bei Freigängern oft vorkommt sind Verletzungen durch Zweikämpfe mit anderen Katzen. Nicht selten sind solche Biss- oder Kratzverletzungen entzündet, weil sich Bakterien darin vermehrt haben.

Auch können Verstauchungen öfter bei einer Katze auftreten. Ein beherzter Sprung vom Schrank oder aus einem Baum kombiniert mit einer missglückten Landung lässt das Pfötchen schnell umknicken. Was Parasiten angeht sind Freigänger besonders gefährdet. Beim Schleichgang durch Gebüsch und Co. fängt sich der Vierbeiner gerne mal die ein oder andere Zecke oder was auch immer ein.

Natürlich sind die Möglichkeiten für Blessuren bei Katzen weitaus vielfältiger als hier beschrieben. Daher ist die Erste Hilfe in Form der Hausapotheke für Katzen sicher keine übertriebene Vorsichtsmaßnahme.

Und wenn es doch einmal eine schlimmere Verletzung oder Erkrankung ist und Sie mit dem Pelzknäuel zum Tierarzt müssen, hilft die Katzenkrankenversicherung. Damit Sie nicht auf hohen Tierarztkosten sitzen bleibt, finden Sie unter Katzenkrankenversicherung alle nötigen Maßnahmen zur finanziellen Vorbeugung!

Natürlich dienen die Hinweise hier nur als Tipps, im Zweifelsfall sollten Sie immer einen Tierarzt zu Rate ziehen!