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Gebäudeversicherung: So halten Sie Ihr Haus in Schuss

Papierhaus

Im Frühjahr sorgen die ersten Sonnenstrahlen für vermehrte Aktivität bei Hausbesitzern. Alles, was Sie während der kalten Jahreszeit nicht in Angriff nehmen wollten, können Sie nun in die Hand nehmen. Bei Umbauten oder Renovierungsarbeiten müssen Sie berücksichtigen, dass laienhaft ausgeführte Arbeiten nicht dazu führen, spätere Schäden zu vermeiden.

Denn der Schutz der Gebäudeversicherung steht auf wackeligen Füßen, sollte sich herausstellen, dass mangelhaft ausgeführten Arbeiten einen Schaden begünstigen. Es gehört zu Ihren Obliegenheitsverpflichtungen der Gebäudeversicherung, Ihr Haus in einem einwandfreien Zustand zu halten.

Stürme sorgen für hohe Kosten bei der Gebäudeversicherung

In den vergangenen Jahren haben vermehrt Stürme im Frühjahr Deutschland heimgesucht. Dabei wurden Dächer abgedeckt, Keller überschwemmt und Bäume umgeknickt. Auch wenn der Sturm wenige Dachziegel abgedeckt, kann das schwerwiegende Folgen haben. Das ist der Fall, wenn Regenwasser oder Hagel durch die undichten Stellen in Ihr Haus gelangt. Die Feuchtigkeit verursacht weitere Schäden. Wenn Ihr Dach zum Zeitpunkt des Sturmes nicht frei von Mängeln war, muss Ihre Gebäudeversicherung den entstandenen Schaden nicht übernehmen.

Lassen Sie Ihr Dach vom Profi in Stand halten

Genauso müssen sich Hobbydachdecker bewusst sein, dass sie ihre Tätigkeit so ausführen, dass Sie jegliche Schäden ausschließen können. Wenn Sie Arbeiten am Dach fehlerhaft oder mangelhaft ausführen, reicht es bei einem Sturm nicht aus, auf die Wetterumstände vor Ort hinzuweisen. Hier müssen Sie den Beweis erbringen, dass bei einer von Mängeln freien Konstruktion ein Schaden eingetreten wäre. In der Vergangenheit fällten die deutschen Gerichte hinreichend Urteile, die der Gebäudeversicherung in Bezug auf nicht geleistete Zahlungen Recht gaben. Weiterhin hat das Oberlandesgericht Saarbrücken festgestellt, dass Schäden wie abgelöste Dachziegel oder eingedrungenes Regenwasser auch die Folge eines Sturmes sein müssen. Stellt sich heraus, dass sich dieser Schaden ohne das Zutun des Sturmes ereignete, muss die Gebäudeversicherung für den entstandenen Schaden nicht aufkommen.

Bei Leitungswasserschäden schaut die Gebäudeversicherung genau hin

Der Frühling hält zwar gerade mächtig seinen Einzug, vielerorts sind die Nächte teilweise noch von Minusgraden geprägt. Schadhafte Wasserleitungen führen noch zu Rohrbrüchen. Auch hier prüft Ihre Versicherung im Schadensfall, ob eine vorher marode Leitung für den Schaden die Ursache war. Deshalb ist die Kontrolle der Leitungssysteme in der warmen Jahreszeit für Sie ein Muss, damit zum Ende des Jahres hin nicht erneute Probleme auftreten.

Regelmäßige Kontrollen und Wartungen helfen Ihnen, das Gebäude in einem gesunden Zustand zu halten. Die Gebäudeversicherung ist zwar wie eine Krankenversicherung für das Haus. Eine Krankenversicherung muss aber nicht für bereits vorhandene Krankheiten bezahlen. Genauso verhält es sich mit dem Versicherungsschutz für Ihr Haus. Darüber hinaus ist für Gebäudeeigentümer empfehlenswert, eine sogenannte Renovierungsrücklage zu bilden. Dann scheitert es nicht am Geld, wenn wichtige Reparaturen notwendig werden. Ansonsten werden die Folgekosten noch weit aus höher ausfallen.