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Gassi-Gehen-Tag: Fünf Gründe für den täglichen Auslauf

Gassi gehen mit dem Hund

Heute ist Gassi-Gehen-Tag: Der Aktionstag zu Ehren des Hundes kommt aus Amerika. Wo und wann er von wem „erfunden“ worden ist, bleibt unklar. Dennoch: Eine gute Gelegenheit, sich selbst in Erinnerung zu rufen, wie wichtig der tägliche Auslauf für die Fellnase ist. Fünf Gründe für den Rundgang mit Hund.

1. Zum Informations-Austausch: Der Nase zuliebe

Der Hund ist ein absoluter Schnüffel-Experte. Die gesamte Umwelt wird über die Nase wahrgenommen. Sie hilft ihm bei der Nahrungssuche, der Suche nach einem Freund oder gar einem Liebespartner. Sie warnt vor Feinden, vor Gefahren – kurz gesagt der Vierbeiner erhält alle Informationen über seine Umwelt, die er zum Überleben braucht. Und das Gassi-Gehen gibt ihm erst die Möglichkeit, Infos zu sammeln. Trifft Eure Fellnase dabei auf Artgenossen, wird erstmal – klar – geschnüffelt. Und das nicht selten am Po des Gegenübers. Dabei erfährt der Hund, in welcher Laune der Andere ist, was er gegessen hat und wie es ihm geht. Also das ganze Spektrum an „Small-Talk“, das auch wir Menschen täglich absolvieren.

2. Für Moppel-Hund geht’s rund: Der Gesundheit zuliebe

Geschätzt wird, dass circa 30 Prozent aller Hunde in Deutschland zu dick sind. Gründe dafür gibt es genug: Ganz oben stehen zu viel Futter und zu wenig Bewegung. Direkt dahinter kommen zu viele Leckerli vom Tisch beim Betteln und zur Belohnung zwischendurch. Aber auch durch eine Kastration kann der Hund zunehmen. Die Lösung: eine kleine Diät und mehr Bewegung. Geht also regelmäßig mit Eurem Hund Gassi und achtet darauf, nicht zu überfüttern. Dann bleibt Eure Fellnase in der Regel schlank.

3. Zum Lösen: Der Blase zuliebe

Bedarf keiner Erklärung: Der Hund muss raus zum Lösen. Und das drei bis viermal am Tag.

4. Wer geht mit wem spazieren: Der Beziehung zuliebe

Ein Spaziergang festigt auch die Bindung zwischen Euch und der Fellnase. Ihr könnt dabei Euren Führungsanspruch verdeutlichen. Nicht, dass der Hund irgendwann denkt, er sei der Rudelführer. Mindestens 70 bis 80 Prozent der Hundehalter gehen falsch mit ihrem Hund spazieren – diese kühne These hat eine Hundeschule aufgestellt. Und tatsächlich, wenn Ihr mal darauf achtet, wie viele Hundebesitzer von ihrem Hund gezogen werden, also der Hund mit dem Besitzer spazieren geht und nicht umgekehrt, könnte die Zahl hinkommen. Bei einem Spaziergang solltet Ihr Euren Hund unter Kontrolle haben – das ist sowohl für Euch als auch für Euren Hund sehr viel entspannter.

5. Gassi-Gehen zur Auslastung: Dem Hund zuliebe

Täglich einmal um die Ecke zum Pinkeln und dann wieder auf die Couch – das ist für Vierbeiner zu wenig. Und wenn Hunde zu wenig beschäftigt sind, dann suchen sie sich selbst etwas, mit dem sie sich beschäftigen können: Sie nagen Teppiche an, knabbern am Telefonkabel oder kratzen die Tapete von der Wand. Außerdem kann es sein, dass das Nasen-Tier seinem Besitzer dann andauernd auf die Pelle rückt und etwas unternehmen will. Im schlimmsten Fall kann der Hund sogar depressiv, psychisch krank oder sogar aggressiv werden. Nutzt also das tägliche Gassi-Gehen, zum Spielen, Agility-Training oder Trainieren von Tricks. Und wenn Euer Vierbeiner dann abends müde in seinem Körbchen liegt und ihm die Augen zufallen, dann habt Ihr alles richtig gemacht.

Wie Ihr seht, hat der Spaziergang für Euren Hund eine große Bedeutung. Ganz umsonst ist der Gassi-Gehen-Tag daher nicht. Und wenn der Aktions-Tag dafür genutzt wird, einfach mal ein Stündchen länger mit der Fellnase vor die Tür zu gehen, dann hat sich der Tag für Euren Hund schon gelohnt.