eKomi-Siegel
4.8 / 5

Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Blog
  3. Futtermilbenallergie bei Hunden und Katzen
 

Futtermilbenallergie bei Hunden und Katzen

Hund und Futter

Viele Hunde und Katzen reagieren allergisch auf Futtermilben. Von uns erfahren Sie, wie Sie eine Futtermilbenallergie bei Ihrem Haustier erkennen, bekämpfen und im besten Falle sogar vermeiden.

Was sind Futtermilben?

Futtermilben - auch als Vorratsmilben bekannt - sind winzig kleine Spinnentiere, die Sie mit bloßem Auge nicht sehen können. Ähnlich wie Hausstaubmilben sind sie eigentlich völlig harmlos. In der Regel bemerken wir noch nicht einmal, dass sie unsere Nahrungsmittel besiedeln. Futtermilben kommen nämlich nicht nur im tierischen Trockenfutter, sondern auch in Naturalien wie Mehl, Brot, Müsli und Reis vor.

Wieso reagieren Hunde und Katzen allergisch auf Futtermilben?

Obwohl Vorratsmilben an sich ungefährlich sind, erkranken viele Hunde und Katzen an einer Futtermilbenallergie. Der Grund: Ihr Immunsystem reagiert auf die Milben und deren Kot mit einer überschießenden Reaktion.

Symptome einer Futtermilbenallergie bei Hunden und Katzen

Hunde und Katzen mit einer Futtermilbenallergie leiden häufig unter

  • starkem Juckreiz
  • Hautentzündungen
  • wunden Stellen
  • Fellverlust
  • Magen-Darm-Problemen

Ist Ihr Haustier betroffen? Dann ab zum Tierarzt. Denn erst ein Allergietest sorgt für Klarheit.

Was kostet ein Allergietest für Hunde und Katzen?

Eindeutig feststellen lässt sich eine Futtermilbenallergie nur durch einen Pricktest (Hauttest) oder einen Bluttest. Solch ein Allergietest für Hunde und Katzen kostet etwa zwischen 50 und 200 Euro. Doch keine Sorge, sowohl die Hundekrankenversicherung als auch die Katzenkrankenversicherung übernehmen die Kosten für die Diagnose und Behandlung.


Daran erkennen Sie mit Vorratsmilben verunreinigtes Futter

Schnuppern Sie hin und wieder an dem Trockenfutter. Riecht es „minzig“? Dann wird Ihr Hunde- bzw. Katzenfutter wahrscheinlich von Futtermilben besiedelt. Finden Sie am Boden des leeren Behälters zusätzlich auch noch bräunlichen Milbenstaub, war es definitiv die richtige Entscheidung, das Futter zu entsorgen.

So halten Sie das Futter milbenfrei

In den meisten Fällen wird das Hunde- bzw. Katzenfutter erst nach dem Öffnen mit den Milben kontaminiert. Vor allem bei länger geöffnetem Futter ist die Gefahr groß. Mit diesen Tricks halten Sie das Futter milbenfrei:

  • Benutzen Sie eine luftdicht verschlossene Futtertonne.
  • Öffnen Sie den Futterbehälter immer nur kurz.
  • Waschen Sie den Behälter regelmäßig aus.
  • Füttern Sie Ihre Katze mit getreidefreiem Futter.
  • Frieren Sie einen Teil des Trockenfutters ein.
  • Servieren Sie am besten Diätfutter für Allergiker. Das ist zumindest vor dem Öffnen garantiert milbenfrei.
  • Kaufen Sie kleinere Futtersäcke, die Sie geöffnet nicht so lange lagern müssen.
  • Lagern Sie das Trockenfutter abseits der menschlichen Nahrungsmittel und Tiermöbel.
Icon Glühbirne

Gut zu wissen:

Das Einfrieren des Trockenfutters bringt nur etwas, wenn das Futter noch nicht kontaminiert ist. Tummeln sich in dem Trockenfutter bereits Vorratsmilben, sterben diese zwar in der Tiefkühltruhe, das Futter bleibt jedoch verunreinigt. Denn auch die toten Milben und deren Kot können bei Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze eine allergische Reaktion hervorrufen.

Wie kann ich meinem Hund bzw. meiner Katze das Leben mit einer Futtermilbenallergie erleichtern?

Katze und Futter

Die meisten Hunde und Katzen mit einer Futtermilbenallergie leiden auch an einer Hausstauballergie. Umso wichtiger ist es daher, dass Ihre Umgebung möglichst staubfrei ist. Das schaffen Sie, in dem Sie

  • Hundedecken, Katzenbetten & Co. regelmäßig bei 60 °C waschen.
  • Ihren Hund bzw. Ihre Katze nicht ins Schlafzimmer lassen. Milben machen es sich hier nämlich meist besonders gern bequem.
  • Ihren Staubsauger mit einem Allergenfilter versehen.
 

Kommen Futtermilben auch ins Feuchtfutter?

Möglich wäre es. Und zwar, wenn die Futterbestandteile bereits während der Zubereitung mit Vorratsmilben kontaminiert wurden. Oder aber, wenn die Milben nach dem Öffnen der Dose ins Feuchtfutter gelangen. Wichtig ist daher, dass Sie auch das Nassfutter luftdicht verschließen und die Portionen nicht zu lange im Napf liegen lassen.