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Futter-Klassiker im Winter - darauf ist Ihr Pferd so richtig heiß

Pferd frisst Apfel

Momentan ist der Frühling noch nicht in Sicht, vor allem angesichts der zu erwartenden Minustemperaturen in der kommenden Woche. Wo wir schlottern, fühlen sich Pferde noch ganz passabel.

Sie trotzen diesen Temperaturen, weil sie diese von ihrem Wesen als Steppentiere ja gewohnt sind. Dennoch, damit wir den Kreislauf unserer Lieblingen noch ein bisschen in Schwung bringen können, gibt es verschiedene Gemüse- und Obstsorten, auf die Ihr Pferd richtig abfährt. Lesen Sie mal, womit Sie Ihrem großen Vierbeiner eine Freude machen können:

Der Klassiker: Äpfel für das Pferd

Ein Apfel enthält den Ballaststoff Pektin. Dieser trägt dazu bei, dass Bakterien im Dickdarm genährt werden, ohne sie dabei zu übersäuern. Die Schale beinhaltet Phenole und Polyphenole, die zum Schutz der Körperzellen beitragen. Zusätzlich stärkt das Vitamin C im Apfel das Immunsystem. Vitamin C können gesunde Pferde in ihrem Körper selber herstellen, bei älteren Pferden kann die Eigenproduktion unter Umständen nicht ausreichen. Ein gesundes Pferd kann ohne weiteres ein Kilo Äpfel am Tag verspeisen. Die Äpfel brauchen nicht kleingeschnitten werden. Einzig bei Pferden, die zu Erkrankungen wie der Hufrehe neigen, sind Äpfel wegen ihres hohen Zuckergehaltes nicht ratsam.

Nicht nur des Affen Liebling - die Banane

Die Banane enthält jede Menge Kalium, Kalzium und Magnesium. Dabei ist vor allem Kalium elementar wichtig für gesunde und funktionstüchtige Körperzellen. Magnesiummangel kann zum Beispiel zu Nervosität und Ängstlichkeit führen. Daneben enthält die Banane Durchfall hemmende Oligosaccharide. Der hohe Zuckergehalt sorgt dafür, dass Pferde ganz wild auf Bananen sind. Dennoch dürfen Sie diese nur maßvoll verfüttern. Je nach Gewicht darf es eine halbe bis eine ganze Banane täglich sein. Bei Stoffwechselkrankheiten sind Bananen wegen des hohen Zuckergehaltes eher nicht empfehlenswert.

Rote Bete - der Lieferant für Spurenelemente

Diese rote Knolle ist reichhaltig an Spurenelementen wie Zink und Eisen. Dazu beinhaltet sie auch das Mengenelement Phosphor. Die in der roten Bete enthaltenen Vitamine schützen die Zellen und stärken das Immunsystem wie auch die Schleimhäute oder die Haut. Die Knolle können Sie im rohen Zustand verfüttern. Abgekocht geht es natürlich auch, aber Vitamine gehen dabei verloren. Wenn Pferde den Geschmack selber nicht mögen – Rote-Bete-Chips gehen auch. Dabei müssen Sie aber auf die Fütterungshinweise des Herstellers achten. Eine Knolle am Tag bei Pferden und eine halbe Knolle bei Ponys täglich reichen aus.

Das orange Kraftwunder - die Karotte

Das Beta-Carotin ist einer der wichtigsten Nährstoffe, die sich in der Karotte befinden. Ein Kilo Möhren enthält rund 20 bis 60 Milligramm Beta-Carotin – das entspricht in etwa der Menge im Weidegras. Durch das Beta-Carotin bildet der Körper des Pferdes immer exakt so viel Vitamin A, wie gerade benötigt wird. Die Immunabwehr wird dadurch gestärkt, ebenso die Schleimhäute und die Haut. Karotten können roh oder als Chips verfüttert werden. Dabei bieten Chips den Vorteil, dass sie nicht so schnell schimmeln. Frische Möhren dürfen nicht gefroren oder angeschimmelt sein, das Grün muss entfernt werden, die Möhre wird auch nicht kleingeschnitten. Je 100 Kilogramm Lebendgewicht verträgt ein Pferd ein Kilo Möhren. Bei Stoffwechselstörungen ist wegen des hohen Zuckergehaltes die Möhre allerdings als kritisch zu bewerten.

Zu guter Letzt - die Zuckerrübe

Für die Darmflora ganz wichtig sind Kalzium und Pektin – diese Stoffe sind im hohen Maße in der Zuckerrübe enthalten. Der hohe Rohfaseranteil trägt darüber hinaus zu einer guten Verdauung bei. Pferde stehen auf Zuckerrüben, der hohe Energiegehalt ist vor allem gut für Pferde, die allgemein schlecht futtern. Die Zuckerrüben verarbeiten Sie zu Schnitzeln und weichen diese in Wasser vor der Fütterung ein. Ein bis zwei Hände voll kann ein normales Pferd ohne weiteres am Tag verdrücken.