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Fakten zur Elementarversicherung - hätten Sie es gewusst?

Straße nach dem Starkregen

Gefühlt nehmen bei uns in Deutschland die Starkregenfälle immer mehr zu. Bäche verwandeln sich in reißende Flüsse, ganze Stadteile stehen nach einem kräftigen Regenguss unter Wasser und überall laufen die Keller voll.

Ein Phänomen, das nicht nur Hauseigentümer in der Nähe von Flüssen trifft, sondern überall auftreten kann. Schließlich ist Regen ja nicht an die Nähe von Gewässern gebunden.

Warum gibt es so viele Starkregenfälle?

Wetterexperten rechnen mit der Zunahme von Starkregenfällen. Das hängt mit dem Wandel des Klimas zusammen. In zehn Kilometer Höhe um unseren Planten herum verläuft der Jetstream, ein Starkwindband, das um die ganze Erde läuft. Dieser Jetstream wird ausgelöst durch die Temperaturunterschiede von Äquator und Arktis. Dadurch, dass sich der Nordpol in den letzten Jahren erwärmt hat, damit sind auch Temperatursteigerungen im Komma-Bereich gemeint, wird der Jetstream langsamer. Tiefdruckgebiete verlieren daher mehr Regen über weniger Fläche, da diese nicht mehr so schnell abziehen. Die Zahl der Schäden steigt also – ein Grund, dass Sie als Hauseigentümer jetzt die Elementarversicherung mit in Ihren Versicherungsschutz aufnehmen.

Sind in Deutschland nur ein Teil aller Häuser versicherbar?

Was uns Verbraucherschützer gerne suggerieren, ist, dass ein großer Teil aller Eigentümer ihre Wohnhäuser überhaupt nicht versichern können. Diese Botschaft ist aber grundlegend falsch und auch nicht belegbar. Es gibt vier Gefahrenklassen in Bezug auf das Risiko Hochwasser. In der höchsten Stufe, also mit dem größten Gefährdungsrisiko, befinden sich etwa 130.000 Objekte. Die anderen rund 21 Millionen Häuser fallen in die Stufen 1 bis 3 und sind ohne weiteres oder mit Selbstbeteiligungen versicherbar. Objekte der Stufe 4 können trotz ihrer Lage größtenteils versichert werden – allerdings mit Selbstbehalten und Auflagen. Somit bleibt eigentlich nur ein Bruchteil übrig, der nicht versicherbar ist.

Wenn etwas passiert, springt der Staat ein

Vor allem die Hochwasser in den vergangenen Jahren in Bayer, Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen haben in vielen Fällen finanzielle Hilfe der jeweiligen Bundesländer ausgelöst. Damit sind nicht nur Soforthilfen geflossen, sondern auch konkret Entschädigungsleistungen. Damit ist Schluss. Ab 2019 werden beispielweise in Bayern keine staatlichen Mittel als Unterstützung für Hauseigentümer aufgewendet, die von einer Überschwemmung betroffen sind. Schließlich liegt es in der Pflicht des Hauseigentümers, hier selber den Versicherungsschutz auf den Weg zu bringen. Sparen am falschen Ende und sich auf staatliche Hilfe verlassen – damit ist es vorbei. Unterstützung bekommen lediglich noch die Hauseigentümer, die keine Elementarversicherung abschließen können oder diese nur zu unzumutbaren Bedingungen angeboten bekommen. So hat es in der Vergangenheit die Konferenz der Innenminister beschlossen.

Reicht die Gebäudeversicherung bei Starkregenfällen nicht aus?

Nein, denn die Gebäudeversicherung übernimmt nur Leitungswasserschäden. Da Regen von oben kommt und demnach kein Leitungswasser ist, benötigen Sie also als Ergänzung zu Ihrer Gebäudeversicherung die Elementarversicherung. Nur damit ist Ihr Haus beim nächsten Starkregen gegen das Risiko von Überschwemmungsschäden abgesichert.

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