Ach du dicke Katze: 10 Abnehmtipps für Stubentiger

katze steht auf der Waage

Ihre Katze wiegt zu viel? Gar nicht so leicht, Ihre Samtpfote wieder auf Normalgewicht zu bringen. Denn eine Diät für Katzen kann lebensgefährlich sein. Wir sagen Ihnen, woran Sie erkennen, dass Ihre Katze zu dick ist – und was Sie dagegen unternehmen können. Lesen Sie hier unsere 10 besten Abnehmtipps für Katzen.

Übergewicht macht Katzen unglücklich

Egal, ob Wohnungs- oder Freigängerkatze: Schnell haben unsere geliebten Vierbeiner ein bisschen zu viel auf den Rippen. In einem gewissen Rahmen kein Problem. Legt Ihre Katze aber weiter an Gewicht zu, ist dies nicht nur schädlich für die Gesundheit, sondern auch für die tierische Lebensqualität. Von Fell- und Verdauungsproblemen bis hin zu Gelenk- und Herzproblemen: Die Liste an Folgekrankheiten aufgrund von Übergewicht ist lang. Und eben nicht nur das. Ihre Katze wird lethargisch, liegt am liebsten nur noch herum und verliert ihren Spieltrieb sowie ihre Lebensfreude.

Wie erkenne ich, ob meine Katze zu dick ist?

Sie sind sich unsicher, ob Ihre Katze überhaupt zu dick ist? Kein Problem. Mit einem geübten Blick und einem Handgriff erkennen Sie schnell, ob Ihr Stubentiger zu viel wiegt.

Der Blick von oben: Werfen Sie einen Blick von oben auf Ihre stehende Katze. Bei jeder Samtpfote werden Sie nun in der Mitte die Wölbung des Bauches erkennen können. Wichtig ist, ob die Wölbung nach hinten hin wieder schmaler wird. Sprich, dass sich bei der Katze eine deutliche Taille abzeichnet. Ist die Taille kaum – oder im schlimmsten Fall gar nicht mehr – zu erkennen, ist Ihre Samtpfote übergewichtig.

Der Blick von der Seite: Wie sieht hier der Bauch aus? Geht die Bauchlinie hinten nach oben? Dann ist Ihre Katze normalgewichtig. Verläuft die Linie jedoch gerade oder sogar nach unten, ist Übergewicht im Spiel. Auch ein herabhängender Bauch, der stark wackelt, ist ein Indiz für ein wenig zu viel auf den Rippen.

katze in der Natur

Der Handgriff: Gerade bei Langhaarkatzen ist nur schwer zu erkennen, wo das Fell aufhört und wo das Fett anfängt. Hier hilft ein Griff um die Körpermitte Ihrer Katze. Fühlen Sie direkt die Rippen? Dann ist alles in Ordnung. Sie fühlen gar nichts oder sind sich unsicher, ob Sie die Rippen spüren? Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Ihre Katze übergewichtig ist.

Bevor es mit der Katzendiät losgeht

Ihre Katze ist zu dick? Dann ist es wichtig, dagegen anzusteuern. Nur so kann Ihre Samtpfote auch in Zukunft ein katzengerechtes Leben führen. Bevor Sie jedoch mit der Diät bei Ihrer Katze starten, sollten Sie folgende Dinge beachten:

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Klären Sie ab, ob keine gesundheitlichen Gründe hinter dem Übergewicht stecken. Fragen Sie ihn auch ruhig nach Tipps. Er hat bestimmt ein paar gute Ratschläge auf Lager. Außerdem kann er Ihnen sagen, welchen Kalorienbedarf Ihre Katze hat.
  2. Beobachten Sie sich selbst. Katzen sind meist zu dick, weil die Besitzer zu viel und falsch füttern. Ein Leckerchen zwischendurch oder auch das Abschlecken des Tellers: Was ursprünglich aus Liebe zum Tier geschieht, geht leider in Form von Übergewicht nach hinten los. Denn die Rechnung ist bei unseren Katzen ebenso einfach wie bei uns Menschen: Nehmen wir mehr Kalorien zu uns, als unser Körper verbraucht, werden wir dick.
  3. Setzen Sie nicht zu hohe Ziele. Katzen wiegen generell nicht viel. So liegt das Gewicht einer europäischen Kurzhaarkatze bei 4 kg bis 7 kg, das von Perserkatzen zwischen 2,5 kg und 6,5 kg. Maine Coon wiegen zwischen 3,5 kg und 8,5 kg, norwegische Waldkatzen 3,5 kg bis 9,5 kg. Das Schwergewicht unter den Katzen ist die Savannah, die bis zu 12 Kilogramm auf die Waage bringt.
    Natürlich sind dies nur Richtwerte. Das Gewicht variiert von Tier zu Tier. Zudem bringen Kater meist mehr auf die Waage, als ihre weiblichen Pendants. Dennoch wird deutlich, dass Katzen selten mehr als 10 kg wiegen. Eine Gewichtsabnahme von 100 g ist also schon ein Erfolg, auf den aufgebaut werden kann.
  4. Eine Nulldiät bei Katzen ist lebensgefährlich. Wie schon im Punkt vorher erwähnt, sollten Sie sich über kleine Erfolgserlebnisse freuen. Werden Sie deshalb nicht ungeduldig und versuchen Sie bloß nicht, zu viel in zu wenig Zeit erreichen zu wollen. Zum Beispiel, indem Sie Ihrer Katze einen Tag nichts zu fressen geben. Radikaldiäten sind gefährlich für Ihre Samtpfote. Ohne ausreichende Eiweißzufuhr kann die Leber nicht vernünftig arbeiten – die Folge: eine lebensbedrohliche Fettleber.

Katze im Winter

10 Tipps, wie Sie das Übergewicht bei Ihrer Katze in den Griff bekommen

Nachdem Ihr Tierarzt grünes Licht gegeben hat, kann es nun mit dem Abnehmen losgehen.

Tipp 1: Futterration messen und kürzen

Beim Füttern Ihrer Katze ist es wichtig, dass Sie genau im Auge behalten, wann sie wie viel Essen bekommt. Am besten begrenzen Sie die Mahlzeiten Ihres dicklichen Lieblings auf 2-3 Stück pro Tag. So können Sie die Kalorienzufuhr leichter kontrollieren.

Beispiel: Ihre Katze darf laut Tierarzt 450 Kalorien pro Tag essen. Geben Sie Ihr nun morgens 200 Kalorien, abends 200 Kalorien und zwischendurch eine kleine Mahlzeit mit 50 Kalorien. Halten Sie diese Fressenszeiten ein. So ist es auch für Ihre Katze leichter, sich an die Nahrungsumstellung zu gewöhnen.

Wichtig: Achten Sie bei der Fütterung gewissenhaft auf die Kalorienangaben. Diese stehen hinten auf der Packung. Wiegen Sie das Essen nun immer ab. Pi mal Daumen ist keine gute Lösung. Schnell landet dann doch einmal zu viel Futter im Katzennapf.

Katze frisst aus der Hand

Tipp 2: Wasser statt Katzenmilch

Denken Sie daran: Kalorien werden nicht nur über das Essen aufgenommen. Auch Trinken kann dick machen. Geben Sie Ihrer Katze daher lieber Wasser statt Katzenmilch. Die Bestandteile von Katzenmilch sind nicht wichtig für erwachsene Katzen. Im Gegenteil: Die Kalorien und Zusatzstoffe schaden Ihrer übergewichtigen Katze eher, als dass sie ihr helfen.

Sie haben das Gefühl, Ihre Katze mag aber kein Wasser? Der Eindruck täuscht. Katzen trinken generell sehr wenig. Einen Großteil der vom Körper benötigten Flüssigkeit nehmen Sie über ihr Essen auf. Häufig suchen sie sich auch andere Flüssigkeitsquellen im Haushalt. Zum Beispiel schlecken sie Tropfen aus dem Wasch- oder Spülbecken. Oder Wasser, das sich beim Blumengießen in der Unterschale ansammelt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Katze kein Wasser mag, tendiert also gegen Null. Sie quälen Ihre Samtpfote deshalb keinesfalls, wenn Sie ihr nur Wasser als Getränk anbieten.

Tipp 3: Nassfutter statt Trockenfutter

Wie der Name es bereits verrät, enthält Nassfutter (auch: Feuchtfutter) wesentlich mehr Wasser als Trockenfutter. Ihre Katze kann also eine augenscheinlich größere Portion essen, da diese trotzdem weniger Kalorien enthält. Gleichzeitig nimmt sie genug Flüssigkeit auf, um ihre Nierenfunktion anzukurbeln.

Sollten Sie den Umgang mit Feuchtfutter nicht gewohnt sein, sollten Sie auf folgende Dinge achten:

  • Nassfutter verdirbt schnell. Öffnen Sie daher die Packung erst kurz vor der Fütterung. Verbrauchen Sie nicht die gesamte Menge, verschließen Sie die Packung direkt im Anschluss luftdicht – zum Beispiel in einem extra Beutel. So verpackt ist das Futter nun bis zu drei Tagen im Kühlschrank haltbar. Viele Hersteller geben auf Ihren Produkten Hinweise zur richtigen Lagerung. Verdorbenes Feuchtfutter erkennen Sie bereits am Aussehen. Es läuft gräulich an.
  • Servieren Sie das Nassfutter nicht zu kalt. Bekommen Ihre Samtpfoten die Futterration direkt aus dem Kühlschrank, führt dies zu Magenschmerzen und Erbrechen. Holen Sie die Dose oder Packung daher rechtzeitig aus der Kühlung.
  • Wechseln Sie die Sorten des Nassfutters regelmäßig durch. Nicht umsonst sind Katzen als wahre Feinschmecker und wählerisch verschrien. Den einen Tag stürzen sie sich auf das Feuchtfutter mit Hähnchenfleisch, den anderen Tag machen Sie einen großen Bogen um den Napf. Verzweifeln Sie also nicht, wenn Ihre Katze einmal nicht frisst. Probieren Sie verschiedene Sorten durch.
  • Nassfutter ist nicht gleich Nassfutter. Nicht jedes Feuchtfutter deckt den nötigen Ernährungsbedarf Ihrer Katze ab. Nur Fressen, das den Namen Alleinfutter trägt, ist wirklich zur alleinigen Fütterung geeignet. Achten Sie beim Einkaufen auf den entsprechenden Hinweis. Um Ihren Katzen ausreichend Nährstoffe zu bieten, bevorzugen viele Katzenhalter daher eine Mischfütterung aus Trocken- und Nassfutter.
    Bezogen auf das Beispiel von Tipp 1: Geben Sie Ihrer Katze doch einfach morgens und abends Nassfutter, mittags Trockenfutter. Auch wenn Sie berufstätig sind, ist dies eine ideale Lösung für Sie. So können Sie Ihrer Katze das Feuchtfutter vor und nach der Arbeit frisch servieren und für Ihre Abwesenheit den Napf mit der entsprechenden und abgewogenen Menge Trockenfutter füllen, an dem sich Ihre Katze jederzeit bedienen kann.

Katzenfutter

Tipp 4: Futterzellulose

Sie haben das Gefühl, Ihre Katze wird einfach nicht satt? Dann kann gerade in der Anfangszeit der Abnahme Futterzellulose helfen. Hierbei handelt es sich um Ballaststoffe, die den Magen füllen, jedoch nicht verdaut werden können und deshalb einfach wieder ausgeschieden werden. Fügen Sie Ihrer Katze diese Zellulose in kleinen Mengen bei, wird sie schneller satt, ohne Kalorien aufzunehmen. Gewöhnen Sie Ihre Katze jedoch langsam daran – die Ballaststoffe regen nämlich die Darmtätigkeit an. Nicht, dass Ihre Katze nun Durchfall oder ähnliches bekommt.

Bedenken Sie zudem, dass dies nur ein begrenzt einsetzbares Hilfsmittel sein soll. Es enthält keine wichtigen Nährstoffe, sondern ist nur ein Hilfsmittel, den Hunger bei Ihrer Samtpfote einzudämmen. Erhältlich ist diese Futterzellulose in den entsprechenden Tierfachgeschäften. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf noch einmal bei den Fachkräften vor Ort, ob das Mittel für Ihre Katze in Frage kommt und wie Sie es richtig einsetzen.

Tipp 5: keine Leckerchen

Liebe geht über den Magen, zumindest und vor allem bei uns Menschen. Daher lieben wir es einfach, unserer Katze ab und zu ein Leckerchen zu geben und ihr damit etwas – vermeintlich – Gutes zu tun. Aber Fakt ist: Katzen brauchen keine Leckerchen, um glücklich zu sein.

Ein weiteres „Problem“: Viele von uns wohnen mit jemandem zusammen. Und damit sind wir dann nicht die einzigen, die der Katze ein Leckerchen zustecken. Wenn wir aus dem Raum sind, kommt vielleicht fünf Minuten später der Partner vorbei und gibt der Katze auch ein Leckerchen. Dann unsere Tochter und im Anschluss die Oma, die gerade zu Besuch ist – und schon hat unsere Samtpfote viel zu viele Leckereien bekommen. Und zwar zusätzlich zum normalen Fressen.

Damit sich dies nicht unbegrenzt aufsummiert, sollten Sie eine Ration Leckerchen zurechtlegen, die die Katze am Tag höchstens bekommen darf. Ist diese Ration weg, dann ist sie weg. Berechnen Sie die Kalorien unbedingt mit in die Gesamtkalorienzufuhr des Tages ein!

Katze wird gefüttert

Und ganz, ganz wichtig: Bleiben Sie hart, auch wenn sie noch so sehr betteln. Übrigens – ein um die Beine streichen und Maunzen bedeutet nicht zwangsläufig, dass Ihre Katze etwas zu essen möchte. Häufig ist es einfach nur Kontaktsuche.

Tipp 6: Lassen Sie kein Essen offen stehen

„Meine Katze geht nicht an mein Essen.“ – davon sind viele Katzenbesitzer überzeugt. Doch sind Sie sich wirklich zu 100 % sicher? Riskieren Sie daher lieber nichts und achten Sie noch mehr darauf als sonst, dass Sie kein Essen offen und vor allem nicht unbeaufsichtigt stehen lassen. Denn selbst das Ablecken von nur ein bisschen Sahne oder Bratensoße bringt schon wieder unnütze Kalorien mit sich.

Nach dem Essen sollten Sie benutztes Geschirr am besten direkt in die Spülmaschine räumen bzw. abspülen. Denn die Reste von den Tellern lassen sich ebenso herrlich abschlecken.

Katze sitzt auf dem Tisch

Tipp 7: Getrennte Räume beim Fressen

Haben Sie mehr als eine Katze? Dann wird es für Sie eine kleine Herausforderung, die Essgewohnheiten Ihres felligen Moppelchens im Auge zu behalten. Vor allem, wenn dieses sich nicht nur über den eigenen Napf, sondern im Anschluss auch über die Reste der übrigen Näpfe hermacht. Deshalb bleibt Ihnen leider nichts übrig, als Ihre Katzen räumlich getrennt zu füttern.
Stellen Sie dafür den Napf Ihres Problemkindes um. Denn da dieses anscheinend gerne frisst, wird es wahrscheinlich nicht so viele Probleme damit haben, wenn sich auf einmal der Fütterungsort ändert.

Wichtig: Zwischen den Napfstellplätzen sollte eine Tür liegen, die Sie während der Fütterungszeiten schließen können. Füttern Sie nun die Katzen gleichzeitig und lassen Sie die Türen solange geschlossen, bis alle Katzen fertig mit Fressen sind. Haben die anderen Katzen nicht alles aufgegessen, stellen Sie die übrig gebliebene Mahlzeit außer Reichweite und füttern Sie die Katzen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal.

Am Anfang kann es dabei noch zu einem Maunzkonzert kommen. Vor allem wenn eine Katze schneller fertig ist als die andere und darauf wartet, endlich wieder in alle Zimmer zu dürfen. Doch mit der Zeit werden sie sich an die neuen Fressbedingungen gewöhnen.

Tipp: Sie müssen nicht unbedingt zwei verschiedene Zimmer wählen. Ihre übergewichtige Mieze schafft es nicht mehr auf den Schrank? Dann füttern Sie die andere Katze dort. So brauchen Sie keine Türen zu verschließen.

Tipp 8: Lassen Sie Ihre Katze für Ihr Fressen arbeiten

So plump es auch klingt: Lassen Sie Ihre Katze etwas tun für ihr Essen. Mittlerweile gibt es besondere Spielzeuge und auch Näpfe, die darauf ausgelegt sind, Essen mit Aktivität zu verbinden. So müssen die Katzen mit Ihren Pfötchen in Löchern angeln, an Rädern drehen oder einen Ball quer über den Boden rollen, um an das gesehnte Futter zu gelangen. Derart angetrieben schlagen Sie also gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihre Katze schlingt nicht und wird zudem in Bewegung gehalten. Und keine Sorge, Ihre Katze empfindet dies nicht als Strafe. Im Gegenteil: Ihr vielleicht eingerosteter Spieltrieb wird wieder geweckt.

Besonders gut geht dies natürlich mit Trockenfutter oder Leckerchen. Erkundigen Sie sich in Ihrem Tierbedarf nach Anti-Schling-Näpfen, Futterbällen, Futterspendern oder Futterlabyrinthen – die Auswahl ist groß.

Tipp 9: Spielen Sie regelmäßig mit Ihrer Katze

Früher hat Ihre Katze viel gespielt, aber mittlerweile liegt sie lieber träge herum? Dann animieren Sie Ihr Fellknäuel häufiger zum Spielen. Probieren Sie dabei auch ruhig neues Katzenspielzeug aus. Das muss nicht unbedingt teuer sein. Eine leere Toilettenpapierrolle, ein Tischtennisball oder eine ungekochte Spiralnudel sind ebenfalls bestens zum Spielen geeignet.

katze mit Spielzeug

Wichtig: Überfordern und stressen Sie Ihre Katze nicht! Bieten Sie ihr die Gelegenheit zum Spielen, wann immer sie möchte. Scheuchen Sie sie aber nicht permanent durch die Wohnung und reißen Sie Ihre Samtpfote bloß nicht extra dazu aus dem Schlaf. Das stresst sie eher, statt sie zum Spielen zu animieren.

Tipp 10: Reden Sie mit den Nachbarn

Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass Freigängerkatzen nicht dick werden. Denn auch unsere herumstromernden Freunde können schnell einmal zu viele Kalorien zu sich nehmen. Eine selbstgefangene Maus hier oder da stellt kaum ein Problem dar. Schlimmer wird es, wenn Ihre Mietze sich draußen an fremden Katzennäpfen bedient oder sich von anderen Katzenfreunden füttern lässt. Ein bisschen Milch hier, ein Katzenleckerli dort – und schon schleppt Ihre Katze ein paar Kilo zu viel mit sich herum.

Das Problem: Sie haben kaum eine Möglichkeit, zu kontrollieren, was Ihre Katze draußen frisst. Das Einzige, das Sie tun können, ist mit den Personen aus den umliegenden Häusern zu reden. Schildern Sie Ihren Nachbarn die Situation und bitten Sie diese, Ihrer Katze nichts zu essen zu geben.

Tipp: Nehmen Sie ein Foto Ihrer Katze mit. So können weniger bekanntere Nachbarn besser einordnen, welche Katze zu Ihnen gehört.

Katze frisst

Zu guter Letzt: Geduld bei der Katzendiät

Wenn Sie die oben genannten Tipps berücksichtigen, wird Ihr geliebtes Fellmoppelchen bestimmt bald wieder zu einer normalgewichtigen Katze. Das wichtigste bei der ganzen Aktion ist jedoch: Geduld. Stressen Sie weder sich noch Ihre Samtpfote. Überflüssige Pfunde entstehen auch nicht von heute auf morgen – und so dauert es eben auch eine Weile, bis sie wieder verschwinden. Setzen Sie Ihrer Katze kleine Zwischenziele. So kann es bereits ein erster kleiner Erfolg sein, wenn der Aufwärtstrend beim Gewicht gestoppt wird. Und wenn Sie dann nicht aufgeben und bedacht weiterfüttern, wird es mit dem Gewicht bei Ihrer Katze bergab und gleichzeitig mit der tierischen Lebensfreude bergauf gehen!

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Katze mit Pfoten auf dem Tisch

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