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Den Welpen stubenrein bekommen: 8 ultimative Tipps

Ein Welpe guckt über die Schulter

Einen Welpen stubenrein bekommen, ist eine kleine Herausforderung. Aber mit viel Aufmerksamkeit, Geduld, Verständnis und unseren Tipps, bekommst du die Sache in den Griff.

Am Wichtigsten ist es mit der Grunderziehung deines Welpen relativ zügig nach seinem Einzug bei dir zu beginnen. Eine „Schonfrist“ à la „Der Kleine ist doch noch ein Baby “ und für Erziehung sei es noch zu früh, ist überholt und kann nach hinten losgehen. Vor allem, da ein Welpe bis zur 20. Lebenswoche am leichtesten lernt. Unsere Tipps werden dir helfen, dein Ziel schneller zu erreichen.

  1. Lösestelle
    Schon am Tag seines Einzugs, solltest du dem Welpen zügig nach seiner Ankunft die Stelle im Garten oder Grünstreifen vor dem Haus zeigen, wo er sich in Zukunft erleichtern soll. Ein bisschen Grün wäre nicht schlecht und ruhig sollte es sein, so dass er nicht zu abgelenkt ist.
  2. Beobachten deinen Welpen!
    Am Anfang mag dir das wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkommen: „Woher zum Teufel soll ich wissen, wann mein Hund muss?“ Mit der Zeit wirst du sehen, dass es eigentlich ganz einfach ist: Da ein Welpe körperlich noch gar nicht in der Lage ist einzuhalten, seine Blase ist noch winzig, muss eine drei bis vier Monate alte Fellnase sowieso etwa alle drei Stunden raus. Du solltest also dementsprechend vorsorgen und ihn jedes Mal nach dem Fressen, dem Aufwachen und Spielen, direkt rausbringen. Um ihm nicht auf dem Weg ins Freie die Gelegenheit zu geben, unterwegs alles „loszuwerden“, solltest du ihn nach draußen tragen bis er selbständig versucht an den bestimmten Ort zu gelangen.
  3. Deute die Zeichen
    Wenn du den 3-Stunden-Takt mal versäumt haben solltest, wird deine Fellnase dir durch deutliches Unruhig werden, den Boden abschnuppern und sich im Kreis drehen deutliche Zeichen geben, dass es genau jetzt höchste Eisenbahn ist mit ihr auf dem Arm im Schweinsgalopp nach draußen zu jagen.
  4. Loben als würde es kein Morgen geben
    Wenn dein Welpe sich dann ganz vorbildlich draußen gelöst hat, können das Lob und die Leckerlis gar nicht genug sein, um diese Tat zu würdigen. Wenn er ein paarmal ein freudiges Erlebnis an diesem Ort hatte, wird er schnell sein Geschäft verrichten und auf die Wiederholung der Zeremonie mit dem vielen Loben und gelegentlichen Leckerchen warten.
  5. Auf Kommando
    Gewöhne dir von Anfang an ein Lösungswort zu sagen, wenn er sich erleichtert. Die meisten Welpen haben nach einiger Zeit verstanden, was du mit diesem Wort von ihm willst. Das kann echt praktisch sein, wenn man mal auf Reisen ist und den Kleinen so ganz ohne Wiese oder Baum davon überzeugen müssen sich zu lösen.
  6. Strafen zerstören die Bindung
    Passiert doch mal ein Malheur in der Wohnung, darfst du den kleinen auf keinen Fall bestrafen. Wenn du ihn dabei auf frischer Tat ertappst, empfehlen wir ihm mit einem kurzen „Pfui“ deinen Unmut über seine Handlung auszudrücken und ihn dann auf dem schnellsten Weg nach draußen zu bringen. Wenn er sich dann erneut löst, schön das Loben nicht vergessen. Wie du unter keinen Umständen reagieren solltest:
    - Laut schimpfend auf ihn zu rennen, dass deine Fellnase sich erschreckt. Das schlimmste Resultat könnte nun sein, dass er in Zukunft vor dir versteckt wenn er muss und sein Geschäft heimlich hinter dem Sofa erledigt.
    - Auf keinen Fall darfst du den Kleinen in seine eigene Hinterlassenschaft drücken. Er versteht nicht was du von ihm willst. Diese „alten Methoden“ sind nicht (!) empfehlenswert und verunsichern deinen Welpen nur. Es ist an dir deine Augen und Ohren zu schulen, um zu erkennen, wann er muss. Alles andere wird die Bindung zwischen dir und deiner Fellnase zerstören.
  7. Gesicherter Schlafplatz
    Hunde sind von Natur aus sehr reinlich und werden es tunlichst vermeiden ihren Schlafplatz zu verunreinigen. Deshalb bietet es sich an das Hundekörbchen während der Nacht in einen Karton mit hohen Seitenwänden zu stellen, so dass der Kleine nicht selbstständig hineinklettern kann (eine Transportbox erfüllt diesen Zweck auch): die Fellnase wird sich durch Winseln bemerkbar machen, wenn sie muss, den ihr Lager will sie nicht verschmutzen. Sobald dies geschieht, Jogginghose an und ab nach draußen mit euch!
  8. Provisorisches Indoor-Klo
    Wer in einem Haus mit nahegelegenem Grünstreifen oder gar einen eigenen Garten sein Eigen nennt, ist klar im Vorteil. Zumindest jemandem gegenüber der in einem Mietshaus in der 6. Etage wohnt. Da schaffst du es evtl. nicht so schnell nach unten, wenn dein Welpe mal muss. Oder deine Fellnase hat auf dem langen Weg durch das Treppenhaus nach unten ganz vergessen, dass sie eigentlich muss. In sollten Fällen hat sich, vor allem in den ersten Tagen ein speziell für den Welpen eingerichtetes Hundeklo bestehend aus Welpenpads, die du in einer ruhigen Ecke auslegst, bewährt. Sobald du merkst, dass er sich lösen muss, setzt du ihn hier drauf. Natürlich ist es wichtig, trotzdem mit regelmäßig mit deinem Welpen nach draußen zu gehen, um ihm eine Routine beizubringen. Und ihn selbstverständlich ausgiebig zu loben, wenn er draußen dann mal zufällig macht. Das Indoor-Klo sollte in unseren Augen wirklich nur eine Notlösung sein.

Wenn du all diese Tipps beachtest, wird das „Sauberwerden“ deines Vierbeiners nicht im Stress ausartet.

Habt ihr noch weitere Tipps zur Reinlichkeitserziehung? Dann rein in die Kommentare damit!