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Auf Tour mit Hund an Nord- und Ostsee

Urlaub im eigenen Land mit Hund. Das liegt voll im Trend. Über die Hälfte aller Hundeliebhaber möchte auf ihren Freund mit vier Pfoten auch während des Urlaubs nicht verzichten. Gehörst du auch dazu?

Mit dem Hund am Strand

Viele Hundestrände an der deutschen Küste warten darauf, von dir und deinem Vierbeiner entdeckt zu werden. Aber was bist du für ein Strandtyp? Möchtest du mit deinem Hund einfach nur ungezwungen am einsamen Strand entlang laufen und mit deinem Vierbeiner in den Wellen toben? Oder liegst du lieber mit einem guten Buch und deiner Fellnase unterm Sonnenschirm? Bist du mit Hund und Familie unterwegs und deine Kinder lieben die Nähe zur nächsten Strandbude mit Eis und Pommes Spezial? Planst du mit deinem Hund einen längeren Urlaub oder nur einen Tagesausflug ans Meer?

Tolle Ferienwohnungen und Ferienhäuser für den Urlaub mit Hund findest du bei: hundeurlaub.de

Wo bitte geht´s denn hier zum Hundestrand?

Du hast sicherlich deine eigene Vorstellung vom perfekten Tag an der See. Verschiedene Seiten im Netz und praktische Apps fürs Smartphone helfen dir, den optimalen Strand an Nord- und Ostsee für dich und deinen Hund zu finden. Die Seite www.hundestraende.eu beispielsweise stellt auf ihrer Homepage Strände an Deutschlands Küste vor, an denen du mit deinem Liebling willkommen bist. Eine praktische Mobilversion für dein Handy mit entsprechendem Kartenmaterial zum Thema „mit Hund und App unterwegs“ findest du unter dem Begriff „Hundestrände“ im App Store oder bei Google Play.

Leinen los am Strand - wie ist das mit der Anleinpflicht?

An vielen Stränden der Nord- und Ostsee besteht während der Hauptsaison von Mai bis September eine Leinenpflicht für deinen Hund. Auch ein ausgewiesener Hundestrand bedeutet nicht automatisch, dass dein Hund frei am Strand oder im Wasser herumlaufen darf. Beispielsweise darfst du an manchen Strandabschnitten und Deichen der Nordseeküste deinen Hund nicht frei laufen lassen, da die Tiere im Nationalpark Wattenmeer in ihrer Brutzeit geschützt werden sollen.

Bist du flexibel genug und weichst auch mal vom Hauptstrand ab, wirst du aber mit Sicherheit einen Abschnitt finden, an dem deine Fellnase ungestört herumtollen kann. Die Inseln Spiekeroog, Wangerooge oder Sylt zeichnen sich dabei als besonders hundefreundlich aus.

An der Ostsee-Küste in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sieht es für euch ähnlich aus. Auch hier gibt es saisonabhängige Regelungen, wann du mit deinem Vierbeiner ohne Leinenzwang ans Wasser darfst. Travemünde zeigt sich ausgesprochen hundefreundlich. Auch Grömitz hat paradiesische Verhältnisse für dich und deinen Vierbeiner. Hier findest du z. B. einen gut gepflegten, naturbelassenen Hundestrand mit Strandkörben.

Unter www.dogs-magazin.de findest du einen informativen Artikel, der alle Strände an Nord- und Ostsee genau unter die Lupe genommen hat.

Sommer, Sonne, Strand und Hund - wichtige Tipps rund ums Sonnen-Baden mit Fellnase

Egal welcher Strandtyp du bist: Um den Tag mit deiner Fellnase genießen zu können, musst du vorher einiges bedenken. Denn mit Hund im Schlepptau gehören ein paar Dinge mehr in die Badetasche.

Toben im Salzwasser macht durstig. Pack ausreichend Getränke für dich und deinen vierbeinigen Freund ein. Dein Hund freut sich sicherlich über eine Ruhepause im Schatten. Ein Sonnenschirm für euch beide wäre da ideal. Oder auch eine Strandmuschel. Möchtest du dabei nicht unbedingt das Handtuch mit deinem Vierbeiner teilen, nimm ruhig ein Zweites für ihn mit. Ein Klecks Sonnencreme schützt nicht nur deine Haut, sondern auch die hellhäutige Nase deines vierbeinigen Freundes vor Sonnenbrand.

Verbringst du mit Kind und Kegel deinen Tag am Meer, ist oftmals die Nähe zur nächsten Imbissbude und Duschgelegenheit gefragt. Dieses Bedürfnis haben viele Familien und so ist in der Hauptsaison erfahrungsgemäß von Einsamkeit keine Spur. Häufig liegt der nächste Handtuch-Nachbar direkt hinter deinem Sonnenschirm. Vielleicht ist er nicht der größte Hundefreund und teilt ungern sein Picknick mit deinem Liebling. Auch ein fremder Hund in direkter Nachbarschaft kann für Aufruhr sorgen. Also: Augen auf bei der Platzwahl.

Genauso wie du deine Kinder im Auge behältst, solltest du auch auf deinen Hund aufpassen. Wasser bedeutet immer eine Gefahr. Selbst wenn du glaubst, dein Hund sei ein guter Schwimmer, darfst du das Meer mit seinen Wellen und Strömungen nicht unterschätzen.

Übrigens: Soll dein Hund mal für einen Moment alleine auf der Stranddecke bleiben und die Strandtasche bewachen, ist ein Sonnenschirm nicht unbedingt der richtige Gegenstand, um deine Fellnase anzuleinen und vom Alleingang abzuhalten. Dafür gibt es für kleines Geld im Zoobedarf praktische Anlegepflocks oder Strandanker, die du ähnlich einem Camping-Hering in den Sand drehst.

Alles bedacht und ein Reiseziel gefunden? Dann kann´s ja losgehen. Jetzt steht einem unbeschwerten Strandtag mit deiner Fellnase nichts mehr im Wege. Viel Spaß bei eurer Entdeckertour und genießt euren Tag am Meer!