√Ąngstliche Katzen: So nimmst du deiner Katze die Angst

Katze versteckt sich

Dein VS.Katzen-Blog: Katze hat Angst – was kannst du tun?

Deine Katze ist sch√ľchtern und reagieren in bestimmten Situationen √§ngstlich? Die Katze hat Angst? Zum Problem wird es allerdings, wenn die Angst deiner Katze kein Ende nimmt. Denn dann leidet sie unter st√§ndigem Stress. Ein Zustand, der weder f√ľr dich noch f√ľr deine Samtpfote auf Dauer ertragbar ist. Wir verraten dir daher, wie du deine Katze von der Angst befreist.

Woran erkenne ich eine ängstliche Katze?

Deine Mieze teilt dir ihre Angst √ľber ihre K√∂rpersprache mit. Eine ver√§ngstigte Katze

  • rei√üt ihre Augen ganz weit auf,
  • hat geweitete Pupillen,
  • str√§ubt ihr Fell und macht einen Katzenbuckel,
  • faucht, spuckt oder schl√§gt m√∂glicherweise nach dem Objekt ihrer Angst und weicht gleichzeitig davor zur√ľck,
  • klemmt ihren Schwanz unter ihren K√∂rper oder peitscht mit ihm wild hin und her,
  • klappt ihre Ohren ab, sodass diese flach an ihrem Kopf liegen. Sie neigt den Kopf nach unten und schaut nach oben,
  • ergreift die Flucht und versteckt sich. Gibt es keine Fluchtm√∂glichkeit, bleibt sie starr stehen und duckt sich.

Warum ist meine Katze ängstlich?

Die Angst einer Katze hat viele Facetten. Nicht immer reagieren sie direkt panisch, manchmal sind sie auch nur unsicher und beobachten das Unbekannte bzw. die m√∂gliche Bedrohung lieber zun√§chst aus der Ferne. Oftmals sind es laute Ger√§usche oder fremde Personen, die Ihrer Samtpfote gr√∂√üere Angst machen. Eigentlich ein vollkommen normales Verhalten, schlie√ülich dient Angst in der Natur dem √úberleben. Und woher soll deine Miezekatze auch wissen, dass das √ľberm√ľtige Kindergeschrei deiner Nichte oder die lauten Ger√§usche des neuen Staubsaugers nicht lebensbedrohlich sind?

ängstliche Katze

Manchmal ist es jedoch auch gar nicht so einfach, den Auslöser der Angst ausfindig zu machen. Bei der Ursachenforschung solltest du dich daher immer fragen: Hat meine Katze möglicherweise wiederholt negative Erfahrungen gemacht? Und wenn ja, welche?

VS.-Tipp: Negative Erfahrungen als Angstauslöser

Aus Fehlern und schlechten Erfahrungen lernen wir. Dasselbe gilt auch f√ľr Katzen. Immerhin √ľberleben sie nur, wenn sie Gefahren erkennen und vermeiden. Hat deine Samtpfote in der Vergangenheit also wiederholt negative Erfahrungen gemacht, wird sie in vielen Situationen verst√§rkt von ihrem √úberlebensinstinkt geleitet und reagiert mitunter sehr panisch.

Zu den häufigsten Angstauslösern durch negative Erfahrungen gehören:

  • wiederholtes Fehlverhalten von Menschen. Immer wieder werden Katzen von Zweibeinern gequ√§lt. Um dieses Trauma zu √ľberwinden, brauchen sie Zeit und einen Katzenfreund mit viel Geduld an ihrer Seite.
  • die Transportbox. Ob Stra√üenkatze, Freig√§nger oder Stubentiger – kaum eine Mieze f√ľhlt sich in der kleinen Kiste wohl. Dabei verkriechen sie sich sonst eigentlich gerne in Kisten. H√∂hlen und Co. dienen ihnen h√§ufig sogar als R√ľckzugsort. Die Transportbox ist f√ľr sie jedoch das genaue Gegenteil, denn sie ist mobil. In ihr bringen wir unsere Katzen mit dem Auto in eine neue Wohnung oder noch schlimmer zum Tierarzt. Das stresst die meisten Samtpfoten ungemein.
  • die Tierarztpraxis – f√ľr viele ein Ort des Schreckens. Die meisten Katzen, die unbedingt aus der Transportbox entkommen wollen, verkriechen sich sp√§testens im Wartezimmer des Tierarztes in die hinterste Ecke der Kiste. All die unbekannten Ger√ľche und die komischen Ger√§usche wie das laute Hundehecheln sind einfach zu viel. Doch ganz egal, wie sehr sie sich auch in die Ecke kauern, es greift trotzdem eine fremde Hand in die Box, packt sie am Nacken und zerrt sie auf einen kalten Tisch. Dort stehen dann meist mehre unbekannte Menschen um die Katzen herum, halten sie fest, fassen sie am ganzen K√∂rper an und geben ihnen m√∂glicherweise sogar eine Spritze.

Weitere Angstauslöser, wenn die Katze Angst hat

Neben schlechten Erfahrungen gibt es nat√ľrlich auch andere Situationen, die bei Samtpfoten Angst hervorrufen. Viele Katzen reagieren √§ngstlich, wenn

  • sie ohne menschlichen Kontakt aufgewachsen sind. Vielleicht hast du ja eine Samtpfote aus dem Tierheim adoptiert, die zuvor mit ihrer Mutter auf der Stra√üe gelebt hat. War die Katzenmutter Menschen gegen√ľber sehr misstrauisch, dann hat sich Ihr K√§tzchen dieses Verhalten w√§hrend ihrer Pr√§gungsphase mit gro√üer Wahrscheinlichkeit abgeguckt.
  • sie aus ihrer Routine gerissen werden. Bestimmt hast du bemerkt, dass deine Mieze nicht gerade begeistert ist, wenn du deine M√∂bel umstellst, renovierst oder neue M√∂bel kaufst.
  • pl√∂tzlich fremde Tiere oder Personen in ihr Territorium eindringen. Seien wir einmal ehrlich, die meisten Samtpfoten m√∂gen es nicht, wenn ‚Äěihr Personal‚Äú Besuch bekommt. Dieser wird von ihnen h√§ufig zun√§chst ignoriert oder misstrauisch be√§ugt. Sind dann auch noch kreischende Kleinkinder oder aufdringliche Hunde mit von der Partie, ziehen sie sich h√§ufig komplett zur√ľck. Hier gilt f√ľr dich und deinen Besuch: Bedr√§nge deine Katze nicht!
  • wir Menschen mit ihnen umziehen. Erst werden nach und nach alle M√∂bel, Katzenspielzeuge und Kratzgelegenheiten aus der Wohnung geschafft und im Anschluss setzen wir unsere Miezen in eine vollkommen unbekannte Umgebung. Dort m√ľssen sie sich dann erst einmal zurechtfinden und das Katzenklo sowie einen neuen R√ľckzugsort suchen.
  • sie fremde und vor allem laute Ger√§usche vernehmen. Staubsauger, Mixer, Feuerwerk, Sch√ľtzenz√ľge sowie eigentlich alles Laute, das sie nicht einordnen k√∂nnen, verbinden Samtpfoten zun√§chst einmal mit Gefahr. Kein Wunder, immerhin ist ihr Geh√∂r dreimal besser als das von uns Menschen.

Die Katze hat Angst – wie reagiere ich richtig?

Einige Tipps aus unserer VS. – Redaktion:

Hast du eine scheue Katze in Ihre Familie aufgenommen, brauchst du vor allem eins: Geduld. √Ąngstliche Katzen solltest du niemals zu ihrem Gl√ľck zwingen. Und dennoch gibt es einige Tricks, mit denen du deiner Samtpfote Schritt f√ľr Schritt etwas von ihrer Angst nehmen kannst.

Katze hat Angst und scuht Schutz

Tipp 1: Finde den oder die Angstauslöser

Sobald du in Erfahrung gebracht hast, was deiner Katze Angst macht, solltest du solche angstauslösenden Situationen so gut es eben geht vermeiden. Das heißt jedoch nicht, dass du auf regelmäßige Tierarztbesuche verzichten solltest, nur weil deine Katze Angst vor der Transportbox und dem Veterinär hat.

Tipp 2: Lasse deiner Samtpfote Zeit

Scheue Katzen suchen sich meist einen R√ľckzugsort. Manche kauern sich hoch oben auf einen Kleiderschrank im Schlafzimmer, andere verstecken sich hinter einem Schreibtisch oder unter dem Sofa. Wir Menschen versuchen dann h√§ufig, sie mit Leckereien und netten Worten aus ihrem Versteck hervorzulocken. Doch mit diesem Verhalten stresst du eine ver√§ngstigte Katze nur umso mehr. Lasse deine Samtpfote lieber in Ruhe, oft kommt sie nach einiger Zeit selbst aus ihrem Versteck hervor. Und auch dann gilt: Mache keine hektischen Bewegungen, warte, bis deine verunsicherte Mieze den gr√∂√üten Schrecken √ľberwunden hat und von sich aus auf dich zukommt.

Gut zu wissen: Vor allem in einem neuen Zuhause kann es manchmal mehrere Tage dauern, bis sich eine scheue Katze aus Ihrem Versteck traut. Stelle daher das Futter in die Nähe ihrer Zuflucht. Aber auf keinen Fall direkt vor die Nase der Katze. Häufig kommen ängstliche Miezen nachts, wenn es ruhiger ist, aus ihrem Versteck hervor und fressen. Stellst du das Futter dagegen zu ihr auf den Schrank oder unter das Sofa, nimmst du ihr einen Anreiz, das Versteck zu verlassen.

Katze läuft auf einem Holzzaun

Tipp 3: Helfe mit Katzenpheromonen nach

Bestimmte Duftstoffe geben Ihrem Stubentiger ein Gef√ľhl von Geborgenheit. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Pheromon-Zerst√§uber f√ľr die Steckdose. Auf viele Katzen haben diese synthetisch hergestellten Gl√ľckspheromone eine beruhigende Wirkung.

Tipp 4: Stärke die Bindung zu deiner Katze

Mit gemeinsamen Spieleinheiten und Kuschelabenden sorgst du f√ľr mehr Vertrauen. Kuschelabende sind jedoch nur eine Option, wenn deine Mieze zum Schmusen bereit ist. Lasse deine Samtpfote die Art des K√∂rperkontaktes w√§hlen. Sei behutsam und auf keinen Fall zu aufdringlich, denn nicht jede Katze ist ein Schmusetiger. Die Katze hat weniger Angst.

Tipp 5: Deute die Körpersprache deiner Katze richtig

Wer die Körpersprache und das Verhalten seiner Samtpfote ständig missdeutet, der verliert auf Dauer ihr Vertrauen. Ignoriere die Warnzeichen also nicht, denn auch bei Katzen heißt Nein nun einmal Nein.

Tipp 6: Gewöhne deinen Stubentiger an die Transportbox

Richte die Box gem√ľtlich mit einer Decke oder einem weichen Kissen her und lassen Sie die T√ľr offen. Und zwar am besten noch bevor er zu viele negative Erfahrungen mit der Kiste gemacht hat. Mit etwas Gl√ľck nutzt deine Katze die Box als einen ihrer R√ľckzugsorte. Doch selbst wenn nicht, hat sie zumindest deutlich weniger Angst vor ihr. Immerhin ist sie dann nicht nur dieses unheimliche Ding aus dem Schrank, in das sie alle paar Monate gesperrt wird.

VS. – Extra-Tipp: Aus Erfahrung wei√ü ich, wie schwer es ist, eine scheue Katze in die Transportbox zu bekommen. Vor allem bei Miezen, die nicht hochgehoben werden m√∂chten, ist dies ein kleiner Kampf. Alleine habe ich das nie geschafft. Meine Empfehlung lautet daher: Hole dir Hilfe. Locke deine Mieze in das Zimmer mit den wenigsten Versteckm√∂glichkeiten. Dort packst du deinen ver√§ngstigten Liebling. Dein Helfer kommt nun mit der ge√∂ffneten Transportbox, die er hochkant h√§lt. Nun musst du deine Katze dort ‚Äěnur‚Äú noch sanft hineinschieben, ihre Pfoten vom Rand l√∂sen und schnell das T√∂rchen schlie√üen.

Und wenn aus der Angst eine Störung wird?

Schnurrt deine Katze weniger oder gar nicht mehr? Wirkt sie nerv√∂ser und schreckhafter als fr√ľher? Zieht sie sich immer l√§nger zur√ľck und spielt sie kaum noch? Vernachl√§ssigt sie ihre Fellpflege und uriniert nicht mehr ins Katzenklo? Oder verh√§lt sie sich pl√∂tzlich Menschen und Artgenossen gegen√ľber aggressiv? Dann steht deine Samtpfote vermutlich unter gro√üem Stress. Der Verdacht einer chronischen Angstst√∂rung oder Krankheit liegt nahe.

In solch einem Fall, kannst du deiner Katze auch als erfahrener Katzenfreund h√§ufig nicht ohne professionelle Unterst√ľtzung helfen. Ziehe daher am besten einen Tierarzt zurate. Mittlerweile gibt es auch viele Tierpsychologen, die sich auf die Behandlung von Katzen mit Angstst√∂rungen spezialisiert haben. Ziel der Therapie ist es, die Bindung zwischen dir und deiner Katze zu st√§rken. Deine Mieze muss wissen, dass sie in bedrohlich wirkenden Situationen auf dich z√§hlen kann. Sobald deine Katze dir genug vertraut, nimmt auch die Angst nach und nach ab.

Die Kosten f√ľr die Untersuchungen k√∂nnen je nach St√∂rung schnell in die H√∂he springen. Schau mal bei der VS.Katzenversicherung nach. Hier kannst du auch f√ľr deinen Stubentiger vorsorgen und dir die passende Absicherung raussuchen.

Dazu hier ein weiterer, interessanter Artikel aus dem VS.Katzen-Blog: Fellwechsel bei Katzen

Wir freuen uns √ľber Eure Kommentare – schreibt uns. Das VS.-Team hilft euch gerne weiter:

30 Kommentare zu “√Ąngstliche Katzen: So nimmst du deiner Katze die Angst

  1. Danke f√ľr diese vielen Tipps! Wir fahren demn√§chst in den Urlaub und planen unsere beiden Katzen in einer Katzenpension unterzubringen. Wir haben auch √ľberlegt ihnen eine Decke von uns zu Hause mit ins Katzenferienheim zu geben, das beruhigt sie vielleicht etwas. Liebe Gr√ľsse!

    1. Hallo Amelie,

      wir freuen uns, dass Ihnen unsere Tipps gefallen.

      Eine Decke von zu Hause ist wirklich eine gute Idee. Durch den bekannten Geruch sorgt die Decke garantiert daf√ľr, dass sich Ihre beiden Katzen etwas wohler f√ľhlen und in der fremden Umgebung weniger Angst haben.

      Wir w√ľnschen Ihnen einen erholsamen Urlaub!

      Viele Gr√ľ√üe
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  2. Habe eine sehr tiefe Stimme .Immer wenn ich freundlich auf sie zugehe faucht sie mich an,obwohl sie mir anderweitig zeigt dass sie mich liebt.Warum macht sie das so?Kann es sein das sie vor meiner tiefen Stimme Angst hat. Wie kann ich ihr diese Angst nehmen?

    1. Hallo Erwin,

      vielen Dank f√ľr Ihre Frage. Wirklich schade, dass Sie von Ihrer Katze in manchen Situationen angefaucht werden. Wie genau gehen Sie denn auf Ihre Mieze zu? Reden Sie dabei mit ihr? Vielleicht reicht es dann ja schon, wenn Sie leiser sprechen oder sogar schweigend auf Ihre Katze zugehen. M√∂glicherweise hat Ihre Katze aber auch aufgrund Ihrer K√∂rperhaltung Angst vor Ihnen. Auf viele Katzen wirkt es bedrohlich, wenn ihnen ein Mensch in die Augen starrt oder sich zu ihnen herunterbeugt. Das sollten Sie also vermeiden. Gehen Sie daher am besten ganz langsam auf sie zu und setzen Sie sich mit einem kleinen Abstand vor ihr auf den Boden. Das minimiert den Gr√∂√üenunterschied. Oder Sie warten, bis Ihre Katze auf dem Katzbaum oder eine andere erh√∂hte Postion sitzt und versuchen es dann. Generell gilt: Vermeiden Sie hektische Bewegungen, agieren Sie leise und vorsichtig. So wie es eine andere Katze auch tun w√ľrde. Wirkt auch das nicht, habe ich noch einen letzten Tipp: Es gibt Miezen, die m√∂chten selbst bestimmen, ob und wann sie von uns Menschen gestreichelt werden. Vielleicht ist Ihre Katze eine von dieser Sorte. Sie sagen ja selbst, dass Sie Ihnen anderweitig ihre Zuneigung zeigt. Geben Sie ihr also einfach Zeit und freuen Sie sich, wenn sie von alleine auf Sie zukommt. Ich w√ľnsche Ihnen viel Gl√ľck mit Ihrer Mieze.

      Liebe Gr√ľ√üe
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

    2. Nabend, bei mir hat sich ein strassenbekannter Kater einquartiert, da ich wegen den Obermietern vampieraehnlich lebe. Auch meine Mitbewihner von oben links haben eine weisse Katze und einen pechschwarzen Kater. Aber beide Katalysatoren lieben sich wie Pech auf Schwefel, die einzige, die da ‚tierisch‘ aufraemt, ist Luna, die einzige, weisse Katze zwischen den ‚Herren‘, das auch noch mit ausgefahreren Krallen, eine rechts, eine links, und sie kann allein die wenich Sonne geniessen… Wie wir Weiber, sach ich mal so.

  3. Guten Abend, unsere Katze wird im September 1 Jahr alt, wir haben sie uns im Dezember geholt. Sie kam aus einem schwierigen Haushalt. Lucie war uns gegen√ľber sehr offen, verspielt, freundlich, h√∂rt auf Namen. Nun seit neuestem ist sie sehr sehr √§ngstlich. Sie hat Angst vor dem fussabtreter, Socken u vorallem schuhe:-( sie macht sich ganz lang u streckt eine Pfote ganz langsam aus u guckt ob der Schuh etwas macht. Sie springt dann im hohen Satz dr√ľber weg u rennt in Windeseile in das Zimmer unseres Sohnes. Da ist scheint ihre H√∂hle zu sein, da ihr das rumliegende dort nicht st√∂rt.
    Sie wirkt sehr gestresst, frisst kaum noch, hat seit neusten zecken, trotz sehr gutem Mittel. Wenn sie draussen ist dann wirkt sie „normal“. Es ist wirklich sehr eigenartig u direkt anstrengend. Was k√∂nnen wir tun?
    Ps: Unsere katze ist ein Zwitter, also hat Hoden u weibliche Geschlechtsorgane. Wir haben sie kastrieren lassen. Lieben dank f√ľr ihre Antwort, ulrike

    1. Hallo Ulrike,

      vielen Dank f√ľr Ihre Frage. F√ľr mich klingt es so, als w√§re Lucie von einem Tag auf den anderen extrem √§ngstlich geworden. M√∂glicherweise gab es vor kurzem einen traumatischen Vorfall, bei dem Fu√üabtreter, Socken und Schuhe eine Rolle gespielt haben. Vielleicht wurde Sie getreten. Das w√ľrde erkl√§ren, weshalb ihr diese Dinge pl√∂tzlich Angst machen. Da sie drau√üen normal wirkt, k√∂nnten Sie Lucie ja versuchen im Garten oder auf der Terrasse (falls vorhanden) zu f√ľttern. Generell gilt: Lassen Sie ihr Zeit und st√§rken Sie die Bindung zu Lucie mit Streichel- und Spieleinheiten. Vielleicht f√ľhlt sie sich dann ja schon bald wieder sicher in ihrem Heim. Mit Pheromonen f√ľr die Steckdose, k√∂nnten Sie es ebenfalls versuchen. Bleibt Lucie weiterhin so √§ngstlich und gestresst, empfehle ich einen Tierarztbesuch. Vielleicht steckt ja auch eine Krankheit hinter ihrer Verhaltens√§nderung. Ich w√ľnsche Ihnen und Lucie alles Gute!

      Liebe Gr√ľ√üe
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  4. Halloūüėä
    Jetzt muss ich auch mal was fragen vielleicht kann mir jemand helfen.
    Also wir haben vor 12 Wochen 2 √§ltere Katzen 10 Jahre aus dem Tierheim geholt. Gesagt wurde das sie ein bisschen mehr Eingew√∂hnungszeit br√§uchten. Angeblich lebten sie „normal „.
    Nun wohnen sie seit 12 Wochen unter der Couch und kommen nur Nachts raus wenn alle im Bett sind. Wenn die Katzen meinen das wir nicht da sind kommen sie raus und gehen geduckt und sehr umsichtig. Aber wenn sie uns sehen schwupps sind sie unter der Couch.
    Wir gaben schon Feliway, Bachbl√ľten….. nichts hilft. Die benehmen sich wie am ersten Tag nicht im Ansatz eine Verbesserung.
    Vielen Danke
    Monika

    1. Liebe Monika,

      danke f√ľr Ihre Schilderung. Ich kann gut verstehen, dass Sie nach 3 Monaten ungeduldig werden und sich fragen, warum sich das √§ngstliche Verhalten Ihrer Katzen nicht mal im Ansatz legt.

      Damit sich Ihre Samtpfoten in Zukunft angstfrei bei Ihnen bewegen, w√ľrde ich an verschiedenen Stellen ansetzen:

      1. Unterst√ľtzung vom Tierheim
      Im Tierheim wurde Ihnen gesagt, dass die beiden l√§nger brauchen werden, um Vertrauen zu fassen. Das ist eine sehr wichtige, aber auch sehr vage Aussage. In knapp 10 Jahren k√∂nnen Ihre Katzen nat√ľrlich sehr viel erlebt haben. Welche Informationen haben Sie √ľber Ihre Sch√ľtzlinge erhalten? Wissen Sie mehr dar√ľber, unter welchen Bedingungen sie gelebt haben? Warum sind sie letztendlich ins Tierheim gekommen?

      Nat√ľrlich gibt es F√§lle (vor allem bei ungekennzeichneten Fundtieren), in denen leider niemand herausfinden kann, welche Vorgeschichte hinter einer ver√§ngstigten Katze steckt.

      Ob Sie noch Informationen zur Vergangenheit der Katzen in Erfahrung bringen k√∂nnen oder nicht: Ich empfehle Ihnen in jedem Fall, sich erneut an das Tierheim zu wenden und von der anhaltenden √Ąngstlichkeit Ihrer Katzen zu berichten.

      Lassen Sie sich eine Einsch√§tzung geben, wo die Ursachen liegen k√∂nnten und haken Sie nach, wie sich die Katzen w√§hrend Ihrer Zeit im Tierheim gegeben haben. Eine seri√∂se Tiervermittlung zeigt bei Ihrem Anliegen sofort Einsatz, weil das Wohl der Sch√ľtzlinge an allererster Stelle steht.

      2. Umgebung ‚Äěberuhigen‚Äú
      Gehen Sie Ihre aktuelle Wohnsituation durch: Gibt es m√∂glicherweise Bedingungen, mit denen die beiden Katzen tagt√§glich √ľberfordert sind und dadurch nicht zur Ruhe kommen? Herrscht vielleicht zu viel Trubel, den die beiden nicht gewohnt sind und sich deshalb nicht trauen, aus dem Versteck zu kommen?

      Haben Sie R√ľckzugsorte geschaffen, an denen sich Ihre Katzen nicht nur ungest√∂rt, sondern tats√§chlich auch sicher f√ľhlen? Vielleicht hilft schon ein gesch√ľtzter Liegeplatz, von dem aus sie das gesamte Geschehen im Blick haben k√∂nnen.

      3. Tierpsychologen hinzuziehen
      Helfen all diese Ma√ünahmen nicht, empfehle ich Ihnen einen Tierpsychologen. Dieser wird das Verhalten Ihrer Katzen im Detail analysieren und mit Ihnen L√∂sungen f√ľr das Angstproblem besprechen.

      So schwer es bei aller Entt√§uschung auch f√§llt: Warten Sie unbedingt ab, bis die Katzen einen Schritt auf Sie zugehen. Versuchen Sie N√§he zu erzwingen, verst√§rkt das die Angst und Fortschritte r√ľcken in weite Ferne.

      Ich w√ľnsche Ihnen viel Erfolg dabei, Ihren Katzen die Angst zu nehmen und dr√ľcke die Daumen, dass sich schon zeitnah erste Erfolge zeigen.

      Viele Gr√ľ√üe
      Stephanie vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  5. Guten Morgen,

    ich bin verzweifelt. Vielleicht habt ihr einen Tipp f√ľr mich…

    Meine Schnucki, eine reine Hauskatze, wird im September 8. Seit 7,5 Jahren ist sie bei mir. Bisher gab es keinerlei Probleme mit ihr. Seit ca. 3 Wochen macht sie nun ihr gro√ües Gesch√§ft nicht mehr in ihre Toilette, sondern in die Wohnung ūüė•

    Mein 1. Schritt war zu √ľberlegen, ob ich irgendetwas Neues habe… nein… N√§chste √úberlegung bzw. Anschaffung war ein neues und ein weiteres Katzenklo. Erfolglos.

    Also bin ich mit ihr zum Tierarzt. Da wurde festgestellt, dass sie Probleme mit den Z√§hnen hat und mir geraten, ihr alle Z√§hne entfernen zu lassen ūüė® Au√üerdem hat sie eine Kortisonspritze sowie Blut abgenommen bekommen. Hierbei wurde entdeckt, dass die wei√üen Blutk√∂rperchen wohl nicht optimal sind. An ihrem Toilettengang hat sich nichts ge√§ndert.

    Da ich ein ungutes Gef√ľhl hatte, meiner Maus alle Z√§hne ziehen zu lassen, bin ich nochmal zu meinem eigentlichen Tierarzt. Ihm hab ich ihr Verhalten geschildert. Zwischenzeitlich konnte ich n√§mlich beobachten, dass sie scheinbar Angst vor ihrem Stuhlgang hat. Sie rennt, wenn sie merkt, es dr√ľckt, wie wild durch die Gegend, verliert ein Kn√∂ddelchen und macht dann irgendwohin ūüė¨

    Der TA hat ihre Analdr√ľse untersucht, diese auch gedr√ľckt, wobei hier nicht viel „rauskam“ und mir Tabletten f√ľr sie mitgegeben. Diese nimmt sie auch seit 10 Tagen. Dazu gebe ich ihr im Nassfutter (Trockenfutter bekommt sie nicht) immer Flohsamenschalen, um den Stuhl weicher zu machen. Freitag wurde ihr dann unter leichter Narkose die Analdr√ľse gedr√ľckt und 2 Z√§hne gezogen. Noch im Taumel der Narkose merkte sie, sie muss und hat wieder in die Wohnung gemacht.

    Vielleicht habt ihr einen Rat f√ľr mich? Dankesch√∂n ūüėä

    1. Hallo Tanja,

      f√ľr mich klingt es, als h√§tte Schnucki mit einer schlimmen Verstopfung zu k√§mpfen. Daf√ľr gibt es verschiedene Ursachen. Arthrose ist bei √§lteren Katzen beispielsweise ein h√§ufiger Grund f√ľr Schmerzen beim Kotabsatz. Doch auch eine Verengung des Darms, ein Fremdk√∂rper im Darm, bestimmte Medikamente oder Erkrankungen, die zu St√∂rungen des Elektrolytgleichgewichts f√ľhren, k√∂nnen eine Verstopfung verursachen. Schnucki versucht vermutlich den Schmerzen zu entkommen, indem sie durch die ganze Wohnung rennt, wenn es dr√ľckt. Sprechen Sie doch noch einmal mit Ihrem Tierarzt. Ein R√∂ntgenbild kann hier oftmals f√ľr mehr Klarheit sorgen. Ist darauf nichts Auff√§lliges zu sehen, w√§re eine weitere Blutuntersuchung oder eine rektale Untersuchung empfehlenswert. Denn erst, wenn die Ursache der Verstopfung gekl√§rt ist, kann mit der Behandlung begonnen werden. Ihr Tierarzt wird Ihnen da sicherlich deutlich besser helfen k√∂nnen.

      Ich w√ľnsche Ihnen und Schnucki alles Gute!
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  6. Vielen Dank f√ľr die R√ľckmeldung:-)
    Um eine Verstopfung handelt es sich eher nicht… Sie geht regelm√§√üig zur Toilette…
    Ich werde jetzt noch 2-3 Tage abwarten. Eine Blutuntersuchung steht sowieso an. Dann werde ich auch ein Röntgenbild machen lassen.

    1. Hallo Tanja,

      das mit der Verstopfung ist ja auch nur eine Vermutung. Denn in Ihrem ersten Kommentar klang es so, als w√ľrde Schnucki kleine harten Kotballen au√üerhalb der Katzentoilette absetzen. Und das w√§re dann eben auch ein Anzeichen einer Verstopfung. Nat√ľrlich kann sie auch unabh√§ngig von einer Verstopfung Schmerzen beim Kotabsetzen haben. Einfach durch Beckenprobleme oder einem Gelenkverschlei√ü der hinteren Gliedma√üen. Ich hoffe die n√§chsten Untersuchungen schaffen hier mehr Klarheit.

      Alles Gute
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  7. Mein Kater ist seit 4 Tagen ganz √§ngstlich geworden er ist sowieso ein sehr vorsichtiger Kater aber seit 4 Tagen versteckt er sich nur und ist ganz komisch wir wohnen an einer Stra√üe ob er schlechte Erfahrungen mit einem Auto gemacht hat denn laute Autoger√§usche sind bei ihm sehr angstvoll aber er kennt die Stra√üe ja schon 8 Jahre aber auf einmal dieses seltsame Verhalten. Kann mir einer einen Tipp geben oder hat einer sowas mit seiner Katze auch schon durch gemacht? Ich bin ganz ratlos wir lieben unseren Kater sehr und dieses Verhalten ist auch f√ľr uns Neu.viele Gr√ľ√üe…ūüėŅ

    1. Hallo Katrin,

      das klingt wirklich so, als h√§tte Ihr Kater vor kurzem etwas Traumatisches erlebt. Jetzt ist es ganz wichtig, dass Sie ihm Zeit geben. Dr√§ngen Sie ihn nicht, aus sein Versteck zu kommen. Zeigen Sie ihm jedoch mit viel Liebe und Geduld, dass Sie da sind, sobald er das Versteck verl√§sst und auf Sie zukommt. Aber seien Sie auch dabei auf keinen Fall aufdringlich. H√§lt die Angst jedoch weiterhin an, ist ein Tierarztbesuch empfehlenswert. Vor allem, wenn die Angst sein Fressverhalten und/oder seine Fellpflege negativ beeinflusst. Denn das sind Anzeichen daf√ľr, dass Ihr Kater unter gro√üem Stress steht. Grund daf√ľr k√∂nnte dann m√∂glicherweise auch eine Krankheit sein.

      Ich hoffe sehr, dass Ihr Kater bald wieder der Alte ist!

      Viele Gr√ľ√üe
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  8. Hallo ich vor 5 tagen eine Katze √ľbernommen die weder andere katzen kennt. Nun ist es so mit der anderen Katze l√§uft es soweit so gut kein gezanke nix nur zu uns Menschen Kind (13) und mir gibt es Probleme uns knurrt sie an und faucht uns an. Wir ignorieren Sie schon weil wir sie auf uns zu kommen lassen wollen. Ok nach 5 tagen sollte man noch nix erwarten. Sie ist auch nicht mehr im Versteck l√§uft aber auch nur nachts rum Sitz tags√ľber auf der Fensterbank und guckt aus. Da lassen wir sie auch in ruhe. Die alte Besitzerin sagte sie kennt das Verhalten nicht von. Aber ist ja klar neue Wohnung mit Katze neue Ger√ľche alles neu Sie muss erst vertrauen schaffen oder sehe ich das anders .

    1. Guten Morgen Manuela,

      Sie machen meiner Meinung nach alles richtig. Und erste Erfolge zeigen sich doch schon. Immerhin versteckt sich Ihre neue Katze bereits nicht mehr. Und das, obwohl noch alles so neu f√ľr sie ist. Das sind alles sehr gute Zeichen. Bleiben Sie einfach weiterhin so geduldig, dann wird sich Ihr neues Familienmitglied immer wohler f√ľhlen und sie sicherlich bald f√ľr Ihre Geduld belohnen. ūüôā Ich w√ľnsche Ihnen und Ihren Katzen alles Gute!

      Liebe Gr√ľ√üe
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  9. Hallo,neben unserem Haus ist direkt eine Straße(30Zone).Hat jemand eine Idee wie ich meine 2Katzen 6Monate alt dazu bringen kann nicht auf die Straße zu gehen oder ihnen dieAngst vor den Autos nehmen kann.Denn wenn eine Auto kommt bleiben sie mitten auf der Straße stehen.

    1. Hallo Emsal,

      Ihre Katzen sind noch ziemlich jung. Ich empfehle Ihnen daher, sie noch nicht alleine raus zu lassen. Experten raten sogar dazu, Katzen nicht rausgehen zu lassen, die j√ľnger als acht Monate sind. In ihrem Alter k√∂nnen die beiden Gefahren noch gar nicht richtig einsch√§tzen. Sobald Ihre Katzen dann alt genug sind, sollten Sie die beiden zun√§chst begleiten. Am besten legen Sie ihnen ein Katzengeschirr um. So k√∂nnen Ihre Katze sicher die Gegend erkunden und sich an die ungewohnten Ger√§usche sowie Autos gew√∂hnen. Aus Sicherheitsgr√ľnden sollten Sie Ihren beiden Miezen eine n√§chtliche Ausgangssperre erteilen. Denn die meisten Unf√§lle passieren nachts. Lassen Sie die beiden also am besten ab D√§mmerungsbeginn nicht mehr ins Freie. F√ľr noch mehr Sicherheit sorgt ein „Achtung Katze“-Schild, so wissen Autofahrer, dass sie hier besonders aufmerksam sein m√ľssen.

      Ich hoffe Ihre Katzen schaffen es in Zukunft sicher ins Freie und durch den Straßenverkehr!
      Liebe Gr√ľ√üe aus Bottrop
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

      1. Wie soll eine Katze Erfahrungen sammeln, die die ersten 8 Monate ihres Lebens nicht raus darf? Das w√§re, als wenn man sein Kind erst als Teenager aus dem Haus liesse… Sicher, wenn die Katze aus reiner Wohnungshaltung stammt, braucht es Vorsicht und evtl. Begleitung. Wenn man frei w√§hlen kann: Eine Katze nehmen, die Menschenbezug hat, und mit Mutter und Geschwistern idealerweise Freigang und Zugang zu einer Wohnung hatte. Nicht zu fr√ľh von der Mutter trennen. 3 – 5 Monate, wenn m√∂glich, zusammenlassen. Von Mama lernen sie am besten, und die Geschwister sind die besten Trainingspartner – f√ľr k√∂rperliche und geistig-seelische Entwicklung. Aber oft besuchen, wenn m√∂glich, um vor der Trennung von Mama eine Bindung aufzubauen. Am neuen Standort bis zu drei Wochen nicht allein ¬īrauslassen, damit sich das ‚Äěk√§tzische GPS‚Äú auf den neuen Standort eicht. Sonst l√§uft die Katze evtl. zum alten Zuhause. Danach m√ľsste alles klappen – aber, wie f√ľr uns selbst, k√∂nnen wir auch f√ľr unsere Katzen nicht jede Gefahr ausschlie√üen. Dennoch – Freig√§nger leben artgerecht und gl√ľcklich – wenn der Platz auf dem Sofa bei dem Menschen ihres Vertrauens auch zur Verf√ľgung steht : )

        1. Hallo Wulff,

          leider wachsen die meisten Kitten nicht so auf, wie Sie es beschreiben. Schon gar nicht im Tierschutz. Und auch viele Z√ľchter geben ihre Kitten viel zu fr√ľh ab. Was nat√ľrlich sehr schade ist! Mein Tipp mit den 8 Monaten bezieht sich auf Aussagen von Experten. Und wenn ich so an mein letztes K√§tzchen denke, h√§tte ich ihn zumindest unbeaufsichtigt nicht ins Freie lassen k√∂nnen. Er konnte ja schon in der Wohnung m√∂gliche Gefahren nicht richtig einsch√§tzen. ^^‘
          Generell haben Sie mit Ihren Aussagen aber nat√ľrlich recht. ūüôā

          Liebe Gr√ľ√üe aus Bottrop
          Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  10. Hallo, wir haben im Juli ein 12 Wochen altes K√§tzchen bekommen und haben bereits eine 4Jahre alte Katze. Die beiden haben sich ohne gr√∂√üere Probleme aneinander gew√∂hnt und keine von beiden ist aggressiv. Die junge Katze Fleur war bis letztes Wochenende ein Sonnenschein. Sie war ein fr√∂hliches, schmusiges, neugieriges und verspieltes K√§tzchen. Sie hat unendlich viel Bl√∂dsinn gemacht. Sie ist vor allem nachts im Zimmer unserer Tochter 14 Jahre gewesen. Seit letztem Samstag – wir waren alle den ganzen Tag zu Hause und haben nichts ungew√∂hnliches feststellen k√∂nnen – ist sie auf einmal super√§ngstlich. Sie geht nicht mehr in das Zimmer unserer Tochter und l√§uft auch sonst immer geduckt und mit langem Hals und Nase voran durch die Gegend. Sie hat pl√∂tzlich vor allem was rumliegt oder h√§ngt Angst. Im Zimmer unserer Tochter ist nichts umgefallen und auch sonst ist nichts erkennbar. Was kann passiert sein? Gibt es bei Katzen eventuell auch einen Entwicklungsschub oder √§hnliches? Was k√∂nnen wir tun? Sie hat sich total ver√§ndert. Viele Gr√ľ√üe Sabine

    1. Hallo Sabine,

      da es anscheinend keinen Ausl√∂ser f√ľr die pl√∂tzliche Angst Ihrer Katze Fleur gibt, sollten Sie mit ihr zum Tierarzt gehen. Denn m√∂glicherweise steckt hinter ihrem merkw√ľrdigen Verhalten ja ein gesundheitliches Problem. Vielleicht hat sie sich verletzt und deshalb schmerzen. Ist Fleur k√∂rperlich gesund, steckt wom√∂glich doch ein Trauma hinter ihrer Angst. Eventuell hat sie sich ja doch vor irgendetwas erschreckt, als sie kurz nicht hingesehen haben.

      Ich hoffe sehr, dass Fleur schon bald wieder Ihr kleiner Sonnenschein ist.
      Liebe Gr√ľ√üe aus Bottrop
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  11. Hallo. mit Interesse habe ich gerade die Anfragen/Antworten durchgelesen, was ich sehr aufschlussreich finde. Auch ich habe einen sehr sensiblen und z.T. √§ngstlichen Kater, der vor allem vor Gewitter/Blitzen, Sturmb√∂en, lauten, ihm unbekannten Ger√§uschen Angst hat. Gestern war wieder so ein Tag. Es hat ja gest√ľrmt und pl√∂tzlich, Schnuppi war gerade beim Fressen, schob er sein Sch√§lchen mit Leckerli’s weg, ging unter den Tisch, fauchte 1-2 mal, miaute dabei laut, um sich schlie√ülich in die hinterste Ecke zu setzen. Als er wieder vor kam, tasteten wir ihn ab, strichen am Hals lang – alles unauff√§llig. Auch heute ist er sehr √§ngstlich, reagiert auf Ger√§usche (starke B√∂en noch ab und zu) und versteckt sich h√§ufig. Sonst verl√§uft alles normal: er fri√üt und schmust usw.. Kann es sein, dass er vor diesen „b√∂sen“ fauchenden B√∂en jetzt noch st√§rkere Angst hat? Ach so, Schnuppi ist 4 Jahre alt. Viele Gr√ľ√üe von Marianne.

    1. Hallo Marianne,

      es kann durchaus sein, dass Schnuppi vor den starken B√∂en Angst hat. Vielleicht helfen ja folgende Ma√ünahmen dabei ihn etwas zu beruhigen: Schlie√üen Sie die Fenster und lassen Sie, falls vorhanden, die Jalusien runter. So bekommt er noch weniger von dem Sturm mit. Leise Musik oder der Ton vom Fernseher k√∂nnen ebenfalls helfen, die B√∂en auszublenden. Versuchen Sie ihn mit Spielen abzulenken. Sollte er dennoch Panik bekommen, dann ignorieren Sie sein Verhalten am besten. Denn Zuwendung w√ľrde sein √§ngstliches Verhalten nur verst√§rken. Er denkt dann n√§mlich, dass wirklich Gefahr besteht. Ich hoffe, der Sturm hat bald ein Ende, sodass Schnuppi sich nicht l√§nger f√ľrchten muss.

      Liebe Gr√ľ√üe aus Bottrop
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  12. Guten Abend, unser Kater ist ein lebendsfroher aktiver Kater der unheimliche gerne spielt und vor nichts zur√ľck schreckt. Heute morgen hat ihn was am Fenster (VELUX Dachfenster) erschreckt er sitzt immer dort und beobachtet alles aber heute fauchte er knurrte und schlug mehrmals gegen das Fenster. Seit dem sucht er die ganze Wohnung ab l√§uft geduckt und ich total unruhig. Hat auch heute kein Schl√§fchen gehalten und sein Lieblings Futter will er auch nicht. Ein total unnormales verhalten. Wie kann ich ihn beruhigen? Oder ihm zeigen da√ü kein „Eindringling“ in der Wohnung ist? Er ist vier Jahre alt.
    Gruß Andrea

    1. Hallo Andrea,

      geben Sie Ihrem Kater etwas Zeit. Normalerweise beruhigen sich Katzen von allein. Versuchen Sie ihn mit Spielen abzulenken. Mit der Zeit wird er merken, dass kein „Eindringling“ auf ihn wartet.

      Liebe Gr√ľ√üe aus Bottrop
      Kim vom vergleichen-und-sparen.de-Team

  13. Guten Abend,
    unser Kater Elmo ist total ängstlich seit ca 2 Monaten. Jedoch finden wir nicht raus warum und sein Verhalten wird auch nicht besser. Elmo war schon immer ein wenig ängstlicher als die Kitty jedoch sitzt er denn ganzen Tag unter der Eckbank in seinem Karton und kommt nicht raus. Wenn er doch mal auf die Toilette muss, und mein Mann in der Nähe ist faucht er. Naja bis vor 1 Monat seitdem knurrt er sogar und wir können einfach nicht nachvollziehen warum. Am Abend wenn wir dann auf der Couch liegen oder dann schon im Bett sind kommt er und kuschelt und pufft meinen Mann sogar an. Und gibt ihm sogar liebesbisse.. Wenn mein Mann später nachhause kommt als Ich und mein Sohn ist er völlig normal, und läuft frei in der Wohnung rum. Es ist nie irgendwas vorgefallen. Nicht mal das man ihm ausversehen auf irgendwas getappt ist. Wir können es uns einfach nicht erklären. Feliway haben wir jetzt seit zwei Wochen aber es zeigt keine Besserung.
    Er ist kastriert seit 1 Monat & ist ist 10 Monate alt.

    Liebe Gr√ľ√üe
    Angie

  14. Mein katze hat jetzt Angst vor den neuen Fernseher 55 zoll. Läuft ganz leise. Die andere Katze hat damit keine Probleme. Aber die andere will nicht ins Wohnzimmer wenn der Fernseher läuft

    1. Hallo Belinda,

      dein neuer Fernseher ist ja schon ziemlich gro√ü. Vielleicht liegt es an der Helligkeit deines neuen Fernsehers? Oder vielleicht ist ihr das „gro√üe Ding“ generell nicht geheuer und ihre Angst wird nur verst√§rkt, wenn er eingeschaltet ist? Das solltest du beobachten. Wie verh√§lt sich deine Katze, wenn der Fernseher aus ist? Was macht sie, wenn er zwar eingeschaltet ist, aber statt der Bilder der Videotext oder das Men√ľ des Fernsehers zu sehen ist? Hat sie dann auch Angst? Generell braucht sie vermutlich nur etwas Zeit, um sich an die Ver√§nderung zu gew√∂hnen. Du k√∂nntest nat√ľrlich auch versuchen, sie von ihrer Angst abzulenken. Hast du schon versucht, mit ihr zu spielen, w√§hrend der Fernseher l√§uft? Dabei k√∂nntest du sie dann ja langsam ins Wohnzimmer locken.

      Ich hoffe sehr, dass sich deine Katze bald an den neuen Fernseher gewöhnt.
      Liebe Gr√ľ√üe aus Bottrop
      Kim vom VS.-vergleichen-und-sparen.de-Team

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