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8 Tipps zum Katzenklo

Katze im Katzenklo

Fast jeder Katzenhalter hatte schon einmal das Problem mit einer unsauberen Katze. Der eine mehr, der andere weniger. Die meisten würden es nur nicht zugeben. Der Knackpunkt ist, Katzen sind sehr reinliche Tiere. Haben dazu eine sehr empfindliche Nase. Wenn eine Mieze unsauber wird, ist der Grund eigentlich immer bei uns Menschen zu suchen – und dabei wie wir die Katzenklosituation handhaben.

Wir haben einmal alle Infos zum Thema Katzenklo gesammelt, die wir finden konnten. Herausgekommen ist unsere Top 8 der besten Katzenklo-Tipps. Vielleicht hilft dir ja der eine oder andere weiter.

1. Die Art des Katzenstreus

Es gibt eine ganze Menge verschiedener Arten von Einstreu. Jedes hat seine Vor- aber auch Nachteile. Katzen können beim Thema Katzenstreu sehr eigen sein. Vor allem wenn du ein erwachsenes Tier hast, das sein ganzes Leben an ein bestimmtes Streu gewöhnt war. Wird es nun plötzlich mit einem anderen konfrontiert, kann es Probleme geben. Solltest du also mal auf ein anderes Streu umsteigen wollen, kann das mit viel Glück ohne größeres Trara gut gehen. Genauso oft geht so eine Aktion aber auch sprichwörtlich in die Hose.

Da Katzen Gewohnheitstiere sind, solltest du bei so einschneidenden Änderungen wie der Futtersorte oder eben dem Streu immer Schritt für Schritt vorgehen. Dazu mischst du zuerst ein wenig des neuen Streus mit der alten Sorte. Nach und nach erhöhst du dann den Anteil der neuen Streu bis schließlich alles komplett ersetzt werden kann.

2. Offenes oder geschlossenes Katzenklo

Ich muss sagen, dass ich mittlerweile ein Freund von offenen Katzenklos bin. Wenn du sie regelmäßig reinigst, riechen sie auch nicht stark. Und die Vorteile gegenüber geschlossenen Haubenklos liegen auf der Hand. So stinken die Haubenklos für uns Menschen zwar nicht – der Deckel hält den Geruch ja im Inneren der Toilette – dafür stinkt es der Mieze umso mehr. Katzenklos mit Deckel können daher sogar zu Unsauberkeit einer Katze führen.

3. Regelmäßig reinigen

Ja, es ist oft nervig, das Katzenklo täglich zu reinigen. Auch ich kann mir nach einem anstrengenden Arbeitstag Schöneres vorstellen. Aber definitiv ist einmal täglich die Reinigung notwendig. Am besten du machst da ein Ritual draus, jeden Tag zur gleichen Zeit, so dass euch die Aktion ins Blut übergeht. Ich habe mir das Reinigungsprozedere direkt nach dem Aufstehen gelegt. Irgendwann hast du die Routine verinnerlicht. Achtest du hier nicht auf Regelmäßigkeit, kann es früher oder später passieren, dass deine Katze sich einen anderen Ort für ihr Geschäft sucht.

Das kann direkt neben dem Katzenklo sein – noch einmal Glück gehabt, sag ich nur –, die Dusche oder die Badewanne – nicht schön, aber auch noch Glück gehabt, weil sie sich schnell reinigen lässt – oder aber unschönere Stellen wie der schöne Hochflorteppich im Wohnzimmer. Alle 2-4 Wochen solltest du das komplette Katzenklo reinigen und das Streu einmal auswechseln. Das hat auch den Vorteil, dass der typische Uringeruch, der sich in den Plastikboden setzt und trotz täglicher Reinigung irgendwann wahrzunehmen ist, klein gehalten wird.

4. Litter Locker – hop oder top?

Grundsätzlich sind diese kleinen speziellen, geruchsdichten Mülleimer wohl eine feine Sache. Man kann den Katzenstreumülleimer direkt neben dem Klo positionieren und muss nicht nach jedem Reinigen mit dem stinkenden Beutel raus zur Mülltonne. Für Menschen mit mehreren Katzen ist der Litter Locker in meinen Augen allerdings nichts. Mit meinen vier Katzen sammelt sich im Laufe eines Tages so viel an, dass der Beutel des Lockers nach einmaligem Reinigen voll ist. Da kann ich genauso gut den Müllbeutel zur Tonne bringen.

5. Schmutzfangmatten

Bringen die überhaupt etwas oder sind sie reine Staubfänger? Ich muss sagen, ich habe mich jahrelang gegen diese ja eher unschönen Accessoires gewährt. Nach meinem Umzug in eine neue Bleibe mit weißem Steinfußboden, wurde die Streu durch die gesamte Bude getragen. Irgendwann war ich weichgekocht und probierte die Matten aus. Und ich muss sagen, bringen tun sie schon etwas. Es wird eine Menge Streu aufgefangen, das man dann einfach absaugen kann.

6. Standortwahl

Ein ruhiger Standort für die Katzentoilette sollte selbstverständlich sein. Hier bieten sich wenig frequentierte Zimmerecken an. Gern genommen wird ein Eckchen im Bad, der Abstellkammer, unter der Treppe. Zimmerecken bieten sich dabei am ehesten an, denn dann ist das Klo ja schon von zwei Seiten abgeschirmt. Durchgangszimmer sind von vornherein auszuschließen. Nur verständlich, wenn wir von uns Menschen ausgehen. Wer hat bei seinem Geschäft schon gern Gesellschaft?

7. Anzahl der Katzentoiletten

Die Wichtigkeit dieses Punktes wird von vielen unterschätzt. Da haben Leute dann für zwei Katzen nur ein Klo. Manchmal geht das gut. Meistens aber nicht. Als Faustregel sagt man: ein Katzenklo mehr als Katzen. So habe ich für vier Katzen tatsächlich 5 Katzenklos. Einfach auch der Tatsache geschuldet, dass ich auch schon einmal Probleme mit einer unsauberen Katze hatte. Ich beobachte auch, dass meine vier Miezen die Klos unterschiedlich nutzen. Während in dem einen nur das Häufchen gelegt wird, nutzt Ivan das andere dementsprechend für das kleine Geschäft. Aber klar, nicht jeder hat in seiner Wohnung so viel Platz, geschweige denn so viele ruhige Orte zur Verfügung. Die Empfehlung ist es dennoch und man sollte schon versuchen so viele Klos aufzustellen wie möglich. Wenn man nicht genug Raum hat, sollte man vielleicht noch einmal überdenken, ob die Anzahl der Katzen für den Wohnraum insgesamt nicht zu groß ist.

8. Hilfsmittel zur Reinigung und gegen Katzenurin-Geruch

Du kennst das bestimmt auch, da kommst du von der Arbeit nach Hause, betrittst die Wohnung und dir schlägt ein mehr oder minder intensiver Uringeruch entgegen, und das obwohl du doch erst vor ein paar Stunden das Klo gesäubert hast. Geht vielen so. Und das ist echt unangenehm, vor allem wenn man Besuch bekommt. Viele Katzenhalter sind deshalb verführt, bei der Komplettreinigung der Plastikwanne einen Reiniger oder sogar ein spezielles Katzenklo-Deo zu verwenden. Davor wird gewarnt, weil der Geruch des Reinigers vielen Katzen so sehr stinkt, dass sie ihr Geschäft lieber woanders erledigen.

Ich muss gestehen, dass ich immer etwas Spülmittel zum Reinigen nehme und meine Katzen sich davon glücklicherweise nicht gestört fühlen. Dem Urinstein in der Plastikwanne, kann man sonst nicht viel entgegensetzen. Ausschließlich Wasser hilft nach einigen Monaten Benutzung nicht wirklich. Laut diversen Katzenforen kann man noch Babypuder oder Backpulver zur Reinigung versuchen. Beides bindet den Urin und soll den Geruch etwas eindämmen. Irgendwann (bei mir so nach 2-3 Jahren) bleibt aber meiner Meinung nach kein anderer Ausweg, als das Katzenklo gegen ein neues auszutauschen.

Fazit: Katzenklo säubern ist keine Tätigkeit, bei der man von Spaß redet, man macht es, weil es nötig ist. Und eines dürfen wir dabei nie vergessen, wer von uns möchte schon auf eine verdreckte, stinkige Toilette gehen und dann auch noch in seinen eigenen und fremden Exkrementen wühlen müssen?