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5 Fakten zu Katzen, die Du kennen sollten

Katze und Milch

Heute stellen wir Ihnen fünf interessante Fakten zu unseren heiß geliebten Schmusetigern vor. Für manche Katzenliebhaber sind sie ein alter Hut, andere haben vielleicht noch nie davon gehört. Sagen Sie es weiter und tauschen sich mit anderen Katzenfreunden darüber aus. Sie werden erstaunt sein, was Sie alles noch nicht wussten. Je besser wir die felligen Vierbeiner kennen, umso mehr können wir das Zusammenleben mit Ihnen genießen und mit Verständnis füreinander den Alltag meistern. Fakt ist, es macht immer wieder Spaß unsere treuen Miezen einmal besser kennenzulernen.

 
  1. Katzenklettern am Baum – Den Rückwärtsgang einlegen
    Mit Katzen ist das wie mit Flugzeugen: runter kommen sie immer, fragt sich nur wie. Manchmal muss ein Einsatz der Feuerwehr sogar nachhelfen. Die meisten Freigänger aber sind darin geübt. Die Kunst einen Baum hinauf zu klettern liegt in der Natur der Katze. Wussten Sie, dass sich viele Miezen rückwärts vom Baum wieder runter bewegen? Die Krallen können als Steighaken eingesetzt werden. Doch ungeübte Katzen versuchen, mit dem Kopf voraus nach unten zu klettern. Das verursacht Schwierigkeiten und die Krallen verfehlen dann ihre Funktion. Das sieht oft mehr als unbeholfen aus. Sorgt aber auch oft für lustige Katzenvideos im Netz.
  2. Das Katzenfell zu unterschiedlichen Jahreszeiten
    Da gibt es schon Frühling, Sommer, Herbst und Winter, doch einige Miezen kennen nur Frühling und Herbst. In dieser Zeit wechseln sie ganz natürlich ihr Fell. Hauskatzen haben sogar nur eine Jahreszeit, Freigänger dagegen zwei. Selbstverständlich werden Sie es bemerkt haben. Man kämmt und pflegt und tut und macht, gibt zusätzlich Vitaminpräparate ins Futter – ja, man sorgt sich sogar phasenweise – und der Stubentiger will einfach nicht aufhören zu haaren. Das ist aber ganz normal. Weil Wohnungskatzen das ganze Jahr über meist konstante Temperaturen in ihrem Lebensumfeld haben, erneuern sich die Haare permanent. Der Organismus der Katze reagiert darauf mit dem Glauben, es wird warm und deshalb wird ein dünneres Sommerfell benötigt. Freigänger sind natürlichen Jahreszeiten, Temperaturen und Lichtverhältnissen ausgesetzt. Bei ihnen vollzieht sich der Fellwechsel ganz naturgemäß. Es ist gut zu wissen, dass die haarenden Katzen keine Krankheit haben, aber die Hoffnung irgendwann weniger Haare aufsaugen zu müssen, können wir Ihnen hiermit auch gleich nehmen.
  3. Der Katzenbiss – eine potentielle Gefahr?
    So harmlos ein Katzenbiss auch manchmal aussieht, er kann in der Folge umso gefährlicher werden. Im Katzenspeichel befinden sich viele Bakterien. Das kommt vom Fleischverzehr, wodurch eine spezielle Keimbesiedlung im Maul entsteht. Besonders Freigänger weisen vermehrt Keime auf, die durch das Jagen und Reißen von Kleintieren, wie Mäuse, Ratten, Vögel und Hasen entstehen. Sie können auch Überträger vieler Krankheiten sein. Tückisch sind die spitzen Zähne, die bei uns meist nur kleine Wunden verursachen, dafür schnell wieder heilen und zuwachsen. Die Bakterien werden förmlich eingeschlossen. Sie können böse Entzündungen verursachen, Abszesse hervorrufen, zu Knochenentzündungen führen oder sie lösen eine Blutvergiftung aus. Damit ist wirklich nicht zu spaßen. Also denken Sie daran, die Wunde nach einem Biss durch eine Katze umgehend zu desinfizieren. Die meisten Katzen können Spiel von Ernst unterscheiden und werden sie als Halter nicht blutig beißen. Aber Vorsicht! Fühlt die Samtpfote sich mal nicht so wohl oder ist durch Hektik erschrocken, kann es durchaus vorkommen, dass sie auch bei Ihnen einmal kraftvoll zubeißt.
  4. Laktoseintoleranz auch bei Katzen ein Thema
    Kitten trinken Muttermilch. Da kann Kuhmilch später doch gar nicht schaden? Das stimmt so nicht ganz, wie viele Katzenfreunde schon feststellen mussten. Bei dem Genuss von Kuhmilch folgen nicht selten Durchfälle. Das liegt daran, dass Katzen im Kittenalter noch das Enzym Laktase produzieren, womit sie den enthaltenen Milchzucker verdauen und verwerten können, solange sie gesäugt werden. Nach der Entwöhnung der Muttermilch geht die Laktaseproduktion aber zurück. Je älter sie werden desto weniger Laktase bilden die heranwachsenden Kitten und umso weniger können sie die Kuhmilch noch vertragen und die darin enthaltene Laktase abbauen. Kuhmilch hat eine ganz andere Zusammensetzung als die Milch der Katzenmutter zum Säugen. Diese ist fettiger und bei Weitem nicht so proteinreich. Deshalb ist es nicht ratsam Kuhmilch zu geben, damit sich die Kätzchen auch gesund entwickeln können. Wenn sie ihrem Stubentiger unbedingt eine Freude machen wollen, greifen Sie zu spezieller Katzenmilch. Diese ist Laktose reduziert, schont die Verdauung und ist besonders gut verträglich.
  5. Das Katzen Einmaleins
    Dass unsere Katzen klug sind, wussten wir doch schon lange. Aber haben Sie mitbekommen, dass Katzen auch zählen können? Vor ein paar Jahren hat das der deutsche Verhaltensbiologe Dr. Immanuell Birmelin herausgefunden. Das funktioniert allerdings nur in Verbindung mit Tönen. Das kommt einem bekannt vor aus dem Bereich Klickertraining, bei dem mit Hilfe eines Geräts, einem sogenannten Klicker, ein akustisches Signal oder Geräusch in Form eines „Klicks“ erzeugt wird und erwünschte Verhaltensweisen bei den Vierbeinern verstärkt.

    In seinen Versuchen stellte Dr. Birmelin zunächst zwei Fressnäpfe auf und kennzeichnete diese mit einem Pappdeckel, auf dem sich je ein und zwei Punkte befanden. Er trainierte die Samtpfötchen mit einem Tonschlag. Bei einem Tonschlag befand sich das Futter in dem Napf mit einem Punkt, bei zwei Tonschlägen entsprechend im zweiten Futternapf. Er nahm einen dritten Napf mit drei Punkten gekennzeichnet hinzu. Ohne es vorher trainiert zu haben, interpretierten die Katzen die Tonschläge richtig und liefen zum Futter im dritten Napf. Auch mit vier Tönen funktionierte es problemlos.

Fazit: Wir lernen nie aus, um zu wissen, was unseren Katzen gut tut, warum sie so sind, wie sie sind, wie sie etwas meinen oder welche Fähigkeiten sie besitzen. Für die meisten Verhaltensweisen gibt es eine wissenschaftliche Erklärung. Katzen haben ein kluges Köpfchen und sorgen immer für neue Überraschungen.

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