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Berufshaftpflicht Rechtsanwalt
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Versicherungspflicht zur Berufshaftpflicht Rechtsanwalt

Seit dem 09.09.1994 ist es laut § 51 BRAO gesetzliche Pflicht eines jeden Rechtsanwalts eine Vermögensschadens-Haftpflichtversicherung nachzuweisen. Dies gilt für selbständige Rechtsanwälte, freie Mitarbeiter oder auch zugelassene angestellte Rechtsanwälte.


Berufshaftpflicht bei der vs vergleichen-und-sparen GmbH

Seit 30 Jahren sind wir nun im Bereich der Vermögensschadenhaftpflicht Rechtsanwalt tätig und zählen tausende Rechtsanwälte zu unseren Kunden. Bedingt durch diese Erfahrung und Größe unseres gesamten Kundenstammes von 350.000 Kunden, ist es uns möglich, für Sie als Rechtsanwalt Sondertarife mit bis zu 32 % auszuhandeln. Diese Tarife bekommen Sie tw. nur hier bei vs vergleichen-und-sparen GmbH – Ihrem Fachmakler zur Berufshaftpflicht Rechtsanwalt.

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Was wird durch die Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt

Hinter dem Begriff der Berufshaftpflichtversicherung Rechtsanwalt verbirgt sich die Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden, die der Rechtsanwalt in seiner beruflichen Tätigkeit schuldhaft verursacht. Der Versicherungsschutz erstreckt sich im Rahmen der Allgemeinen Versicherungsbedingungen für die Vermögensschadenhaftpflicht auch auf die Tätigkeiten als:

  • Hilfeleistung in Steuersachen
  • Bestellung nach der Insolvenzordnung (InsO), insbesondere als (vorläufiger) Insolvenz- oder Sonderinsolvenzverwalter, (vorläufiges) Gläubigerausschussmitglied, Sachverwalter oder Treuhänder
  • gerichtlich (vorläufig) bestellter Liquidator oder Abwickler, Gesamtvollstreckungsverwalter, Vergleichsverwalter, Sequester
  • Testamentsvollstrecker, Nachlasspfleger, Nachlassverwalter, Vormund, Betreuer, Pfleger und Beistand
  • Schiedsrichter, Schiedsgutachter, Schlichter, Mediator
  • Abwickler einer Praxis gem. § 55 BRAO, Zustellungsbevollmächtigter gem. § 30 BRAO
  • Notarvertreter für die Dauer von 60 Tagen innerhalb eines Versicherungsjahres
  • Mitglied einer Rechtsanwaltskammer oder in berufsständischen Vereinen
  • Autor, Dozent, Gutachter oder Referent auf rechtswissenschaftlichem Gebiet
  • Auszahlungen über Anderkonten
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Ununterbrochene Versicherungspflicht

Nach § 51 BRAO muss während der Dauer der Zulassung ununterbrochen eine Berufshaftpflichtversicherung unterhalten werden. Endet der Versicherungsvertrag und unterhält der Rechtsanwalt nicht eine Versicherung bei einem anderen Versicherer, so ist nach § 14 Abs. 2 Nr. 9 BRAO die Zulassung zwingend zu widerrufen.

Rechtsanwälte in Bürogemeinschaft

Bei dieser Form Ihrer Kanzlei ist darauf zu achten, dass der Außenauftritt der einzelnen Anwälte in der Bürogemeinschaft strikt getrennt ist, d.h. eigene Türschilder, eigene Briefbögen etc. Bei einem Internetauftritt ist der Zusatz: in Bürogemeinschaft zwingend erforderlich. Nur unter diesen Voraussetzungen ist eine Einstufung als Einzelanwalt möglich, ansonsten handelt es sich um eine Scheinsozietät.

Kanzleipflicht

Ein Rechtsanwalt ist gem. § 27 Abs. 1 Satz 1 BRAO verpflichtet, im Bezirk der zuständigen RAK eine Kanzlei einzurichten. Als Mindestvoraussetzungen müssen ein auf die Existenz einer Kanzlei hinweisendes Praxisschild und ein Telefonanschluss vorhanden sein. Gleichzeitig muss die postalische Zustellmöglichkeit gesichert sein – ein Postfach ist nicht ausreichend.

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Weitere Informationen zur Berufshaftpflicht Rechtsanwalt

Befreiung von der Kanzleipflicht

Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich ein Rechtsanwalt von der Pflicht zur Einrichtung und Unterhaltung einer Kanzlei von der RAK befreien lassen. Die Befreiung von der Kanzleipflicht ist nach § 29 Abs. 1 BRAO sowohl im Interesse der Rechtspflege als auch zur Vermeidung von Härten für den Rechtsanwalt möglich. Der Antrag kann formlos bei der RAK gestellt werden. Dem Antrag wird in der Regel entsprochen, wenn sich der Rechtsanwalt aus beruflichen Gründen für eine längere Zeit im Ausland aufhält und dort in einer Kanzlei bzw. in einem Unternehmen oder Verband tätig ist. Auch kann eine Befreiung erteilt werden, wenn der Rechtsanwalt sich zu Studien- bzw. Fortbildungszwecken im Ausland aufhält. Neben dem Antrag auf Befreiung von der Kanzleipflicht ist die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten nach § 30 Abs. 1 BRAO erforderlich. Dieser muss nicht Rechtsanwalt, aber wenigstens beschränkt geschäftsfähig sein.

Mögliche Schadensfälle

Ein leicht fahrlässig verursachter Fehler kann den Mandanten in solchem Umfang schädigen, dass der Ersatz des Schadens den Rechtsanwalt wirtschaftlich ruinieren würde. Der Versicherungsschutz dient dazu, dem Anwalt zu ermöglichen, den Schaden des Mandanten auszugleichen. Nicht immer hat ein Rechtsanwalt genug Privatvermögen, um aus diesem einen Schaden ersetzen zu können.

Beispiele:

  • Fehlerhafte Rechtsauskunft
  • Unzutreffende Einschätzung bzgl. des Erfolges eines Rechtsmittels
  • Mangelhaft erstellte Verträge
  • Verjähren lassen von Forderungen
  • Frist- und Terminversäumnisse
  • Verspäteter Antrag in Vollstreckungssachen
  • Fehler in der Prozessführung
  • Beschreiten des falschen Rechtsweges
  • Verspätete Einlegung eines Rechtsmittels
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