IAK_GmbH

 

Schnurren [1] - Wie entsteht der Schnurrlaut?

von: Jennifer Overmeier

Katzen-OP-Versicherung ab 4,91 Euro: Katzen-OP-Versicherung Katzen-OP-Versicherung ab 4,91 Euro

 Schnurren [1] - Wie entsteht der   Schnurrlaut?
Das Schnurren einer Katze ist niederfrequentes (27 bis 44 Hz), gleichmäßig vibrierendes Geräusch, welches die Samtpfoten. Neben dem deutlich hörbaren Zeichen des Wohlbefindens, kann Schnurren aber auch in Stresssituationen hervorgebracht werden.

Wieder Schnurrlaut nun genau entsteht, darüber gibt es mehrere Hypothesen, endgültig geklärt sind die Mechanismen noch nicht.

Bei der Kehlkopf-Hypothese geht man davon aus, dass durch schnelles Zucken der Kehlkopfmuskeln und des Zwerchfells der Schnurrlaut verursacht wird. Die Kontraktionsfolgen der Kehlkopfmuskeln verengen und weiten die Glottis und bringen die Atemluft so zur niederfrequenten Vibration. (Salomon/Geyer/Gille (Hrsg.) - Anatomie für die Tiermedizin, Enke, 2004)

Laut der Zungenbein-Hypothese, soll das Schnurren der Katzen durch die Reibung der Atemluft am Zungenbein erzeugt werden. Die Zunge der Katze wird durch das Zungenbein mit dem Schädel verbunden. Während das Zungenbein bei allen Großkatzen elastisch ist, ist es bei den anderen Katzen verknöchert. Möglicherweise könnte dies die Ursache dafür sein, dass Großkatzen nur beim Ausatmen Schnurren können, aber beim „Brüllen“ ein weitaus größeres Stimmvolumen aufweisen. Alle anderen Katzenarten können kontinuierlich beim Ein- und Ausatmen schnurren.

Eine weitere Hypothese, die Blutwallungs-Hypothese, vermutet, dass die Ursache des Schnurrens im Auftreten von Blutwallungen in der hinteren Hohlvene der Katze, die das Blut aus dem Körper zum Herzen leitet. Durch Bewegungen der Muskeln, würde bei der Vene, die das Zwerchfell durchläuft, der Blutstrom zusammengepresst. Laut der Hypothese entstünden dadurch Schwingungen, die durch die Bronchien und den Kehlkopf noch verstärkt werden. Würde diese Theorie zutreffen, müssten aber auch Hunde und Menschen schnurren können, daher ist diese Hypothese sehr umstritten.

Die "Falsche Stimmbänder"-Hypothese begründet ihre Theorie darauf, dass das Schnurren mit zwei Hautfalten, die hinter den echten Stimmbändern der Katze liegen, zusammenhängt. Diese „falschen Stimmbänder“ würden beim Atmen in Schwingung gebracht, allerdings schnurren Katzen durchgehend und ihre Schnurrfrequenz wird dabei nicht verändert.
Je nachdem, ob gerade die Luft angehalten, ein- oder ausgeatmet wird, ist dieses Schnurren lediglich unterschiedlich laut zu hören.

 


Wechseln.de - DAS Strom Partnerprogramm




Katzen-OP-Versicherung ab 4,91 Euro | Hundehaftpflicht 35,90 Euro | günstige Hundeversicherung | Pferdehaftpflicht 28,34 Euro | Hunde-OP 8,44 Euro
Startseite | Welpen - Züchterverzeichnis | Hausratversicherung | Welpen