Dogging
Hundebesitzer leben nicht nur gesünder, sie haben auch gute Chancen, besonders kreativ zu sein. Zumindest dann, wenn sie sich regelmäßig von ihrem Vierbeiner zum Dogging, dem Laufen mit dem Hund, inspirieren lassen.
Experten und Wissenschaftler sind sich einig: Laufen schafft beste Voraussetzungen für kreatives Potential. Der Grund: Beim Laufen setzt der Körper das „Kreativitätshormon“ ACTH in großen Mengen frei. Es hat eigentlich die Aufgabe, klares Denken und Konzentration in Stressmomenten zu ermöglichen und liefert dem Läufer nebenbei auch noch kreative Gedanken und Lösungsstrategien. Außerdem fördert regelmäßiges Laufen die gute Laune, denn dabei wird auch das „Glückshormon Serotin“ in die Blutbahn gepumpt.
Und der Vierbeiner hat ebenfalls etwas davon. Denn jeder Hund freut sich über viel Bewegung und Frischluft. Aber aufgepasst: „Auch Hunde müssen langsam herangeführt werden und können nicht einfach zum Marathon-Training mitgenommen werden“, so Sportwissenschaftler Billy Sperlich von der Deutschen Sporthochschule Köln. Ab wann kann der Vierbeiner mitgenommen werden? „Hauptsache, der Hund ist ausgewachsen - so etwa mit anderthalb Jahren kann's losgehen“, erklärt Sperlich.
Und: Hunde laufen „nur“ auf den Pfoten, deshalb sollte auf weichem, gelenkschonendem Boden – etwa Waldboden – „gedoggt“ werden.
Quelle: Industrieverband Heimtierbedarf (IVH)
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