Überlegungen vor der Anschaffung

Ihr Hunderatgeber von vergleichen-und-sparen.de

Einen Hund zu halten, heißt Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. Ein Lebewesen, das Aufmerksamkeit, Pflege und Zeit benötigt. Das sollte Ihnen vor der Anschaffung eines Hundes bewusst sein.

Wer sich einen Hund anschafft, darf nicht glauben, dass er sich eine Art Teddybär zulegt, der vorne frisst und hinten wedelt und ansonsten recht pflegeleicht und anspruchslos ist. Jeder, der sich einen Hund hält, muss sich vorher darüber im Klaren sein, dass er Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, das ganz und gar von ihm abhängig ist.

Im Vorfeld gibt es daher einige Fragen, die man sich stellen sollte:

- Bringen Sie die nötige Geduld und Zeit für einen Hund auf?
- Sind alle Familienmitglieder einverstanden?
- Bringen Sie das Geld für Futter, Steuern und Tierarzt auf?
- Gestattet es der Vermieter einen Hund zu halten?

Sollten Sie auch nur eine Frage mit nein beantworten, sollten Sie, so hart dies auch klingen mag, im Interesse des Hundes besser auf eine Anschaffung verzichten. Hundehaltung bedeutet immer auch einen großen Zeitaufwand, egal, wie alt der Hund ist. Gerade der Zeitfaktor wird bei der Hundeanschaffung oft unterschätzt. Welpen und junge Hunde brauchen mehr Zeit als ältere, ruhigere Tiere.

Grundsätzlich kann ein Hund maximal fünf Stunden allein gelassen werden. Allerdings gilt die nicht für Welpen oder Tiere, die sich in der Eingewöhnungsphase befinden, d.h. erst seit kurzer Zeit bei ihren Besitzern sind. Eine Berufstätigkeit, die mehr als diesen Zeitraum umfasst, schließt eine verantwortungsbewusste Hundehaltung aus, wenn sich kein anderes erwachsenes Familienmitglied in dieser Zeit um den Hund kümmern kann. Alles andere wäre reiner Egoismus, denn dem Hund wird man damit nicht gerecht.

Ein Hund braucht ausreichend Bewegung an frischer Luft, das bedeutet lange Spaziergänge bei jedem Wetter und das mindestens dreimal am Tag. Insgesamt sollten Sie Spaziergangszeiten von zwei Stunden gewährleisten können, von denen zwei jeweils eine halbe Stunde, einer jedoch eine ganze Stunde dauern sollte. Welpen jedoch dürfen vor dem Alter von fünf Monaten maximal zwanzig Minuten am Stück ausgeführt werden. Welpen unter 12 Wochen maximal zehn Minuten, das allerdings mehrmals täglich. Dies gilt für alle Welpen und Junghunde, unabhängig davon, ob es Mischlinge oder Rassehunde sind, denn der Knochen- und Gelenkaufbau ist noch nicht abgeschlossen und kann sehr leicht gestört werden. Halten Sie sich vor Augen, dass ein Hund bis zu 18 Jahre alt werden kann, manche sogar noch älter. Sind Sie in der Lage, über so einen langen Zeitraum ein guter Hundehalter zu sein? Wenn ja, dann haben Sie über lange Zeit einen treuen Freund an Ihrer Seite.

Unser Welpen-Hunde Ratgeber - weitere Beiträge

Artikel

Auto fahren mit dem Hund

Wenn Urlauber, die mit ihrem Hund verreisen, die Anreise zum Ferienort mit dem Auto planen, sollten sie sich – je nach Länge des Weges – überlegen wo sie eine Pause einlegen möchten. Dabei so (...) Auto fahren mit dem Hund mehr

Artikel

Einreisebestimmungen für den Urlaub mit dem Hund

Ab Januar 2012 wird laut ADAC das Reisen mit Haustieren in der EU einfacher. Dann können Hunde und Katzen mit dem EU-Heimtierausweis, der Tollwut-Impfung und der Mikrochip-Kennzeichnung auch nach Großbritann (...) Einreisebestimmungen für den Urlaub mit dem Hund mehr

Artikel

Hunde-Vergiftungsversicherung: Tipps für den Ernstfall

Es kann sehr schnell gehen: Beim Spiel im Park hat Bello etwas in den Fang genommen und verschluckt. Oder er ist in ausgelegtes Rattengift getreten und hat dieses durch das Lecken der Pfote aufgenommen. Nun ist Eile ge (...) Hunde-Vergiftungsversicherung: Tipps für den Ernstfall mehr