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Parasiten bei Hunden [2] – Würmer

 

Wie bei uns Menschen können auch Hunde von Würmern befallen werden. Bei Nichtbehandlung kann ein Wurmbefall auch zum Tod des Tieres führen.

Würmer werden in zwei große Gruppen unterteilt, die Bandwürmer und die Rundwürmer. Die am wohl bekannteste Bandwurmart ist der nicht ungefährliche Fuchsbandwurm, aber es gib des Weiteren noch den Gurkenkernbandwurm, Taenien und Mesocestoides. Bei den Rundwürmer ist wohl der Spulwurm der Bekannteste, aber auch hier gibt es noch die Hakenwürmer und die Peitschenwürmer.

Übertragung:

Würmer werden auf verschiedenste Weisen übertragen. Welpen können sich bei ihrer Mutter mit den Parasiten infizieren ( Muttermilch), aber auch Flöhe, kleine Nagetiere und der Kot anderer Tiere können Überträger von Wurmeiern sein. Daher ist es wichtig nach einem Flohbefall eine Wurmkur in Betracht zu ziehen.

Symptome:

Würmer schwächen das befallene Tier durch Verletzungen, Nährstoff- und Blutentzug sowie durch ihre Stoffwechselgifte. Schon auf ihrer Wanderung im Körper können die Wurmlarven Lungen- oder Leberentzündungen hervorrufen. Ausgewachsene Würmer verursachen viele kleine innere Verletzungen, die zu Blutungen führen.
Ein Befall durch Würmer macht sich durch Durchfall, Erbrechen, Krämpfen und aufgetriebenem Bauch bemerkbar.

Diagnose:

In der Regel ist es nicht möglich einen Wurmbefall mit dem bloßen Auge zu erkennen, nur bei sehr hochgradigem Befall werden erwachsene Würmer mit dem Kot ausgeschieden, im Normalfall tauchen nur die mikroskopisch kleinen Eier im Kot auf.
Durch eine Kotuntersuchung lassen sich diese im Kot des befallenen Tieres nachweisen, aber auch wenn im Kot keine Wurmeier nachzuweisen sind, bedeutet dies keinesfalls, dass kein Wurmbefall vorliegt. Nicht bei jeder Kotausscheidung werden vom befallenen Tier Wurmeier mit ausgeschieden. Daher rät der Tierarzt zur regelmäßigen Entwurmung.

Prophylaxe:

Wie Sie Ihren Welpen am sinnvollsten und richtig entwurmen, sollten Sie bei einem Tierarzt Ihres Vertrauens erfragen. Hunde die vom Züchter kommen, werden in der Regel dort entwurmt und die Züchter teilen dem Käufer die weiteren Vorgehensweisen mit.

Bei erwachsenen Tieren ist dies ein Endlos-Diskussionsthema, ob es nun nötig sei oder nicht, ob dem Tier nicht mehr Schaden durch Nebenwirkungen entstände und so weiter.
Das muss jeder Hundehalter für sich entscheiden, aber wenn Sie Ihren Hund Entwurmen, dann sollten Sie ausschließlich verschreibungspflichtige Medikamente vom Tierarzt nehmen, die meist auch noch einen Wirkstoff gegen Bandwürmer enthalten.

Meine Hunde bekommen regelmäßig Möhrengranulat unter ihr Futter, dem man auch nachsagt, dass es Würmer verhindern soll.

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