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Mops - genau beschrieben und bebildert.

Mops

Herkunft

Der Mops stammt aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet wurde, ein naher Verwandter ist der chinesische Pai. Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Ostindischen Gesellschaft in die Niederlande. Von dort breitete er sich in den „Salons“ der Damen aus, wo er um 1900 von dem Pekinesen abgelöst wurde. Ab 1918 kam es zu einem neuem Aufschwung seiner Rasse.

Wesen

Dieser robuste, kompakte Hund ist ein angenehmer Begleithund; er ist intelligent und verspielt. Er ist ein außergewöhnlicher Familienhund und immer für ein Späßchen zu haben - ein lustiger kleiner "Köter" eben, der manchmal bellt, oft jault und immer gut drauf ist.

Aussehen

Der Mops hat glattes, kurzes und weich-glänzendes Haar in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau, verschiedene Nuancen beige (von weißgelb bis gelbbraun), Grundfarbe in deutlichem Kontrast zu Abzeichen. Die Abzeichen am Kopf, die Maske, Stirnflecke und Muttermale an den Backen sind deutlich abgegrenzt und so schwarz wie möglich. Er hat einen leichten Vorbiss, das heißt, der Unterkiefer steht etwas vor. Die kleinen Ohren fallen nach vorne und bilden ein sogenanntes Knopfohr, aber auch Rosenohren sind erlaubt. Idealgewicht laut FCI: 6,3 bis 8,1 kg bei einer Größe bis zu 31 cm.

Gesundheit

Der Mops ist eine brachiocephale Rasse, das heisst, er hat einen rundlichen Kopf und eine kurze Schnauze mit leicht hervorstehenden Augen. Deshalb kann es zu Problemen mit der Atmung und Verletzungen der Cornea kommen. Die „Pug-Dog-Enzephalitis“ ist eine rassespezifische entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems, die insbesondere beim Mops in etwa 1 % der Fälle vorkommt Diss..

Historische Bilder und Gemälde vom Mops

Den Mops in seiner historischen Form kann man auf Gemälden des Malers William Hogarth bewundern. In Brehms Tierleben von 1927 wird die ursprüngliche Kopfform besonders deutlich.

Der Mops in der Literatur

  • ottos Mops von Ernst Jandl - das wohl bekannteste deutschsprachige Gedicht über einen Mops
  • Der Mops von Fräulein Lunden in "Der wohltemperierte Leierkasten" von James Krüss
  • Plisch und Plumm von Wilhelm Busch, 1882
  • Das Mopsbuch, Anthologie von Felicitas Noeske, ISBN 3-458-34478-0

Lieder und Hörspiele über den Mops

  • Als unser Mops ein Möpschen war, Volkslied mit Text von Hoffmann von Fallersleben
  • Ein Mops kam in die Küche, und stahl dem Koch ein Ei, Kinderlied, Verfasser unbekannt
  • Klopsemops, Kinderlied aus dem DDR-Hörspiel Der Traumzauberbaum [1] von Reinhard Lakomy (Musik) und Monika Ehrhardt (Texte), das heute noch als Musical aufgeführt wird.
  • Mopsy Mops, Comic-Hörspielreihe, die in den 1970er-Jahren vom Label Europa herausgegeben wurde. Später kamen unter dem Label neue mode im Vertrieb der BASF weitere Folgen hinzu.

Zitate über den Mops

Von Loriot stammt der Satz: Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos.

Der Mops als Kinodarsteller

  • Der quatschende Mops Frank ist Agent im Film Men in Black und auf der Jagd nach Außerirdischen. Im zweiten Teil Men in Black II trällert Frank "I will survive" von Gloria Gaynor aus dem Beifahrerfenster des Dienstwagens.
  • Pinky und der Millionen Mops ist ein Kinderfilm von Stefan Lukschy [2] nach dem Kinderbuch Detektiv Pinky von Gert Prokop
  • Die Parodie Der Wixxer handelt vom Earl of Cockwood, der auf Blackwhite Castle Möpse züchtet.
  • Der Mops Percy spielt im Film Pocahontas mit.

Der Mops als Wahrzeichen oder Symbolfigur

  • In Bretten fand im Jahre 1504 eine Belagerung durch Ulrich von Württemberg statt, die der Sage nach nur durch einen Mops, das Brettener Hundle, beendet werden konnte. Auch heute wird das erfolgreiche Standhalten gegen die Belagerung noch mit dem Peter-und-Paul-Fest gefeiert. Der historische „Hundles-Brunnen“ mit dem Brettener Hundle gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ferner ist ein Mops an einer Freske der evangelische Stiftskirche zu finden.
  • Die Stadt Herrenberg führt den Mops ebenfalls als Wahrzeichen und hat ihm ein Denkmal gewidmet.
  • In Winnenden erinnert ein Denkmal an den Mops des Herzogs Karl Alexander von Württemberg. Dieser soll bei der Schlacht um Belgrad im Kampfgetümmel gegen die osmanischen Truppen im Jahr 1717 den Kontakt zu seinem Herrn verloren haben und allein zum Schloss Winnenthal bei Winnenden zurückgelaufen sein.
  • Ein Mops aus Porzellan war Symbolfigur des Mopsordens, einer Freimaurerloge aus dem 18. Jahrhundert.
  • Wilhelm von Oranien hatte einen Mops bei sich, als er England eroberte. Als im Jahr 1582 ein Attentat auf ihn verübt wurde, rettete ihm der Mops das Leben.

Klassifizierung

FCI - Standard Nr: 253
Patronat: Großbritannien
Klassifikation FCI: Gruppe 9 Gesellschafts-und Begleithunde, Sektion 11 Kleine doggenartige Hunde
Rassenamen laut FCI: Pug (Mops)
Weitere Namen: Carlin, Carlino, Doguillo
Varianten: Hellfalbfarben mit schwarzer Maske, Schwarz, Silber, Apricot mit schwarzer Maske
Widerristhöhe: bis 35 cm
Gewicht: bis 10 kg
andere Zuchtverbände jenseits des FCI: AKC CKC ANKC UKC NZKC KC(UK)

Hundezüchter der Hunderasse Mops finden Sie hier

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