Bundesverbraucherministerin Renate Künast möchte den Import von Hunde- und Katzenfellen aus Asien verbieten lassen.
Größte Hürde in diesem Zusammenhang ist die EU-Kommission, da ein Verbot wahrscheinlich nur auf europäischer Ebene umgesetzt werden kann. Trotzdem wird vom Ministerium geprüft, ob ein deutscher Alleingang vielleicht möglich wäre. "Wir prüfen ein nationales Verbot", äußerte sich Ministerin Künast.
Nach Aussagen von Künast werden die Tierfelle in Asien unter unbeschreiblichen Umständen gewonnen "Dort werden den Tieren bei lebendigem Leib die Felle abgezogen, um sie nicht zu beschädigen", berichtete die Ministerin bei der Verabschiedung des Tierschutzbereichtes 2005 in Berlin.
Auf Skepsis traf der Vorstoß des Ministeriums bei der Opposition: "Ein nationales Verbot ist rechtlich überhaupt nicht möglich. Sollte das Problem so groß sein, wie Frau Künast es andeutet, ist dies nur EU-weit zu lösen", kritisiert Peter Bleser, der Beauftragte für Tierschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
In der Vergangenheit sind immer wieder Hunde- und Katzenfelle aus asiatischen Staaten auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Irreführende Bezeichnungen wie "Wildtiere" oder "Billig-Kunstfell" täuschen über deren eigentliche Herkunft hinweg. Zur Zeit liegen dem Ministerium allerdings noch keine verlässlichen Zahlen zum Handelsumfang der Importfelle vor. Die Vereinigten Staaten hätten aber bereits ein Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien erlassen.
Größte Hürde in diesem Zusammenhang ist die EU-Kommission, da ein Verbot wahrscheinlich nur auf europäischer Ebene umgesetzt werden kann. Trotzdem wird vom Ministerium geprüft, ob ein deutscher Alleingang vielleicht möglich wäre. "Wir prüfen ein nationales Verbot", äußerte sich Ministerin Künast.
Nach Aussagen von Künast werden die Tierfelle in Asien unter unbeschreiblichen Umständen gewonnen "Dort werden den Tieren bei lebendigem Leib die Felle abgezogen, um sie nicht zu beschädigen", berichtete die Ministerin bei der Verabschiedung des Tierschutzbereichtes 2005 in Berlin.
Auf Skepsis traf der Vorstoß des Ministeriums bei der Opposition: "Ein nationales Verbot ist rechtlich überhaupt nicht möglich. Sollte das Problem so groß sein, wie Frau Künast es andeutet, ist dies nur EU-weit zu lösen", kritisiert Peter Bleser, der Beauftragte für Tierschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
In der Vergangenheit sind immer wieder Hunde- und Katzenfelle aus asiatischen Staaten auf dem deutschen Markt aufgetaucht. Irreführende Bezeichnungen wie "Wildtiere" oder "Billig-Kunstfell" täuschen über deren eigentliche Herkunft hinweg. Zur Zeit liegen dem Ministerium allerdings noch keine verlässlichen Zahlen zum Handelsumfang der Importfelle vor. Die Vereinigten Staaten hätten aber bereits ein Importstopp für Hunde- und Katzenfelle aus Asien erlassen.