Husky - genau beschrieben und bebildert.
Aussehen
Die ursprüngliche Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien. Dort waren sie Jahrtausende lang unentbehrliche Begleiter der dort lebenden Nomadenvölker, zum Beispiel der Tschuktschen.
- Ohren mittlere Größe, dreieckig, eng beieinanderstehend und hoch angesetzt. Sie sind dick, gut behaart.
- Rute: die gut behaarte Rute ist knapp unterhalb der oberen Linie angesetzt und wird, wenn der Hund aufmerksam ist, üblicherweise in einem eleganten, sichelförmigen Bogen über den Rücken getragen
- Haar: Das Haarkleid des Siberian Husky ist doppelt und mittellang, hat ein schönes, pelzartiges Aussehen
- Die Fellfarbe kann je nach Rasse von Weiß bis Schwarz variieren. Ebenso variiert die Augenfarbe: blau oder braun (ein Auge des Huskys kann eine andere Farbe haben als das andere), bzw. marmoriert. Die Nase der Huskies ist schwarz und bei manchen, meist hellen Tieren leberfarben, rosa oder rosa marmoriert, Schneenase: schwarzer Nasenspiegel mit hellrosa Färbung in der Mitte.
Kälteschutz
Der Husky ist den kalten Regionen optimal angepasst. Sein Fell besitzt zwei Schichten: die Deckhaare, welche wasserabweisend und robust sind, und die Unterwolle, die aus feinen Haaren besteht. Die zwei Schichten bilden eine optimale Wärmeisolierung aus, denn die Unterwolle bildet bei den Bewegungen das Hundes Wärme (Reibung) und die Deckhaare verhindern den Wärmeverlust. Die Pfoten des Huskies sind vergleichsweise kleiner und kompakter, als die von ähnlich großen Hunden. Somit wird auch dem Wärmeverlust entgegengewirkt und die Verletzungsgefahr ist eingeschränkt.
Die buschige Rute des Husky ist mit besonders steifem Stockhaar ausgestattet und enthält keine (oder nur wenig) Unterwolle. Dadurch ist der Husky in der Lage sich in einem Schneesturm komplett einschneien zu lassen, indem er sich einrollt und die Nase in unter die Rute steckt. Diese wirkt dabei als Luftfilter und Luftvorwärmung, so dass der Husky die Nacht über unter dem Schnee verbringen kann.
Als Schlittenhund
Der Husky ist in der Lage (bei ausreichendem Training) das neunfache seines eigenen Körpergewichtes zu ziehen und ist so ein überlebenswichtiges Nutztier und Familienmitglied der Inuits geworden. Welpen werden zusammen mit den eigenen Kindern im Haus aufgezogen, das erzeugte die menschen- und kinderfreundlichen Eigenschaften der Huskies. Sie mussten auch jedem Folge leisten, weil die Schlitten nicht nur von einem Mann gefahren wurden. So wurden auch nur die folgsamsten und freundlichsten Hunde zur Zucht verwendet. Huskies besitzen einen ausgezeichneten Orientierungssinn durch den sie nie von bekannten Wegen abkommen, selbst wenn diese durch die dicke Schneedecke nicht mehr sichtbar sind.
Wesen
Dieser Hund benötigt viel Auslauf. Der Husky ist schwierig zu erziehen. Das "auf´s Wort hören" ist ihm nicht so einfach beizubringen, wie anderen Hunderassen. Das Ableinen ist in dicht besiedelten Gebieten nicht zu empfehlen. Wer seinem Husky etwas beibringen will braucht viel Energie, Geduld und Einfühlungsvermögen. Nur mit Liebe, Hundeverstand und viel Lob erreicht man bei ihm was man sich wünscht. Er ist ein sehr geselliger Hund mit einem fantastischen, ruhigen Wesen der sich mit anderen Hunden gut verträgt, wenn er von klein auf die Möglichkeit hat Kontakt mit anderen Artgenossen aufzunehman. Als Wachhund ist er ungeeignet. Er bellt im Normalfall kaum und empfängt fremde Menschen freundlich in seinem Revier.
Durch fortwährende Selektion und den in den vergangenen Jahren in Deutschland zum Glück abgeflauten Husky - Boom haben sich 2 Grundströmungen innerhalb der Zucht ausgebildet. Zum Einen die immer mehr auf Geschwindigkeit und/oder Ausdauer getrimmten Hunde der Musher, die in der winterlichen Rennsaison Höchstleistungen vollbringen, und zum Anderen die in der Modezucht anzutreffenden Huskies, die sich sowohl in Gestalt als auch Wesen von den Rennhunden unterscheiden. Während man die Modehunde, (häufig auch Show-Dogs genannt) beinahe als alltagstauglich bezeichnen kann, sind die Rennhunde zum Teil sensible, hyperaktive Athlethen, die nur rennen im Kopf haben und die Nachbarschaft zusammenschreien, wenn etwas darauf hindeutet, dass Training oder Fütterung bevorstehen.
Klassifizierung
FCI- Standard Nr: 270
Patronat: USA
Klassifikation FCI: Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp; Sektion 1 Nordische Schlittenhunde
Rassenamen laut FCI: Siberian Husky
Widerristhöhe: Rüde 53,5-60cm, Hündin 50,5-56cm
Gewicht: Rüde 20,5-28kg, Hündin 15,5-23kg
Hundezüchter der Hunderasse Havaneser finden Sie hier
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