Auf der schwersten Hundeprüfung der Welt
Alle zwei Jahre treffen sich irgendwo in Europa besonders ehrgeizige Hundebesitzer, um ihre edlen Lieblinge testen zu lassen.
Es geht um "Deutsch Kurzhaar", eine Rasse, die als Elite der Jagdhunde gilt - "edel, vielseitig, zuverlässig" und "feine Manieren am Wild", so steht es in der Zuchtordnung. Sie müssen makellos gebaut sein und fast wie Roboter fehlerlos arbeiten und gehorchen: Wild aufstöbern, suchen, apportieren, dabei schussfest und konzentriert sein.
Aus allen Kontinenten kommen die Kandidaten zu der "Dr. Kleemann-Ausleseprüfung", benannt nach einem Jagdhund-Forscher. Sie ist die schwerste der Welt, denn teilnehmen darf nur, wer alle anderen fünf Jagdhundprüfungen mit "sehr gut" durchlaufen hat. Der Hund, der die "Kleemann" besteht, ist so wertvoll wie ein Rennpferd.
Mehr als drei Jahre hat Landwirt Gerd Lühle aus dem Emsland seinen "Buster vom Bauernberg" erzogen, hat viel Zeit geopfert und dafür auch schon mal einen Familienkrach in Kauf genommen. Jetzt fährt er mit seinem Jagdhund in die Wachau, wo diesmal die Weltmeisterschaft für "Deutsch-Kurzhaar" stattfindet, das Ringen um Dressurleistungen, Körperbau, Haltungsmängel und Fellpigment.
Aus dem Nachbardorf reist zu diesem internationalen Turnier auch "Bessie vom Bauernberg" an, die Schwester von Buster.
107 Jagdhunde aus der ganzen Welt nehmen teil, aus den USA, Argentinien, Australien, aus Ungarn und Tschechien.
Ein Kamerateam hat im Auftrag des NDR schon Wochen vorher die beiden Hunde aus dem Emsland und ihre Besitzer im Jagdrevier begleitet, und ist dabei, wenn die Schicksalsentscheidung fällt:
Wer gehört wirklich zum "Schnauzenadel" und bekommt den "Doktortitel" für Jagdhunde? Den Tieren ist es egal, den Stress haben die Besitzer.
Reportage
Sender : NDR
Sendetermin: 24.11.2007 16.30 Uhr
Reportage von: Lutz G. Wetzel
Redaktion: Margarete Runte-Plewnia
Quelle: NDR Presse und Information
CopyRight: © NDR/Lutz G. Wetzel
Alle zwei Jahre treffen sich irgendwo in Europa besonders ehrgeizige Hundebesitzer, um ihre edlen Lieblinge testen zu lassen.
Es geht um "Deutsch Kurzhaar", eine Rasse, die als Elite der Jagdhunde gilt - "edel, vielseitig, zuverlässig" und "feine Manieren am Wild", so steht es in der Zuchtordnung. Sie müssen makellos gebaut sein und fast wie Roboter fehlerlos arbeiten und gehorchen: Wild aufstöbern, suchen, apportieren, dabei schussfest und konzentriert sein.
Aus allen Kontinenten kommen die Kandidaten zu der "Dr. Kleemann-Ausleseprüfung", benannt nach einem Jagdhund-Forscher. Sie ist die schwerste der Welt, denn teilnehmen darf nur, wer alle anderen fünf Jagdhundprüfungen mit "sehr gut" durchlaufen hat. Der Hund, der die "Kleemann" besteht, ist so wertvoll wie ein Rennpferd.
Mehr als drei Jahre hat Landwirt Gerd Lühle aus dem Emsland seinen "Buster vom Bauernberg" erzogen, hat viel Zeit geopfert und dafür auch schon mal einen Familienkrach in Kauf genommen. Jetzt fährt er mit seinem Jagdhund in die Wachau, wo diesmal die Weltmeisterschaft für "Deutsch-Kurzhaar" stattfindet, das Ringen um Dressurleistungen, Körperbau, Haltungsmängel und Fellpigment.
Aus dem Nachbardorf reist zu diesem internationalen Turnier auch "Bessie vom Bauernberg" an, die Schwester von Buster.
107 Jagdhunde aus der ganzen Welt nehmen teil, aus den USA, Argentinien, Australien, aus Ungarn und Tschechien.
Ein Kamerateam hat im Auftrag des NDR schon Wochen vorher die beiden Hunde aus dem Emsland und ihre Besitzer im Jagdrevier begleitet, und ist dabei, wenn die Schicksalsentscheidung fällt:
Wer gehört wirklich zum "Schnauzenadel" und bekommt den "Doktortitel" für Jagdhunde? Den Tieren ist es egal, den Stress haben die Besitzer.
Reportage
Sender : NDR
Sendetermin: 24.11.2007 16.30 Uhr
Reportage von: Lutz G. Wetzel
Redaktion: Margarete Runte-Plewnia
Quelle: NDR Presse und Information
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