Das größte Pferd der Welt kann ein Stockmaß bis zu 2 Metern erreichen und wurde ursprünglich als Schlachtross gezüchtet – das Shire Horse.
Ursprünglich stammt das Shire aus England und ist ein Nachfahre des mittelalterlichen Schlachtrosses, dem „Great Horse Of England“, welches in späteren Zeiten die Rassebezeichnung English Black erhielt.
Im 18.Jahrhundert wurden in der Zucht noch importierte Friesen und flandrische Pferde eingekreuzt. Das gesetzte Zuchtziel war damals zunächst die Zucht eines schweren Schlachtrosses, in späteren Zeiten dann ein vielseitig verwendbares Zugpferd.
Die in Mittelengland liegenden Grafschaften Leicestershire, Lincolnshire, Derbyshire, Staffordshire sowie die Fens, ein weitläufiges Marschgebiet, stellten das Hauptzuchtgebiet des English Black dar. Die heutige Rassebezeichnung Shire Horse leitet sich somit aus den Namen der Grafschaften ab.
Zu damaligen Zeiten wiesen die Shire Horses noch regionale Unterschiede auf. So waren die Shires aus den Grafschaften Derbyshire und Leicestershire waren meistens schwarz und die aus Staffordshire zumeist braun. Die Pferde, die in den Fens gezüchtet wurden waren größer, schwerer und ein wenig gröber gebaut als die Pferde aus den Shires.
Der Zuchtverein "Old English Cart Horse Society" wurde 1878 gegründet und das erste Stutbuch angelegt. Von diesem Zeitpunkt an gab es einheitliche Richtlinien zur Zucht der Shire Horses. Die Umbennung der "Old English Cart Horse Society" in "Shire Horse Society" fand im Jahre 1884 statt und durch diese Umbennung bekam das Shire Horse seinen Namen.
Zum Ende des 19. Jahrhundert wurde das imposante Shire Horse erfolgreich auf den bedeutendsten Landwirtschaftsaustellungen präsentiert. Durch diese Präsentation wurde das Interesse ausländischer Käufer geweckt und schon bald begann man, die Pferde in ferne Länder wie Australien, Amerika und Russland zu exportieren.
Die Shires gehörten in England zum alltäglichen Leben. Als Arbeitspferde zogen sie Pflüge, zogen die Wägen von Kohlehändlern, Brauereien und Bauern, und rückten Holz. Zudem wurden die kräftigen Pferde zum treideln eingesetzt, dem Flussaufwärtsziehen von schweren Frachtkähnen auf den Kanälen.
Aufgrund der Mechanisierung der Landwirtschaft und der sich immer weiter entwickelnden Technik, war diese imposante Rasse in der Mitte des letzten Jahrhunderts vom Aussterben bedroht.
Einzig die Begeisterung einzelner Züchter an diesen Tieren, sowie dem Einsatz der englischen Brauereien ist es zu verdanken, dass diese Rasse bis heute erhalten blieb.
Das Shire Horse ist in der heutigen Zeit ein beliebtes Freizeitpferd und wird zudem gerne als Schaupferd und Repräsentationspferd vor Brauereiwagen gezeigt.
In deutschen Landen steigt das Interesse an Shire Horses in den vergangenen Jahren deutlich an. Waren es 1985 hier nur 40 Shires, so zählte man im Jahr 2001 bereits mehr als 300.
Im Gegensatz zu ihrem imposanten Erscheinungsbild, gelten die Kalblüter als ausgesprochen umgänglich, fleißig, zuverlässig und freundlich. Deshalb sind sie in Pferdekreisen auch als „Gentle giants“ – „sanfte Giganten“ bekannt.
Neben seiner Körpergröße ist das Shire Horse auch an dem üppigen Kötenbehang optisch zu erkennen. Mit Kötenbehang ist die auffällige Haarpracht über den Hufen gemeint, die immer von weißer Farbe ist und besonderer Fellpflege bedarf.
Der Körperbau ist extrem kräftig, aber das zeichnet nun einmal die Kaltblutrassen aus.
Ursprünglich stammt das Shire aus England und ist ein Nachfahre des mittelalterlichen Schlachtrosses, dem „Great Horse Of England“, welches in späteren Zeiten die Rassebezeichnung English Black erhielt.
Im 18.Jahrhundert wurden in der Zucht noch importierte Friesen und flandrische Pferde eingekreuzt. Das gesetzte Zuchtziel war damals zunächst die Zucht eines schweren Schlachtrosses, in späteren Zeiten dann ein vielseitig verwendbares Zugpferd.
Die in Mittelengland liegenden Grafschaften Leicestershire, Lincolnshire, Derbyshire, Staffordshire sowie die Fens, ein weitläufiges Marschgebiet, stellten das Hauptzuchtgebiet des English Black dar. Die heutige Rassebezeichnung Shire Horse leitet sich somit aus den Namen der Grafschaften ab.
Zu damaligen Zeiten wiesen die Shire Horses noch regionale Unterschiede auf. So waren die Shires aus den Grafschaften Derbyshire und Leicestershire waren meistens schwarz und die aus Staffordshire zumeist braun. Die Pferde, die in den Fens gezüchtet wurden waren größer, schwerer und ein wenig gröber gebaut als die Pferde aus den Shires.
Der Zuchtverein "Old English Cart Horse Society" wurde 1878 gegründet und das erste Stutbuch angelegt. Von diesem Zeitpunkt an gab es einheitliche Richtlinien zur Zucht der Shire Horses. Die Umbennung der "Old English Cart Horse Society" in "Shire Horse Society" fand im Jahre 1884 statt und durch diese Umbennung bekam das Shire Horse seinen Namen.
Zum Ende des 19. Jahrhundert wurde das imposante Shire Horse erfolgreich auf den bedeutendsten Landwirtschaftsaustellungen präsentiert. Durch diese Präsentation wurde das Interesse ausländischer Käufer geweckt und schon bald begann man, die Pferde in ferne Länder wie Australien, Amerika und Russland zu exportieren.
Die Shires gehörten in England zum alltäglichen Leben. Als Arbeitspferde zogen sie Pflüge, zogen die Wägen von Kohlehändlern, Brauereien und Bauern, und rückten Holz. Zudem wurden die kräftigen Pferde zum treideln eingesetzt, dem Flussaufwärtsziehen von schweren Frachtkähnen auf den Kanälen.
Aufgrund der Mechanisierung der Landwirtschaft und der sich immer weiter entwickelnden Technik, war diese imposante Rasse in der Mitte des letzten Jahrhunderts vom Aussterben bedroht.
Einzig die Begeisterung einzelner Züchter an diesen Tieren, sowie dem Einsatz der englischen Brauereien ist es zu verdanken, dass diese Rasse bis heute erhalten blieb.
Das Shire Horse ist in der heutigen Zeit ein beliebtes Freizeitpferd und wird zudem gerne als Schaupferd und Repräsentationspferd vor Brauereiwagen gezeigt.
In deutschen Landen steigt das Interesse an Shire Horses in den vergangenen Jahren deutlich an. Waren es 1985 hier nur 40 Shires, so zählte man im Jahr 2001 bereits mehr als 300.
Im Gegensatz zu ihrem imposanten Erscheinungsbild, gelten die Kalblüter als ausgesprochen umgänglich, fleißig, zuverlässig und freundlich. Deshalb sind sie in Pferdekreisen auch als „Gentle giants“ – „sanfte Giganten“ bekannt.
Neben seiner Körpergröße ist das Shire Horse auch an dem üppigen Kötenbehang optisch zu erkennen. Mit Kötenbehang ist die auffällige Haarpracht über den Hufen gemeint, die immer von weißer Farbe ist und besonderer Fellpflege bedarf.
Der Körperbau ist extrem kräftig, aber das zeichnet nun einmal die Kaltblutrassen aus.