Urlaub mit dem Hund

Da ein Hund sich nur dort wirklich wohl fühlt, wo sich seine Familie aufhält, ist er ein sehr guter Urlaubsbegleiter.

Zudem können sie sich an ihrem Urlaubsort auch mal intensiv mit ihm beschäftigen, darum sollte der Hund nach Möglichkeit immer mitgenommen werden.

In sehr vielen Hotels und Gasthäusern und auf Campingplätzen im In- und Ausland sind Hunde willkommen. Es gibt mittlerweile eine Reihe von Verzeichnissen über solche Institutionen, die sie beispielsweise im Internet sehr schnell finden können. -> [ Urlaub mit Hund ]

Um aber auf jeden Fall sicherzugehen, lassen sie sich schriftlich bestätigen, dass ihr Urlaubsdomizil Hunde erlaubt. Geben sie wahrheitsgemäß die Rasse und die Grösse ihres Hundes an und erkundigen sich nach eventuellen Auflagen, ob der Hund z.B. mit in den Speisesaal darf oder ob er nur den Balkon betreten darf oder mit in das Zimmer genommen werden kann.

Belästigt ihr Hund niemanden und folgt er aufs Wort, darf man ihn in Italien ohne weiteres mit an den Strand nehmen. In Spanien ist dies nur an bestimmten Stränden erlaubt, in Frankreich sogar ausschliesslich an Privatstränden.

Auf jeden Fall müssen sie darauf aufpassen, dass ihr Hund nur dort sein Geschäft verrichtet, wo es ausdrücklich erlaubt ist und nicht dort, wo andere Urlaubsgäste sich sonnen. Bei einer Reise in das Ausland müssen sie sich vorher beim Tierarzt, bei ihrem Reisebüro oder bei den jeweiligen Konsulaten der Länder über die gesetzlichen Einreisebestimmungen für Haustiere erkundigen.

Auf jeden Fall muss ihr Hund bei Auslandsreisen gegen Tollwut geimpft sein. Um genügend Antikörper gegen eine Krankheit erzeugen zu können, braucht das Immunsystem des Hundes nach einer Impfung allerdings eine gewisse Zeit. Darum muss die Tollwutimpfung mindestens einen Monat vor der geplanten Reise durchgeführt worden sein und darf nicht länger als ein Jahr zurückliegen.

Einige Länder haben zusätzlich sehr lange Quarantänezeiten, in England beispielsweise beträgt die Zeit sechs Monate und sogar mehr. Da sich die Einreisebestimmungen oftmals innerhalb kürzester Zeit ändern können, sollten sie sich nicht auf Informationen älteren Datums verlassen.

Auch hier ist das Internet eine immer aktuelle und sichere Quelle.
Besteht keine Möglichkeit, den Hund mit in den Urlaub zu nehmen, ist es für ihn am besten, wenn sich Personen, die er kennt und mit denen er regelmäßig Kontakt hat, um ihn kümmern.

Die Alternative dazu ist eine Unterbringung in einer speziellen Hundepension. Da wirklich gute Hundepensionen rar gesät sind, sollten sie sich bei ihrem Tierarzt oder einem Tierschutzverein nach einer zuverlässigen Pension erkundigen.

Auf jeden Fall sollten sie sich die in Frage kommende Pension vorher anschauen und die dort betreuende Person über alle Gewohnheiten und “Macken” ihres Hundes informieren.


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