Tipps zum Kauf eines Hundes

Allgemeines
Haben Sie sich dazu entschlossen, ein ganzes Hundeleben mit einem neuen Familienmitglied zu verbringen, sollten sie sich vor dieser wichtigen Entscheidung den Kauf vernünftig und ohne übermässige Eile überlegen.

Schliesslich wird  ihr Hund Sie sehr wahrscheinlich die nächsten 12 – 14 Jahre durch gute und schlechte Zeiten begleiten und Sie müssen bereit sein, während dieser Zeit bestimmte Aufgaben und Pflichten zu übernehmen, damit Ihr Hund möglichst lange gesund und munter bleibt.

Regelmässige Pflege ist zwar unabdingbar für die Erhaltung der Gesundheit Ihres Hundes, braucht aber nicht in jedem Fall sehr zeitaufwändig zu sein. Zudem stärkt die tägliche Pflege die Bindung zwischen Mensch und Tier und sollte deshalb nicht als lästige Pflicht angesehen werden.

Regelmässige Spaziergänge im Form von Auslauf und mindestens zwei mal “Gassigehen” pro Tag hält nicht nur Ihren Hund gesund, die Notwendigkeit, bei Wind und Wetter jeden Tag mehrmals mit dem Hund nach draussen an die frische Luft zu gehen ist auch Ihrer Gesundheit förderlich, besonders, wenn sie eher zu den Sportmuffeln gehören oder sie am Arbeitsplatz den Tag überwiegend im Sitzen verbringen müssen.

Für viele Menschen, die unter Einsamkeit leiden, kann ein Hund zum besten Freund und treuesten Gefährten werden. Andere wiederum schätzen den 4-beinigen Freund als Hilfe bei der Arbeit, etwa im Rettungs- und Wachdienst oder als Begleiter und Schützer von z.b. Schafherden.

Manche finden über kurz oder lang eventuell Gefallen an der Hundezucht und wollen ihre Lieblinge auf Ausstellungen präsentieren, so dass aus dem anfänglichen Hobby sogar viel mehr werden kann. Bei Kindern kann die Anschaffung eines Hundes dafür sorgen, dass es ein Gefühl für andere Lebewesen bekommt und dadurch auch lernt, Verantwortung für andere zu übernehmen.

Wenn Sie eine Familie mit Kindern haben, dann holen Sie sich vielleicht eher einen Welpen ins Haus. Erwachsene Hunde könnten sich durch den Lärm und die Unruhe in einer Familie mit kleinen Kindern leichter gestört fühlen. Da Kinder aufgrund mangelnder Autorität zur Erziehung des Hundes noch nicht sonderlich gut geeignet sind, müssen sie als Eltern allerdings bereit dazu sein, den grössten Teil der Pflege und Erziehung zu übernehmen, bis ihr Kind mit fortgeschrittenem Alter immer mehr Verantwortung für seinen Liebling übernehmen kann.

Für ältere Menschen ist allerdings ein älterer und etwas ruhigerer Hund geeignet. Da ein junger Hund sehr viel Beschäftigung und Auslauf braucht, könnten sich ältere Menschen sonst leicht überfordert fühlen.

Auch sind grosse Hunde hier weniger geeignet, es sei denn, der Käufer hat schon reichlich Erfahrung in der Hundehaltung gesammelt. Am Besten sind allerdings in der Regel die kleineren Rassen, also Pekinese, Zwergspitz, Dackel und alle anderen kleinen Mischlingshunde.

Die positive Wirkung von Haustieren wie Hunde und Katzen auf die Gesundheit älterer Menschen ist mittlerweile ja wissenschaftlich bewiesen und in immer mehr Altenwohnanlagen gehören Hunde und Katzen inzwischen praktisch zum Inventar.


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