Pferderassen: der Jütländer

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(C) Verena N. & pixelio.de

Bei dem Jütländer handelt es sich um ein Kaltblutpferd mit Ursprung in Dänemark. Seine Zucht reicht bis weit in das Mittelalter zurück. Bereits damals war der Jütländer bei den Rittern außerordentlich beliebt. Man hatte ihn aus den ganz schweren Pferden, die damals in den Niederungen Nordeuropas zu finden waren, gezüchtet.

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Bis zum 16. Jahrhundert war der Jütländer sehr populär und infolgedessen weit verbreitet, danach wurde er vom Frederiksborger abgelöst und wurde hauptsächlich nur noch zu landwirtschaftlichen Zwecken eingesetzt.

Dennoch versuchte man ständig, durch Einkruezne anderer Rassen den Jütländer zu verändern. So kreuzte man z. B. im 19. Jahrhundert zur Verbesserung der Gängigkeit die 3 Rassen Cleveland Bay und Frederiksborger, sowie Yorkshire Roadster ein.

Da jedoch insgesamt etwas Masse durch die neuen Einkreuzungen verloren ging,

bemühte man sich etwas später durch Zuführung von Blut aus Clyesdales, Shires und Suffolks diese wieder aufzubauen.

Insgesamt waren die Zuchtziele für den Jütländer über Jahrhunderte recht unbeständig. Die änderte sich erst, nachdem der englische Kaltblüter „Oppenheim“ mit eingekreuzt worden war. Dieser vererbte einerseits seine dunkle Färbung und sorge andererseits für eine starke Qualitätsverbesserung bei der Rasse des Jütländers. Daher betrachtet man „Oppenheim“, von dem nicht genau bekannt ist, ob er ein Suffolk oder Shire war, als Stammvater des heutigen Jütländerpferdes.

Optisch betrachtet zeigt der Jütländer eine enorme Ähnlichkeit mit dem Haflinger; beide erscheinen mit ihren hellen, langen Haaren und dem auffälligen Behang fast gleich schwer.

Der Jütländer ist ein kräftiges Arbeitspferd, sehr stark und kompakt gebaut und mit einem recht groben Schädel. Die Höhe liegt zwischen 1,58 m und 1,65 m. Die Ohren sind lang, der Gesichtsausdruck freundlich. Der Hals zeigt sich relativ kurz, dabei jedoch schön gerade, die Schulter ist sehr steil und ungewöhnlich breit. Das Fundament ist massiv und stabil, es zeigt kurze Beine mit relativ breiten Gelenken. Die Hufe sind sehr Flach, der Behang überaus üppig und kennzeichnend für diese Rasse.


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