Pferderassen: das Kinski-Pferd

Bei dem Kinski-Pferd handelt es sich um einen Halbblüter mit Ursprung in der tschechischen Rebublik.

Die Rasse entstand, nachdem eine Stute des Grafen Kinsky wegen ihrer unpassenden Farbe nicht in das Zuchtbuch aufgenommen wurde.

Graf Kinsky, der ohnehin als sehr eigenwillig bekannt war, reagierte prompt und beschloss, genau mit dieser Stute ein eigenes Zuchtbuch zu gründen.

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Er züchtete daraufhin lange Zeit sehr erfolgreich. Geschichtlich erstmalig erwähnt wird das Kinsky-Pferd 1838.

Das Kinsky-Pferd wird auch Chlumetzer oder Böhmischer Hunter genannt. Seine lateinische Bezeichnung ist Equus Kinsky.

Zum Ende des 20. Jahrhunderts ging die Zucht der Kinsky-Pferde nahezu vollständig in das tschechische Warmblut über. Um 2004 gab es weltweit nur noch weniger als eintausend Exemplare dieser Tiere; die Rasse gehört aktuell zu einer der seltensten Pferderassen überhaupt. Es wird noch eine Zucht aus dem tschechischen Gestüt Ostrov durchgeführt, und einige Privatzüchter in Tschechien bemühen sich ebenfalls sehr idealistisch um den Erhalt der Rasse.

Die Kinsky-Pferde haben ein Stockmaß von 158 cm bis 165 cm, sie sind hübsch anzusehende Halbblüter. Elegant und mit kleinem Kopf zeigen sie sich sehr schnell und besonders leistungsstark. Ihr Temperament ist durchaus als lebhaft zu bezeichnen, oft zeigen die Kinsky-Pferde auch ein sehr gutes Sprungvermögen.

Es gibt sie in als Falben, Isabellen, Smokey-creams und Smokey-blacks. Man verwendet sie hauptsächlich als Reitpferd, aber auch für Sprungturniere oder Pferderennen werden sie gerne eingesetzt.


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