
(C) Peter Kamp & pixelio.de | Pferd am Fluss
Beim Cape Boerperd handelt es sich um einen mittelgroßen Warmblüter aus der Republik Südafrika. Wie der Name bereits erahnen lässt, erhielt diese Rasse ihre Bezeichnung von Buren aus den Niederlanden, die sich in Südafrika angesiedelt hatten. In Deutschland ist die Rasse hauptsächlich als Burenpferd bzw. Kap-Burenpferd bekannt.
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Das Stockmaß des Cape Boerperd darf 142 cm nicht unterschreiten und 158 cm keinesfalls überschreiten. Die Rasse kommt in allen Grundfarben vor, allerdings sind Falben, Schecken und Albinos nicht erlaubt.
Diese sehr umgängliche Rasse zeichnet sich durch einen guten Charakter und ein ausgeglichenes Temperament aus, das Cape Boerperd ist lernwillig und leistungsbereit, außerdem besitzt es eine große Ausdauer und ungewöhnliche Widerstandsfähigkeit.
Das Cape Boerperd wird heute hauptsächlich als Arbeitspferd auf den Farmen in Südafrika sowie als Reitpferd eingesetzt. Besonderes Merkmal sind die schwungvollen Bewegungen, die in dem für die Rasse typischen „Trippel“, einem Tölt, extrem hoch rollend sind.
Das Cape Boerperd ist ein Nachfahre des ursprünglichen Kap-Pferdes, welches wiederum von spanischen und orientalischen Pferden sowie von Vollblütern abstammt. Die als hervorragendes Kavalleriepferd bekannte Rasse war nach dem Zweiten Weltkrieg durch die fortschreitende Motorisierung sowie durch starke Exporte ins Ausland beinahe ausgestorben.
1948 erst legte man einen Standard fest und begann die Zucht wieder aufzubauen. Da die Rasse bis dahin sehr stark vom „Saddle Horse“ geprägt war, wurde sie auch einige Jahre unter dieser Bezeichnung geführt.
1981 wurde mit der Gründung der Boerperd Breeders Association das in den Jahren 1964 bis 1981 erneut geschlossene Zuchtbuch wieder eröffnet. Als man 1993 zu der Erkenntnis kam, dass die Rasse nach wie vor zu stark vom Saddle Horse beeinflusst war, wählte man im darauf folgenden Jahr acht besonders gute Hengste aus, die den neuen Typ prägen und veredeln sollten. Gleichzeitig legte man einen neuen Zuchtstandard fest, der nur die Nachzucht dieser 8 Hengste anerkennt.
