Bei der Pferdearthrose handelt es sich – ähnlich wie beim Menschen auch – um eine Gelenkerkrankung degenerativer Art. Dabei unterliegen die betroffenen Gelenke einem krankhaften, von Schmerzen begleiteten Verschleiß.
Bisher geht die Schulmedizin davon aus, dass diese Art der Gelenkerkrankung nicht heilbar ist. Behandelt werden fast immer die Schmerzen, die als Folge der Veränderungen an den Gelenken auftreten.
Es gibt auch zahlreiche Bemühungen, das Fortschreiten der Arthrose aufzuhalten oder sogar ganz zu stoppen. Dies geschieht bisher jedoch nur mit mäßigem Erfolg.
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Meist erkennt man eine Arthrose erst in fortgeschrittenem Stadium. Anfänglich verläuft sie fast immer schmerzfrei und bleibt daher meist über einen längeren Zeitraum unerkannt. Das Pferd erscheint lediglich etwas steifer. Nach etwas Bewegung verliert sich die Steifigkeit meist wieder, so dass man die Arthrose zunächst gar nicht bemerkt.
Wenn jedoch das Pferd nach längerer Bewegung häufig stolpert, so ist dies auffällig. Dies kann durch auf eine Arthrose hindeuten. Insbesondere bei kalter und feuchter Witterung treten die Symptome einer Arthrose verstärkt auf.
Mit dem Forschreiten der Erkrankung verändert sich häufig auch die Muskulatur. Da der ganze Bewegungsablauf nicht mehr „normal“ stattfindet, verspannt die Muskulatur recht häufig am Rücken der Tiere. Das Pferd versucht den Schmerz in den Gelenken aufzuhalten, bzw. ihm entgegenzuwirken, indem es gerade die Rückenmuskulatur anspannt.
In der Folge führt dies zu starken Verhärtungen in diesem Bereich. Begleitet wird dies häufig durch eine fortschreitende Lahmheit. In schlimmen Fällen verstärkt sich das Stolpern, und das Pferd knickt häufig in den Gelenken ein.
