Bereits ab 1700 waren in Irland sowohl einfarbig rote als auch rot-weiß gefleckte Setter bekannt. Der Name „Setter“ leitet sich vom Verb „to set“ ab, was „hinstellen“ oder „aufstellen“, in Bezug auf den Jagdhund also in etwa soviel wie „Vorstehhaltung einnehmen“ bedeutet und eine seiner herausragenden Charaktereigenschaften beschreibt.
Diese Hunde wurden ursprünglich für die Jagd auf Federwild mit der Flinte gezüchtet. Die Urahnen der Setter kamen wahrscheinlich mit den Kelten, die für ihre Laufhunde und für ihre Spaniels berühmt waren, auf die irische Insel.
Der Irish Red Setter stammt von seiner ursprünglichen Form, dem rot-weißen Setter und diversen Spaniel- und Vorstehhundvarietäten ab. Schon bald war nach intensiven Zuchtversuchen der heutige Typ klar erkennbar. 1882 gründete sich der Irish Red Setter Club, der schon vier Jahre später den Rassestandard formulierte.
Dieser sieht bei Rüden eine ideale Größe von 58 bis 67 cm, bei Hündinnen 55 bis 62 cm vor. Das erwünschte Gewicht liegt dabei zwischen 27 und 32 kg. Das Fell ist an am Kopf, den Vorderseiten der Läufe und den Behangspitzen kurz und fein, am übrigen Körper und an den Läufen ist es von mäßiger Länge, flach anliegend und möglichst ohne Locken und Wellen.
Bei der Farbe herrscht ein sattes Kastanienbraun ohne jede Spur von Schwarz vor. Weiße Abzeichen an der Brust, am Hals und an den Zehen oder als kleiner Stern auf der Stirn oder als schmaler Streifen oder Blesse auf Nase oder Gesicht werden toleriert.
Der Irish Red Setter ist anhänglich, ausgeglichen, intelligent und ein guter Begleithund, der viel Aufmerksamkeit, aber auch den nötigen Auslauf benötigt.
