Der Foxterrier hat seinen Ursprung in Großbritannien und gehört zur Gruppe der Terrier.

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Er wird in zwei Schläge unterteilt, die sich nur durch die Beschaffenheit ihres Fells unterscheiden, ansonsten jedoch die gleichen Merkmale aufweisen: Der Drahthaar-Foxterrier, der die FCI-Nummer 169/3.1 hat sowie der Kurz- oder auch Glatthaar-Foxterrier mit der FCI-Nummer 12/3.1.
Der Rassestandard, 1876 in England aufgestellt und mit Ausnahme einer Gewichtssenkung für Rüden um ein Kilo seitdem nicht mehr verändert, sieht für Rüden eine Größe von bis zu 40 cm vor, Hündinnen sind etwas kleiner. Das Gewicht soll dabei zwischen 6,8 und 8,2 kg liegen.
Der Drahthaar-Foxterrier hat dichtes und drahtiges Deckhaar, welches sich wie das Äußere einer Kokosnuss anfühlt und ein feines Unterfell, der glatthaarige Schlag dagegen hat ein gerades, flach anliegendes Fell. Die vorherrschende Farbe ist weiß, die Abzeichen sollen schwarz und hellbraun oder nur hellbraun sein, gestreift, rot und leberfarben sind nicht erwünscht.
Die Fellpflege ist beim Glatthaar-Foxterrier minimal, der Drahthaar-Foxterrier dagegen muss regelmäßig, mindestens jedoch viermal im Jahr fachkundig getrimmt werden, um so totes Haar aus dem Fell zu entfernen.
Noch heute streiten sich die Fachleute, welcher der beiden Schläge der ältere ist. Fest steht, dass der Drahthaar-Foxterrier zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Fuchsjagd gezüchtet wurde. Zu seinen Vorfahren zählen der rauhhaarige Black and Tan, während der Glatthaar-Foxterrier vom glatthaarigen Black and Tan, vermischt mit Beagle, Bulldogge und Greyhound abstammt.
Angeblich entstand der Drahthaar-Schlag dann durch Kreuzung des Glatthaar-Foxterriers mit anderen drahthaarigen Terriern. Bei der als „Sport” betriebenen Fuchsjagd darf der Terrier seine Beute nicht töten, sondern soll sie nur aus seinem Versteck heraustreiben.
Um besser vom Fuchs unterscheidbar zu sein, bevorzugte man weiß-bunte Hunde. Auch beim Militär benutzte man gerne Foxterrier, ein berühmt gewordener Hund mit Namen „Igloo” begleitete von 1928 bis 1930 Admiral Bird bei einer Antarktis-Expedition.
Beide Foxterrier-Schläge sind selbstbewusste, typische Terrier mit einer ausgeprägten Jagdleidenschaft und benötigen eine konsequente Erziehung sowie eine feste Hand.
Vom Charakter her ist der Foxterrier ein freundlicher und immer fröhlicher Familienhund. Seiner Familie ist er treu ergeben. Er ist ein guter Beschützer und ein robuster Spielgefährte für Kinder.
Auch als Wachhund ist er sehr gut geeignet, muss aber auch sonst ausreichend beschäftigt werden, um seine angeborene Energie in die richtigen Bahnen zu lenken.
