Cairn Terrier

Der Cairn Terrier, Von den Gebrauchsterrier ist der Cairn Terrier einer der kleinsten. Man zählt ihn zur FCI Gruppe 3 der Terrier.  Der Cairn Terrier kommt ursprünglich aus den alten, schottischen Highlands

Ursprung
Der Name „Cairn Terrier” findet seinen Ursprung in der gälischen Sprache. Cairn ist die gälische Bezeichnung für die allerorts aufgehäuften Steinwälle, die dazu dienten, Grenzen und Gräben festzulegen und den Feldern Schutz vor den immer wiederkehrenden Stürmen zu geben.

Einige Historiker gehen aber auch davon aus, dass diese sogenannten Cairns dazu dienten, alte, römische Gräber zu kennzeichnen.

Die schottischen Highlands sind nicht sehr fruchtbar. Es gibt hier nur eine dünne Erdschicht, die keine tiefen, unterirdischen Bauten für Füchse und Wiesel zulässt. Daher findet man deren Behausungen meist in den Geröllhaufen – den Cairns – vor allem an solchen Stellen, wo Baumwurzeln eine besonders gute Verankerung bilden.

Rassestandard
Der für den Cairn Terrier festgelegte Rassestandard schreibt eine Größe vor, die zwischen 28 cm und 31 cm liegt. Das Idealgewicht sollte zwischen 6 kg und 7,5 kg betragen. Das Fell des Cairn Terriers ist rau und ziemlich drahtig. Unter dem für an die Witterungsverhältnisse sehr angepassten robustem Deckhaar findet man das weiche, gut isolierende Unterfell.

Insgesamt sind besonders auf den Hundeausstellungen Cairn Terrier in ihrer ursprünglichen, natürlichen Erscheinungsform erwünscht. Dies lässt sich durch leichtes Trimmen recht schnell erreichen. Dennoch sollte jeder Halter eines Cairn Terriers wissen, dass die Fellpflege regelmässig und konsequent eingehalten werden muss.

Um den Cairn Terrier für eine Ausstellung vorzubereiten, muss diesem zunächst das Fell gründlich gesäubert werden. Diesen Vorgang bezeichnet man mit „tidying up” (in Ordnung bringen). Denn im Ursprungszustand wirkt der Cairn Terrier etwas zauselig und zottelig. Viele werden sich an den kleinen struppigen Hund „Toto” aus dem wunderbaren Film „Der Zauberer von Oz” erinnern, das war einer der ersten berühmten Cairn Terrier im Film.

Farblich bewegt sich die Palette bei den Cairn Terriern von Schwarz, Grau über Rot, Creme und Beige. Sehr häufig sind die Ohren und die Schnauze insgesamt eienn Ton dunkler, was ihm einen sehr interessanten und lebhaften Ausdruck verleiht. Untypisch und auch unerwünscht ist die Farbe weiss.

Ganz typisch und sehr prägend für das Erscheinungsbild des Cairns sind die Stehohren und sein relativ kurzer Fang, diese optischen Merkmale verleihen ihm einen besonders lebhaften Ausdruck, der ihn zu einem sehr liebenswerten Hund macht.

Eigenschaften
Ursprünglich gezüchtet wurde der Cairn-Terrier, um Füchse zu jagen. Daher wählte man diese besonders mutige Hunderasse aus, die aber klein genug ist, um problemlos in einem Fuchsbau verschwinden zu können. Die Hunde waren bei diesen Aktionen vollkommen auf sich allein gestellt, denn von außen konnte man ihnen nicht helfen. Daher überlebten diese Art der Jagd nur die besonders mutigen, die sich zudem durch besondere Härte und Schlauheit auszeichneten.

Die Natur des Terriers liegt hauptsächlich darin, überall zu graben. Das sollte man als Käufer dieser Rasse unbedingt wissen. Der Hund unterscheidet dabei nicht zwischen Fuchsbau und Blumenrabatte. In der neueren Zeit ist der Cairn zwar etwas ruhiger – da familiärer – geworden, aber er ist immer noch ein aufmerksamer Begleithund voller Temperament.

Durch seine draufgängerische Art ist er bei Männern sehr beliebt, aber auch Frauen schätzen ihn als zuverlässigen Beschützer. Für Kinder ist er ein idealer Spielkamerad, da er geduldig und gelehrig ist.

Insgesamt ist der Cairn Terrier ein idealer Familienhund und aufgrund seiner Größe auch für die Haltung in einer Wohnung geeignet. Dass er seinen täglichen ausgiebigen Auslauf bekommt, ist selbstverständlich.

Wie alle Terrier braucht er eine konsequente Erziehung, sonst hält er sich schnell für das Familienoberhaupt.


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