Akita

Der Akita hat seinen Ursprung in Japan und verdankt seinen Namen der Provinz Akita im Norden Japans.

Der früher verwendete Zusatz „Inu“ bedeutet ganz einfach „Hund“. Er hat die FCI-Nummer 255/5.5 und wird zur Gruppe Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion Asiatische Spitze und verwandte Rassen gezählt.

Die Rasse zählt zu den ältesten der Welt, ähnliche Hunde kamen in Japan schon vor 5000 Jahren vor und die zielgerichtete Zucht lässt sich bis in das 15. Jahrhundert zurückverfolgen.

Da es mittlerweile zwei unterschiedliche Erscheinungsformen gibt, die rein japanische und eine amerikanische vom Typ „Great Japanese Dog“ (American Akita), wurde die Rasse 1999 von der FCI in zwei Rassen aufgeteilt.

Seitdem wird die hier beschriebene Rasse nur noch „Akita“ genannt, der Zusatz „Inu“ ist ganz entfallen. Der Rassestandard sieht für Rüden eine Idealgröße von 67 cm Widerristhöhe vor, Hündinnen sollten 61 cm groß sein. Dabei wird eine Abweichung von plus oder minus 3 cm akzeptiert. Das Gewicht soll zwischen 30 und 45 kg liegen.

Der Akita hat ein hartes und gerades Deckhaar mit mittellangen groben Haaren, die am Widerrist und an der Kruppe etwas länger und an der Rute am längsten sind. Das vorhandene Unterfell ist weich und dicht. Um das Fell von toten Haaren zu säubern, muss es besonders während des Haarwechsels aufgrund seines dichten Unterfells regelmäßig ausgebürstet werden. Die zugelassenen Farben sind Rot-falbfarben, sesam (rot-beige Haare mit schwarzen Spitzen), gestromt und weiß. Außer beim weißen Fell müssen alle anderen Farben das sogenannte „Urachiro“ aufweisen. Dabei handelt es sich um weißliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, an der Innenseite der Gliedmassen sowie an der Unterseite der Brust, des Halses, des Körpers, der Rute und des Kiefers.

Der Akita ist ein pflegeleichter, ruhiger Hund, der die enge Anbindung an die Familie braucht. Dieser ist er trotz eines angeborenen Misstrauens treu ergeben. Fremden gegenüber ist er sehr zurückhaltend. Er ist intelligent und stark mit einen ausgeprägten Jagd- und Schutztrieb. Fremde Hunde duldet er nur sehr ungern neben sich.


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