
Hundebesitzer müssen leider oft eine unangenehme Erfahrung machen – nämlich dann, wenn ihr Hund Flöhe hat. Die lästigen Zeitgenossen setzen sich schnell und unbemerkt im Fell des vierbeinigen Freundes fest, wo sie sich dann in ungeahnter Geschwindigkeit vermehren.
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Gerade jetzt im Frühling geht man wieder häufiger und ausgiebiger mit dem Hund ins Freie, wobei man natürlich viele andere Hunde trifft.
Wenn einer dabei ist, der Flöhe hat, werden diese sehr schnell auf andere Hunde übertragen. Sind die Flöhe einmal auf dem Hund und damit auch im Haus, ist es sehr mühsam, sie wieder loszuwerden.
Daher empfiehlt es sich, den Hund vor Flohbefall zu schützen. Eine solche Prophylaxe muss regelmäßig geschehen – also immer wieder aufgefrischt werden.
Als Flohschutz bieten sich unterschiedliche Methoden an:
Da ist zunächst einmal das sehr klassische Floh-Halsband. Es gibt diese speziellen Floh-Halsbänder in unterschiedlichen Größen zu kaufen. Sie enthalten ein Mittel, das über eine bestimmte Dauer den Hund vor Flohbefall schützt.
Ein weiteres Mittel sind Anti-Flohmittel in Tropfenform, die von verschiedenen Herstellen angeboten werden. Meist werden sie in Pipetten verabreicht und auf dem Rücken des Hundes, in der Nähe des Nackenansatzes (zwischen den Schulterblättern) in das Fell verbracht. Diese Tropfen können bereits vorhandene Flöhe abtöten, sie schützen aber auch vor dem erneuten Befall von Flöhen.
Außerdem können diese Topfen auch die Flohbrut, die möglicherweise im Fell des Hundes nistet, abtöten. Fast immer wirken diese Anti-Floh-Tropfen auch gleichzeitig gegen Zecken und Zeckenbefall.
Viele Hunde leiden unter einer Allergie gegen Flöhe, wobei sie meist gegen deren Exkremente allergisch sind. Inzwischen gibt es auch Mittel auf dem Markt, die das Blutsaugen der Flöhe unterbinden und die Flöhe extrem schnell abtöten.
Sogar bei kleinen Hunden, die gerade erst 8 Wochen alt sind, kann man die meisten Antiflohmittel anwenden.
Wichtig ist, dass der Hundebesitzer seinen Vierbeiner regelmäßig auf Flohbefall kontrolliert. Besonders nach Spaziergängen im Freien und/oder nach Kontakt mit anderen Hunden ist das Risiko eines Flohbefalles erhöht. Deshalb sollte man täglich das Fell des Hundes nach Flöhen absuchen.
Die gängigsten Flohschutzmittel sind Fipronil, Metaflumizon, Amitraz u. a. Im Regelfall wirken diese Mittel schnell und dauerhaft.
Es lohnt sich immer, die Floh-Prophylaxe anzuwenden. Denn sind die Flöhe einmal im Haus, ist es schwierig und aufwändig, sie wieder loszuwerden. Hundekorb und –decke sollten entsorgt werden, Teppichböden müssen wegen der darin möglicherweise enthaltenen Flohbrut mehrmals mit einem Spezialmittel gereinigt werden. Diese Mühe kann man sich sparen, wenn man rechtzeitig zur Floh-Prophylaxe greift.
Diese sollte man alle 6 Wochen einsetzen, auch im Winter. Unter Flohschutz für Hunde wird man im Internet viele Anbieter finden, die wirkungsvolle Mittel anbieten. Auch der Tierarzt hält entsprechende Medikamente für seine Patienten bereit.
