Hundekrankheiten: Osteochondrose

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(C) Regina Kaute & pixelio.deDieser Hund ist gesund 

Bei der Osteochondrose handelt es sich um eine Erkrankung des Knochenapparates bei Hund. Die Krankheit wird auch Osteochondrisis genannt.

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Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine Störung, die häufig während des Wachstumsprozesses auftritt und infolgedessen hauptsächlich den Hund in Jungen Jahren betrifft.

Durch eine Entwicklungsstörung, bei der die Umwandlung von Knorpel zu Knochen nicht wie vorgesehen abläuft, können Probleme in den Gelenken und/oder in den Wachstumsfugen entstehen.

Sehr häufig betroffen von der Osteochondrose sind die Schultergelenke bei heranwachsenden Hunden. Aber auch die Gelenke an den Ellbogen sowie die Knie- und die Sprunggelenke kommen für eine Osteochondrose in Frage. Andere Gelenke sind weitaus seltener betroffen.

Bei allen Wirbeltieren entstehen die Knochen aus Knorpel. Der zunächst sehr weiche Knorpel verkalkt zunehmend. Wenn der Knochen wächst, verläuft quer dadurch eine Knorpelschicht, und an dieser findet auch das Längenwachstum statt. Die Knorpelschicht ist für Blutgefäße nicht durchdringbar. Genauso läuft auch das Längenwachstum im Gelenk ab, auch hier wird der Knorpel, der sich im Gelenk befindet, zu Knochen umgewandelt.

Es kommt jedoch häufig vor, dass an besonders belasteten Gelenken – und das sind im Regelfall die oben genannten – während der Wachstumsphase – also während der Verkalkung – einige Störungen vorkommen können.

Das dabei auftretende Problem ist sehr oft eine unterschiedliche Entwicklung der Dicke des Gelenkknorpels. Dabei kommt es häufig vor, dass die sich ausbildende Knochenmasse regelrecht degeneriert und danach sogar abstirbt. Je nach Schwere dieser Störung, kann der betroffene Knorpel bei starker Bewegung, wie z. B. beim sehr schnellen Lauf oder auch beim Springen einreißen. Die dabei austretende Gelenkflüssigkeit stellt ein Problem dar, denn sie dringt weiter in die Tiefe ein und erschwert das erneute Anheilen.

Dies führt dazu, dass der Knorpel regelrecht frei im Gelenk „schwimmt“. Bei einer leichten Störung ist diese nur sehr schwer auf dem Röntgenbild zu erkennen; erst im späteren, massiven Verlauf der Erkrankung ist eine einwandfreie Diagnose ohne Probleme möglich.

Der Knorpel klemmt sich häufig im betroffenen Gelenk ein und verursacht bei dem Hund unterschiedlich starke Schmerzen.

Stattdessen schwimmt die abgelöste Schuppe als sogenannte freie Maus im Gelenk. Anfangs lassen sich diese Knorpelverletzungen nur anhand indirekter Zeichen auf dem Röntgenbild erkennen; erst später werden sie durch eingelagerte Mineralien sichtbar. Je nach Lage des freien Körperchens klemmt es sich bei der Bewegung ein und verursacht zeitweise Schmerzen.

Die Ursachen für diese Störung im Wachstumsprozess können unterschiedlicher Natur sein. Im Wesentlichen unterscheidet man 3 Gründe für die Entstehung: Überbelastung, genetische Veranlagung und Störungen bei der Durchblutung.

Es wurde beobachtet, dass größere Hunde häufiger von der Osteochondrose.betroffen sind als kleinwüchsige. Ebenso konnte man feststellen, dass die Krankheit bei männlichen Tieren weitaus häufiger vorkommt, als bei den Hündinnen. Weiterhin geht man davon aus, dass sowohl eine Frühreife als auch eine Schnellwüchsigkeit für eine Osteochondrose verantwortlich sein können.


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